Samstag, 4. Dezember 2010
Rechtschreibfehler
Falls ihr mal einen findet: alle Rechtschreibefehler im Blog sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei :-).
Exkursion - Messebesuch Fisch & Reptil
Trotz eisigem Winterwetter hab ich heute zum ersten Mal die Fisch & Reptil in Sindelfingen besucht. In den vergangenen Jahren konnte ich schon öfters über die Messe lesen, nun nahm ich die 200 Kilometer Anfahrtsstrecke in Kauf und war vor Ort. Und ich muss sagen: es war Klasse !
Trieb ich mich bisher eher auf Spezialmessen , wie auf diversen Froschbörsen oder Fischbörsen z.B. der Aqua-Fisch 2008 oder auch der Interzoo rum, so ist die Fisch & Reptil eine Verbrauchermesse, die genau beide Zweige meiner vivaristischen Leidenschaft (Terrarien und Aquarien) gezielt in Einklang bringt - das war für mich neu.
Ich bin immer noch völlig begeistert und will im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder nach Sindelfingen fahren. Besonders gefallen hat mir die Teilnahme von privaten Züchtern, Verbänden und Vereinen bei denen man echte Schnäppchen machen konnte und die vielfältige Auswahl an allem, was so zum Hobby gehört rundete das Bild ab. Auch die Anzahl an Fachvorträgen ist sehr lobenswert.
Man konnte auch sehr viel einkaufen. Da hab ich natürlich zugeschlagen, wie man hier unschwer erkennen kann.
Drei kleine Töpfe mit Pflanzen für die Terris aus der "Grünen Hölle" vom sehr netten Karsten Thiem haben den Weg in die Westpfalz gefunden, ebenso wie 5 Sakuragarnelen (zwei davon eiertragend) von Christ Lukhaupt, die ich mit meinen anderen Sakuras vergesellschaften möchte. Jellys werd ich noch mal versuchen (diesmal in größerer Auswahl) und die leider zusammengebrochene Bohnenlauszucht konnte ergänzt werden.
Traurig war nur, dass alle Weibchen von Geosesarma 'Red Devil' ausverkauft waren, sonst wäre ich dort schwach geworden. Ich hoffe, ich kann diese mal halten, wo es sie derzeit gibt, weiß ich nun :-).
wünsche euch noch einen schönen Sonntag
Frank
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| Werbeplakat |
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| Paludarium von WOHA |
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| Schnapsglasaquarien oder Nanobecken der besonderen Art |
Ich bin immer noch völlig begeistert und will im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder nach Sindelfingen fahren. Besonders gefallen hat mir die Teilnahme von privaten Züchtern, Verbänden und Vereinen bei denen man echte Schnäppchen machen konnte und die vielfältige Auswahl an allem, was so zum Hobby gehört rundete das Bild ab. Auch die Anzahl an Fachvorträgen ist sehr lobenswert.
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| Messehalle |
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| privater Verkaufsstand |
Man konnte auch sehr viel einkaufen. Da hab ich natürlich zugeschlagen, wie man hier unschwer erkennen kann.
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| Ausbeute |
Traurig war nur, dass alle Weibchen von Geosesarma 'Red Devil' ausverkauft waren, sonst wäre ich dort schwach geworden. Ich hoffe, ich kann diese mal halten, wo es sie derzeit gibt, weiß ich nun :-).
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| leider nur noch Männchen da gewesen ... |
Frank
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Schnappschuss
Sonntag, 28. November 2010
Tropenoffensive bei trübem Winterwetter
Was macht man an einem Sonntag, an dem die Temperatur sich nicht entscheiden kann, ob sie über oder unter der 0°C Marke zum Liegen kommen soll, die Sonne keine Lust verspürt sich zu zeigen und man am liebsten eh nicht aufgestanden wäre ?
