Samstag, 21. September 2019

für Lothar

Lothar Harth
05.08.1957
16.09.2019

Donnerstag, 12. September 2019

Fische für den Pott

Nachdem kurz vor unserem Urlaub leider der letzte Skalar verstorben ist (ich denke, dass meine Wasserqualität einfach nicht ausgereicht hat, um diese Spezialisten dauerhaft zu halten), habe ich mir lange überlegt, wie es mit dem Pott weitergehen soll. Kurzzeitig dachte ich sogar mal daran, Südamerika aufzugeben und ein Malawibiotop in meinem größten Aquarium einzurichten.

Aber da hätte ich dann Probleme mit der Unterbringung der ganzen verbleibenden Salmlern (Amapaensis) und insbesondere auch der Sterbai Panzerwelse, die sich mittlerweile wohl auf mehr als 40 Kameraden vermehrt haben, bekommen.

Im Rahmen des Aktivitätsschubes habe ich mich deshalb dazu entschlossen, eine weitere Salmlerart zu erwerben und die Amapaensis, die mittlerweile auch in die Jahre gekommen sind, mit einigen Jungtieren aufzufrischen.

Ich habe lange überlegt, welche weitere Art ich noch in den Pott hole, zumal eine solche Entscheidung eine Weichenstellung für einige Jahre ergibt. Lange habe ich zu Rotkopfsalmlern tendiert (zeitweilig auch in deren Zuchtform diamant), letztlich habe ich mich nun aber für Kirschflecksalmler Hyphessobrycon erythrostigma entschieden.

Warum Kirschflecksalmler ? Nicht wegen ihrer Farbe, denn da sind die eher unscheinbar. Auch nicht wegen des von mir geschätzten Schwarmverhaltens - da wäre der Rotkopfsalmler als echter Schwarmfisch erste Wahl gewesen. Ausschlaggebend war am Ende ihre Größe, Hyphessobrycon erythrostigma werden für einen Salmler nämlich ziemlich groß. Und da ich von anderen größeren Fischen derzeit absehe, war das für mich ein wichtiges Argument.

Bestellt hab ich die Tiere beim Zierfischtreff via Internet von dem ich vor Jahren schon mal geordert hatte. Die Preise, die Hr. Schmalzbauer verlangt sind einfach unschlagbar und wenn man dann gleich 60 Kirschflecksalmler und 20 Amapasalmler bestellt, können sich auch Centbeträge rechnen. Und die Qualität stimmt auf jeden Fall.


Fische einsetzen mit Geschlabbere :-)

Leider sind nicht alle Fische heil angekommen, denn 2 Amapaensis und ein Kirschflecksalmler wurden tot angeliefert, ein weiterer Kirschflecksalmler hat sich eine halbe Stunde nach dem Einsetzten verabschiedet. Der Rest der 76 Fische ist aber putzmunter, zieht ausgiebig seine Kreise im Schwarm und hat anstandslos die erste Portion lebende Bachflohkrebse verdrückt. Kein Wunder, wo die doch aus Franken angeliefert wurden. Wenn ich eine Dienstreise nach Bayern zu unserer Firmenzentrale mache, hab ich danach auch immer Hunger 😄.

Was steht jetzt noch an ? Ich denke, es werden noch etliche Otocincli Einzug halten, um weiterhin Druck auf die Algen auszuüben und dann noch eine südamerikanische Zwergbuntbarschart. Wahrscheinlich Microgrohpagus ramirezi, der Schmetterlingsbuntbarsche . Mal sehen, ob ich da schöne Tiere bekommen kann. 

Bleibt noch anzumerken, dass der Pott derzeit richtig was hermacht und die neue Wurzel sehr gut ausschaut. Ich finde, damit ist erst jetzt ein harmonisches Gesamtbild über die Länge von 4 Metern entstanden (auf die Idee noch eine schöne Wurzel einzusetzen hätte ich auch mal früher kommen können 😕).
Diese Woche wurde das gute Stück noch mit dem Fiederspaltigen Wasserfreund Hygrophila pinnatifida bepflanzt. Den hatte ich in Hamburg im Sumatrabecken bei Hagenbeck so Klasse gefunden.


Sumatrabecken Hagenbeck, rechts der Fiederspaltige Wasserfreund


Weiterhin sind im Urlaub zusätzliche 4 Schnecken und 4 Otocincli in den Pott eingezogen. Es gilt nach wie vor das Motto: Kampf den Algen ! 
Und schließlich warte ich aktuell auf eine CO² Nachtabschaltung um die CO² Zufuhr noch zu optimieren. 

Das wäre es mal vorerst. Bis demnächst, dann auch mit Bildern von den neuen Kirschflecksalmlern. 

Gruß Frank





Samstag, 31. August 2019

endlich abgesoffen

Mehr als zwei Monate ist sie in unserer Badewanne herumgedümpelt, zweimal hab ich sie angebohrt und zweimal hab ich versucht sie im Pott zu versenken und mit Steinen zu beschweren ... jedesmal mit diesem Ergebnis 😟:

nach wie vor unsinkbar

Aber heute hat sie endgültig verloren ... die Unsinkbare ist abgesoffen und das genau an ihrem Bestimmungort - was für ein Aufwand !

Dabei hätte ich es wesentlich einfacher haben können, indem ich gleich den Aquarienhändler meines Vertrauens Jürgen Würz um Rat gefragt hätte bevor ich andere gefragt habe. Denn deren Tipps ("... einfach mal im Wasser schwimmen lassen, die geht dann schon unter ..." oder "... Löcher reinbohren, dann geht die unter ... ") haben gerade nicht geholfen und mit dafür gesorgt, dass unsere Badewanne