Man könnte z.B. in Zweibrücken den verkaufsoffenen Sonntag besuchen. Man könnte sich auch die Decke bis an die Ohren hochziehen und auf der Zoozimmercouch das nächste Kapitel der derzeit gelesenen "Kaiserkrieger" geniessen oder man könnte der Kälte eine Nase drehen und - tropisches Kontrastprogramm zum Schmuddelwinterwetter - die Terrarien auf Vordermann bringen. Letzteres hab ich dann getan. Zwei Terrarien mussten dran glauben. In beiden Becken machte sich nämlich schon seit längerem das Spatipyllum so breit, dass die Insassen trotz T5 Beleuchtung nur noch wenig Licht ab bekamen. Obwohl diese permanente Dunkelheit die kleine Gruppe von Phyllobates vitatus und meinen ältesten Terrarienbewohner, den Jungferngecko (Lepidodactylus lugubris) sicherlich nicht gestört haben, mich haben die beiden Nachtterrarien definitiv genervt ! Der Jungferngecko wurde noch nie im Blog gezeigt, deshalb hier mal gleich eine etwas ältere Aufnahme von ihm aus Jugendtagen:
Mit Hilfe von einem kleinen Farn, vier Gutzmanien, zwei etwas größeren Calathea-Varianten und einer Pflanze deren Namen ich leider nicht kenne ( das angebrachte Schild weißt nur den Importeur, jedoch nicht den Namen der Pflanze aus *kopfschüttel*) ist es mir nun gelungen Licht in den Dschungel zu bekommen. Hier habe ich beide neu gestalteten Becken für euch ab gelichtet.
Gruß Frank
Man könnte z.B. in Zweibrücken den verkaufsoffenen Sonntag besuchen. Man könnte sich auch die Decke bis an die Ohren hochziehen und auf der Zoozimmercouch das nächste Kapitel der derzeit gelesenen "Kaiserkrieger" geniessen oder man könnte der Kälte eine Nase drehen und - tropisches Kontrastprogramm zum Schmuddelwinterwetter - die Terrarien auf Vordermann bringen. Letzteres hab ich dann getan. Zwei Terrarien mussten dran glauben. In beiden Becken machte sich nämlich schon seit längerem das Spatipyllum so breit, dass die Insassen trotz T5 Beleuchtung nur noch wenig Licht ab bekamen. Obwohl diese permanente Dunkelheit die kleine Gruppe von Phyllobates vitatus und meinen ältesten Terrarienbewohner, den Jungferngecko (Lepidodactylus lugubris) sicherlich nicht gestört haben, mich haben die beiden Nachtterrarien definitiv genervt ! Der Jungferngecko wurde noch nie im Blog gezeigt, deshalb hier mal gleich eine etwas ältere Aufnahme von ihm aus Jugendtagen:
| kleiner Lepidodactylus lugubris |
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| Lepidodactylus Becken |
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| Phyllobates vitatus Becken |
Samstag, 20. November 2010
ein Spontankauf
Nach langen Wochen bin ich heute erstmals wieder bei meinem lokalen Fischdealer hier in Zweibrücken vorbeigefahren und hab mir so gedacht "einfach nur mal reinschauen, nur mal so ..." Das war der Fehler !
Warum ? Ich habe dort einen kleinen Schwarm Laubuca (Chela) dadyburjori entdeckt (irgendwie muss ich diese Fische bisher immer übersehen haben). Lange Rede kurzer Sinn, als ich zu Hause war, hab ich das Internet angeworfen, mein Aquaristiklexikon konsultiert und schon 3 Stunden später stand ich wieder bei meinem Fischhändler, der mir den Schwarm eingetütet hat. Jetzt bin ich, während ich den Eintrag hier schreibe dabei die Kleinen auf mein Aquarienwasser umzustellen.
Irgendwie komisch, da hab ich nun wochenlang drüber nachgegrübelt, was ich in die beiden leerstehenden Becken einsetze und dann war es in 3 Stunden entschieden - nennt man so was Liebe auf den ersten Blick ? :-)
Frank
P.S. bei meinen Recherchen hab ich noch einen schönen Clip auf youtube gefunden, der die Dadyburjori in Aktion zeigt - bitte sehr: dadyburjori clip
Warum ? Ich habe dort einen kleinen Schwarm Laubuca (Chela) dadyburjori entdeckt (irgendwie muss ich diese Fische bisher immer übersehen haben). Lange Rede kurzer Sinn, als ich zu Hause war, hab ich das Internet angeworfen, mein Aquaristiklexikon konsultiert und schon 3 Stunden später stand ich wieder bei meinem Fischhändler, der mir den Schwarm eingetütet hat. Jetzt bin ich, während ich den Eintrag hier schreibe dabei die Kleinen auf mein Aquarienwasser umzustellen.
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| eingetütet |
Frank
P.S. bei meinen Recherchen hab ich noch einen schönen Clip auf youtube gefunden, der die Dadyburjori in Aktion zeigt - bitte sehr: dadyburjori clip
Samstag, 13. November 2010
Neuigkeiten
Was gibt es Neues ? Nun, trotz längerer Abwesenheit meinerseits wurden die Tiere des Zoozimmers erstklassig weiterversorgt - so dass ich den handelnden Personen mein höchstes Lob aussprechen möchte. Frösche, Krabben und Geckos sind alle munter, die einzigsten Verluste traten bei den Amapaensis auf und deren Becken ist nun auch ziemlich zugealgt :-(. Deshalb sitzen die verbliebene 8 Fische seit Kurzem im großen 110 cm Becken, das im Grunde ausschließlich von Salmlerarten bevölkert wird ( Schwarzer Neon, Roter Neon, Karfunkelsalmler, Nannostomus marginatus und nun auch eben die restlichen Hyphessobrycon amapaensis).
Schöner Nebeneffekt: nachdem die Amapaensis aus Becken Nr. 11 herausgefangen waren, hat sich dort jetzt ein klitzekleiner Jungamapaensis gezeigt ... ich gehe davon aus, dass da noch mehr waren, sie wurden aber wohl immer von den Alttieren weggeputzt. Ich setze alles dran, dass es nun im Zoozimmer noch einen 9. Amapaensis geben wird.
Ebenfalls Nachwuchs, und das nicht zu knapp gibt es bei den Danio margaritatus zu vermelden. Etliche Minifischchen drehen unbehelligt von ihren Eltern ihre Runden in einem der 60 cm Standartbecken. Bärblinge haben eben doch Anstand und vergreifen sich nicht wie viele Salmlerarten an ihrem eigenen Nachwuchs. Da immer Pantoffeltierchen zur Verfügung stehen sollten die auch groß werden, so wie schon etliche Geschwister vor ihnen.
Die Schokos haben Seemandelbaumblätter bekommen (wohlweislich selbst vor einigen Jahren in Singapur gesammelt) und sind sehr agil ... aber ich glaube nicht, dass mir hier eine Vermehrung gelingen wird. Zumal ich mir auch nicht sicher bin, ob ich überhaupt Weibchen besitze. Hier sollte ich mal an die Anschaffung einer Osmoseanlage denken - gut, dass Weihnachten vor der Tür steht :-). Ach ja, das mit den Vaillanti aus Chemnitz hat nicht geklappt - entgegen Händlerzusage war nur noch ein Tier vor Ort, als ich ein 2. Mal im Welsladen war (ein zweites Tier war verletzt). Das hat mich geärgert !
Und die weiteren Aussichten ? Derzeit stehen 2 Becken quasi leer, ein 60 cm Becken und Aquarium Nr. 11 (wie gemeldet mit einem Minifisch besetzt) ... bin schwer am überlegen, was da einziehen könnte. Für Nr. 11 denke ich dabei an Garnelen, nachdem ich es mal trocken gelegt habe - nur so verspreche ich mir der Algen Herr zu werden. Wer eine konstruktive Idee darf sich gerne per Kommentar melden.
Gruß Frank
Schöner Nebeneffekt: nachdem die Amapaensis aus Becken Nr. 11 herausgefangen waren, hat sich dort jetzt ein klitzekleiner Jungamapaensis gezeigt ... ich gehe davon aus, dass da noch mehr waren, sie wurden aber wohl immer von den Alttieren weggeputzt. Ich setze alles dran, dass es nun im Zoozimmer noch einen 9. Amapaensis geben wird.
Ebenfalls Nachwuchs, und das nicht zu knapp gibt es bei den Danio margaritatus zu vermelden. Etliche Minifischchen drehen unbehelligt von ihren Eltern ihre Runden in einem der 60 cm Standartbecken. Bärblinge haben eben doch Anstand und vergreifen sich nicht wie viele Salmlerarten an ihrem eigenen Nachwuchs. Da immer Pantoffeltierchen zur Verfügung stehen sollten die auch groß werden, so wie schon etliche Geschwister vor ihnen.
Die Schokos haben Seemandelbaumblätter bekommen (wohlweislich selbst vor einigen Jahren in Singapur gesammelt) und sind sehr agil ... aber ich glaube nicht, dass mir hier eine Vermehrung gelingen wird. Zumal ich mir auch nicht sicher bin, ob ich überhaupt Weibchen besitze. Hier sollte ich mal an die Anschaffung einer Osmoseanlage denken - gut, dass Weihnachten vor der Tür steht :-). Ach ja, das mit den Vaillanti aus Chemnitz hat nicht geklappt - entgegen Händlerzusage war nur noch ein Tier vor Ort, als ich ein 2. Mal im Welsladen war (ein zweites Tier war verletzt). Das hat mich geärgert !
Und die weiteren Aussichten ? Derzeit stehen 2 Becken quasi leer, ein 60 cm Becken und Aquarium Nr. 11 (wie gemeldet mit einem Minifisch besetzt) ... bin schwer am überlegen, was da einziehen könnte. Für Nr. 11 denke ich dabei an Garnelen, nachdem ich es mal trocken gelegt habe - nur so verspreche ich mir der Algen Herr zu werden. Wer eine konstruktive Idee darf sich gerne per Kommentar melden.
Gruß Frank
Sonntag, 31. Oktober 2010
Exkursion - Tropicus, Der Welsladen
Ich hatte Gelegenheit 2 sehr interessante Aquariengeschäfte in Sachsen zu besuchen: den Welsladen in Chemnitz und Tropicus in Freiberg. Beide Läden haben mir sehr gefallen und es ist wirklich schade, dass ich in dieser Gegend nur selten zu Gast bin.
Die Geschäfte unterscheiden sich, sind aber beide sehr empfehlenswert. Unterschiedlich ist z.B. die Anzahl der Mitarbeiter, während bei Tropicus 5 Angestellte im Einsatz sind, arbeitet Sven Seidel im Welsladen als Einzelkämpfer. Mir ist aufgefallen, dass beide Geschäfte eine sehr breite Palette an L-Welsen im Angebot haben. Fische, die ich sonst im Westteil unserer Republik kaum gesehen habe - insbesondere nicht in dieser Größe schwimmen hier in mehreren Becken. Bei Tropicus, das seit 2005 in Freiberg existiert gab es sogar einige Aquarien in denen der Inhaber L-Welse nachzieht und bei denen die Tiere zuächst nicht zum Verkauf bestimmt sind. Dort hat mir auch die Übersicht und Aufteilung der Fische nach Fischfamilien gefallen - so was hatte ich noch nie bisher gesehen.
Bei Tropicus auch sehr beeindruckend, die sehr großen Schaubecken:
Besonders gut im Welsladen hat mir ein sehr elegantes Giesemann Becken gefallen (diese Edelaquarien waren mir bisher nur von Prospekten bekannt), in dem tolle Diskusfische schwammen.
Hier die Diskus im Detail:
Überzeugt hat mich im Welsladen auch die Verkaufsanlage, die durch den rührigen Sven Seidel topp in Schuß gehalten wird. Er nimmt sich viel Zeit für die individuelle Beratung seiner Kunden.
Eine für mich sehr interessante Art konnte ich auch dort bestaunen, denn im Welsladen gab es frisch eingetroffene Sphaerichthys vaillanti. Ob ich da zuschlagen kann ? Ansonsten sind beide Geschäfte für mein Empfingen auf Südamerika spezialisiert. So viele Altum Skalare hab ich nie angetroffen, wie hier in Sachsen.
Ich wünsche beiden Geschäften viel Erfolg und werde sicherlich wiederkehren, wenn ich in der Nähe weile.
Gruß Frank
Die Geschäfte unterscheiden sich, sind aber beide sehr empfehlenswert. Unterschiedlich ist z.B. die Anzahl der Mitarbeiter, während bei Tropicus 5 Angestellte im Einsatz sind, arbeitet Sven Seidel im Welsladen als Einzelkämpfer. Mir ist aufgefallen, dass beide Geschäfte eine sehr breite Palette an L-Welsen im Angebot haben. Fische, die ich sonst im Westteil unserer Republik kaum gesehen habe - insbesondere nicht in dieser Größe schwimmen hier in mehreren Becken. Bei Tropicus, das seit 2005 in Freiberg existiert gab es sogar einige Aquarien in denen der Inhaber L-Welse nachzieht und bei denen die Tiere zuächst nicht zum Verkauf bestimmt sind. Dort hat mir auch die Übersicht und Aufteilung der Fische nach Fischfamilien gefallen - so was hatte ich noch nie bisher gesehen.
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| Aufteilung der Verkaufsbecken nach Fischfamilien bei Tropicus |
Bei Tropicus auch sehr beeindruckend, die sehr großen Schaubecken:
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| 3000 L Schauchbecken |
Besonders gut im Welsladen hat mir ein sehr elegantes Giesemann Becken gefallen (diese Edelaquarien waren mir bisher nur von Prospekten bekannt), in dem tolle Diskusfische schwammen.
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| Giesemann-Becken im Welsladen |
Hier die Diskus im Detail:
Überzeugt hat mich im Welsladen auch die Verkaufsanlage, die durch den rührigen Sven Seidel topp in Schuß gehalten wird. Er nimmt sich viel Zeit für die individuelle Beratung seiner Kunden.
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| Verkaufsbecken im Welsladen |
Eine für mich sehr interessante Art konnte ich auch dort bestaunen, denn im Welsladen gab es frisch eingetroffene Sphaerichthys vaillanti. Ob ich da zuschlagen kann ? Ansonsten sind beide Geschäfte für mein Empfingen auf Südamerika spezialisiert. So viele Altum Skalare hab ich nie angetroffen, wie hier in Sachsen.
Ich wünsche beiden Geschäften viel Erfolg und werde sicherlich wiederkehren, wenn ich in der Nähe weile.
Gruß Frank
Mittwoch, 29. September 2010
Blühen der Schwimmpflanzen
Beim heutigen Wasserwechsel habe ich mal was Besonderes endeckt. Eine meiner 3 Schwimmpflanzenarten, genauer Pistia stratiotes blüht und das mit gleich mehreren Exemplaren. Die Blüten sind sehr klein und genau in der Mitte der Schwimmblätter plaziert - ich finde, die sehen schön aus, doch seht selbst:
Frank
| Pistia stratiotes |
| Pistia stratiotes |
Frank
Sonntag, 26. September 2010
Lichtprobleme
Seit einiger Zeit nervt mich das Licht am großen 110 cm Becken - es schaltet sich in unregelmäßigen Abständen aus. Wenn man das Licht dann ausknipst und es nach ca. 10 Sekunden wieder anmacht, brennt es wieder ... bis zum nächsten Abschalten :-(. Letzte Woche hatte ich deshalb den Leuchtbalken zur Reparatur - ohne Erfolg, da der Elektriker nix gefunden hat (und ich wollte auch keine 2 Wochen meine Fische im Dunkeln schwimmen lassen, bis der ein neues Ersatzteil vorliegen hat). Deshalb will ich morgen mal bei der Firma WOHA anrufen, von der alle meine 11 Aquarien stammen - ich hoffe, man kann hier schnell helfen.
Gruß Frank
Gruß Frank
Sonntag, 19. September 2010
Neuigkeiten
Ich habe mich im September bisher rar gemacht, da ich arbeitstechnisch ziemlich ausgelastet war und bevor ich nun wieder für einige Zeit aus gesundheitlichen Gründen von der Bildfläche verschwinden muss, wollte ich euch noch einen Statusbericht geben.
Das mit den Froschgelegen hat natürlich nicht geklappt (war ja klar !) aber dadurch, dass ich mir gleich von Beginn an keine Illusionen gemacht habe, bin ich auch nicht enttäuscht worden. Ich frage mich nur, warum ich in meinen Anfangszeiten als Froschhalter so viel mehr Erfolg mit der Aufzucht von Kaulquappen hatte und jetzt gar nix mehr funktioniert.
Fische sind o.k., nur bei Aquarium Nr. 11 musste ich das Hemianthus callitrichoides entfernen - es ist einfach nur mickrig gewachsen. Im Nachinein denke ich, dass ich für so eine Pflanze von meiner gewohnten Einrichtungmaxime (Sand pur) hätte abweichen sollen und es ratsam gewesen wäre etwas Dünger im Bodengrund einzubringen. Egal, es geht auch ohne Bodengrundpflanze. Dafür haben die Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus) mal wieder für Nachwuchs gesorgt - schön.
Und bei den Geckos müsste es selbigen auch bald wieder geben - man kann etliche Eier an der Seitenscheibe sehen. Beim Rest der Truppe (Garnelen, Krabben) ist alles im grünen Bereich - keine Veränderungen.
Gruß Frank
Das mit den Froschgelegen hat natürlich nicht geklappt (war ja klar !) aber dadurch, dass ich mir gleich von Beginn an keine Illusionen gemacht habe, bin ich auch nicht enttäuscht worden. Ich frage mich nur, warum ich in meinen Anfangszeiten als Froschhalter so viel mehr Erfolg mit der Aufzucht von Kaulquappen hatte und jetzt gar nix mehr funktioniert.
Fische sind o.k., nur bei Aquarium Nr. 11 musste ich das Hemianthus callitrichoides entfernen - es ist einfach nur mickrig gewachsen. Im Nachinein denke ich, dass ich für so eine Pflanze von meiner gewohnten Einrichtungmaxime (Sand pur) hätte abweichen sollen und es ratsam gewesen wäre etwas Dünger im Bodengrund einzubringen. Egal, es geht auch ohne Bodengrundpflanze. Dafür haben die Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus) mal wieder für Nachwuchs gesorgt - schön.
| mißtrauische Blicke gegenüber dem Fotographen |
| Geckoeier |
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Wirbellose
Sonntag, 29. August 2010
Leucomelasgelege
Heute, bei der sonnabendlichen Froschfütterung, habe ich gesehen, dass die Leucomelas ein Gelege haben. Das kleine, schwarze Separee (Filmdose) ganz hinten an der Rückwand hat es ihnen angetan. Hatte mich schon am Freitag Abend gewundert, warum die so ausdauernd rufen. Ich werde das Gelege jedoch nicht aus dem Terrarium nehmen. Zum Einen hatte das ja neulich auch bei den Azureii nicht geklappt, zum anderen bin ich im Oktober länger nicht vor Ort so dass eine künstliche Aufzucht schwierig wäre. Mal sehen, ob so was passiert. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Gruß Frank
| Leucomelasgelege |
Montag, 16. August 2010
Exkursion - Wallis
Mein diesjähriger Sommerradfahrurlaub führte ins Wallis und Waadtland. Den genauen Verlauf könnt ihr hier sehen (den Furkapass hab ich ausgelassen :-) ). Natürlich stand wie üblich der Besuch eines Zoos oder zumindest eines Zoogeschäftes auf dem Programm. Diesmal besuchte ich das Vivarium in Lausanne.
Aufgrund der Homepage war ich sehr gespannt, wie sich diese kleine Einrichtung präsentieren würde, insbesondere freute ich mich auf viele Pfeilgiftfrösche, welche versprochen wurden. Leider wurde ich diesbezüglich ziemlich enttäuscht. Denn es gab nur ein Becken mit meinen geliebten Froscharten - auch waren keine Pumilios dabei.
Ein zweites Froschbecken beherrbergte noch einen Ceratophrys ornata.
O.K. dachte ich mir, es müssen ja nicht immer Frösche sein, schaun wir mal weiter. Doch leider wurde ich auch hier teilweise enttäuscht. Teilweise deshalb, da das Vivarium in Lausanne meines Erachtens in zwei sehr gegensätzliche Bereiche zerfällt.
Zunächst gibt es da den Innenbereich. Hier werden fast ausschließlich Giftschlangen dem Publikum präsentiert. Für viele mag das ja eine gewisse Art von Nervenkitzel bringen - mein Geschmack ist es definitiv nicht (ich grusele mich eher vor Schlangen).
Grüne und schwarze Mambas, diverse Klapperschlangen und sogar ein Taipan liegen im Innenbereich hinter Glas. Die Becken sind zwar schön eingerichtet, aber auch etwas altersschwach. Ein kleiner Kaiman wird im Innenbereich in einem meiner Ansicht nach in einem viel zu kleinen Becken gehalten. Dass diese Haltung dann noch quasi in der untersten Etage stattfindet finde ich mehr als bedenklich, denn Kinder können hier mit ihren Füßen gegen die Frontscheibe treten, was sicherlich zusätzlich zum kleinen Becken das Leben des Kaimans erschwert.
Im Gegensatz zu diesem doch traurigen Teil des Vivariums ist der Außenbereich meines Erachtens sehr schön gestaltet. Großzügige Aussengehege für Schildkröten, einheimische Amphibienarten und natürlich wieder Schlangen zeigen, dass man Reptilien und Amphibien besser halten kann. Die hier vorhandene Krokodilhalle fand ich gut, auch wenn ich da schon größere gesehen habe.
Zusammengefasst lohnt der Besuch der Außenanlage schon (Giftschlangenfreaks kommen eh voll auf ihre Kosten). Im Innenbereich sollten die Betreiber jedoch investieren und die Palette der gezeigten Tiere um andere Vertreter der Herpetofauna erweitern.
Frank
| Vivarium von Lausanne |
einzigstes Pfeilgiftfroschbecken im Vivarium
Ein zweites Froschbecken beherrbergte noch einen Ceratophrys ornata.
O.K. dachte ich mir, es müssen ja nicht immer Frösche sein, schaun wir mal weiter. Doch leider wurde ich auch hier teilweise enttäuscht. Teilweise deshalb, da das Vivarium in Lausanne meines Erachtens in zwei sehr gegensätzliche Bereiche zerfällt.
Zunächst gibt es da den Innenbereich. Hier werden fast ausschließlich Giftschlangen dem Publikum präsentiert. Für viele mag das ja eine gewisse Art von Nervenkitzel bringen - mein Geschmack ist es definitiv nicht (ich grusele mich eher vor Schlangen).
eine von vielen Giftschlangen - Bambusotter
Grüne und schwarze Mambas, diverse Klapperschlangen und sogar ein Taipan liegen im Innenbereich hinter Glas. Die Becken sind zwar schön eingerichtet, aber auch etwas altersschwach. Ein kleiner Kaiman wird im Innenbereich in einem meiner Ansicht nach in einem viel zu kleinen Becken gehalten. Dass diese Haltung dann noch quasi in der untersten Etage stattfindet finde ich mehr als bedenklich, denn Kinder können hier mit ihren Füßen gegen die Frontscheibe treten, was sicherlich zusätzlich zum kleinen Becken das Leben des Kaimans erschwert.
| Innenbereich mit Kaimanbecken (unten) |
| Außenbereich |
Frank
Sonntag, 1. August 2010
Samstag, 24. Juli 2010
Exkursion - Aqua Tropica
Am Wochenende war ich bei Bekannten in Köln und konnte es mir nicht verkneifen, das Aquariengeschäft Aqua Tropica zu besuchen. Als Elos Vertragshändler gibt es dort ganz edle Sachen zu erwerben und alleine das 6000L Seewasserbecken im Eingangsbereich ist schon der Überhammer !
Leider hatte man von der Art Fischen, die mich am meisten interessieren nicht viel zu bieten, denn Salmler und Bärblinge waren zwar vertreten, jedoch nur Standartsortiment. Dafür dürften die Freunde der salzigen Zunft voll auf ihre Kosten kommen - da gab nun wirklich einiges zu sehen. Ach ja, ne Nanoecke hatten sie auch, die hab ich hier mal abgebildet.
Gruß Frank
| Elosbecken |
| 6m lang und 6000 L Inhalt - Seewasser pur |
Leider hatte man von der Art Fischen, die mich am meisten interessieren nicht viel zu bieten, denn Salmler und Bärblinge waren zwar vertreten, jedoch nur Standartsortiment. Dafür dürften die Freunde der salzigen Zunft voll auf ihre Kosten kommen - da gab nun wirklich einiges zu sehen. Ach ja, ne Nanoecke hatten sie auch, die hab ich hier mal abgebildet.
| Nanoecke |
Sonntag, 11. Juli 2010
Schlemmertag
Heute ist im Zoozimmer Schlemmertag angesagt gewesen. Zunächst haben die Frösche und Geckos mal seit längerem wieder frisch gefangenes Wiesenplankton bekommen.
Ich bin immer wieder erstaunt, welche Artenvielfalt an Insekten sich auf dem Bolzplatz unseres Stadtteils tummelt. Dann gab es aus dem Kübel auf dem Balkon, der extra dafür da ist, dass sich dort die Wasserflöhe vermehren können, eine große Portion Wasserfloh mit Mückenlarven, die sich auch im Netz verfangen hatten.
Und die Krebse wollen ja auch verwöhnt werden - Tomatenschnitten! Da fahren die voll drauf ab.
Ach ja, für mich war ebenfalls Schlemmertag - hab mir einen richtig großen Eisbecher beim besten Eisdealer der Stadt gegönnt (bei den Temperaturen ist das auch mal erlaubt) :-).
Gruß Frank
fangfrisches Wiesenplankton für 8 Terrarien
aus den Untiefen des Balkonkübels
Und die Krebse wollen ja auch verwöhnt werden - Tomatenschnitten! Da fahren die voll drauf ab.
Vegetarisches
Ach ja, für mich war ebenfalls Schlemmertag - hab mir einen richtig großen Eisbecher beim besten Eisdealer der Stadt gegönnt (bei den Temperaturen ist das auch mal erlaubt) :-).
Gruß Frank
Sonntag, 4. Juli 2010
neues Gadget eingefügt
die Frösche wollen ja nicht hungern, deshalb habe ich heute ein neues Froschgadget eingefügt - bitte seid so nett und füttert meinen blauen Frosch.
Frank
mein neuer Frosch :-)
Frank
Samstag, 3. Juli 2010
Amapaensis
so hatte ich es mir im Herbst 2009 vorgestellt , als ich zum ersten Mal den Hyphessobrycon amapaensis in Natura sah:
Aquarium Nr. 11 mit den heute eingesetzten Hyphessobrycon amapaensis
und so sehen sie aus
Gruß Frank
Donnerstag, 1. Juli 2010
Gewonnen bei Terraon
Hallo zusammen,
es gibt ein freudiges Ereignis zu vermelden. Ich habe erstmals bei der Wahl zum "Bild des Monats" im Forum für Terraristik Terraon mit gemacht und mit einem älteren Bild eines meiner imitatoren gleich den ersten Platz gewonnen.
Mein Dank an alle Voter !
Gruß Frank
es gibt ein freudiges Ereignis zu vermelden. Ich habe erstmals bei der Wahl zum "Bild des Monats" im Forum für Terraristik Terraon mit gemacht und mit einem älteren Bild eines meiner imitatoren gleich den ersten Platz gewonnen.
Siegerbild ohne Rahmen
Mein Dank an alle Voter !
Gruß Frank
Dienstag, 29. Juni 2010
viel zu tun
In den letzten beiden Wochen war viel zu tun. Etliche Fische sind umgezogen und ich konnte den UV-Entkeimer erfolgreich einsetzen. Ergebnis der Mühe : Aquarium Nr. 11 ist tiptop klar und ich werde am kommenden Wochenende wohl die Hyphessobrycon amapaensis umsetzen, zumal auch keine kleinen Boraras maculata mehr zu sehen sind.
Nun sitzen die Schmetterlinge im großen Gemeinschaftsbecken bei den Salmlern (das große Becken ist jetzt eben kein Salmler- sondern ein Südamerikabecken), die maculatas in einem der beiden Schreibtischbecken, die Aplocheilichthys normanni sind eine Etage tiefer gewandert und vergnügen sich bei den Schmerlen, die Axelrodia stigmatis sind eine Reihe nach links gewechselt und die 5 Schokos haben schließlich eines der beiden 80er Becken für sich alleine (dadurch sitzen die Trigonostigma espei auch wieder für sich separat) erhalten. Was für ein Aufwand ! Wer jemals von euch schon kleine Fische aus dicht bewachsenen Aquarien herausgekeschert hat, weiß von was ich rede. Lohn ist aber unter anderem ein sehr schönes Schokoquarium :-), das ich euch hiermit zeigen will:
Gruß Frank
Nun sitzen die Schmetterlinge im großen Gemeinschaftsbecken bei den Salmlern (das große Becken ist jetzt eben kein Salmler- sondern ein Südamerikabecken), die maculatas in einem der beiden Schreibtischbecken, die Aplocheilichthys normanni sind eine Etage tiefer gewandert und vergnügen sich bei den Schmerlen, die Axelrodia stigmatis sind eine Reihe nach links gewechselt und die 5 Schokos haben schließlich eines der beiden 80er Becken für sich alleine (dadurch sitzen die Trigonostigma espei auch wieder für sich separat) erhalten. Was für ein Aufwand ! Wer jemals von euch schon kleine Fische aus dicht bewachsenen Aquarien herausgekeschert hat, weiß von was ich rede. Lohn ist aber unter anderem ein sehr schönes Schokoquarium :-), das ich euch hiermit zeigen will:
Schokoquarium
Schokoquarium - Detailansicht
Gruß Frank
Donnerstag, 24. Juni 2010
die kleinen Krabben
Krabben sind schöne Tiere, keine Frage, sie haben nur einen Nachteil - man sieht sie eigentlich nie :-(.
Zumindest meine Geosesarma lassen sich nur mal des Nachts mit der Taschenlampe entdecken, nachdem schon einige Zeit das Licht an der Anlage ausgegangen ist. Um so schöner, dass ich zu Beginn dieser Woche durch Zufall einige sehr kleine Jungtiere finden konnte. Zunächst dachte ich, dass es sich um Mini-Drosophilas handelt, aber ein genauerer Blick zeigte dann folgendes Ergebnis :-):
Wenn ihr das Bild vergrößert, könnt ihr die Winzigkeit der Krabbe an Hand eines Größenvergleichs mit den Wassertröpchen erkennen.
Gruß Frank
Zumindest meine Geosesarma lassen sich nur mal des Nachts mit der Taschenlampe entdecken, nachdem schon einige Zeit das Licht an der Anlage ausgegangen ist. Um so schöner, dass ich zu Beginn dieser Woche durch Zufall einige sehr kleine Jungtiere finden konnte. Zunächst dachte ich, dass es sich um Mini-Drosophilas handelt, aber ein genauerer Blick zeigte dann folgendes Ergebnis :-):
Minikrabbe an Schlumbergera
Wenn ihr das Bild vergrößert, könnt ihr die Winzigkeit der Krabbe an Hand eines Größenvergleichs mit den Wassertröpchen erkennen.
Gruß Frank
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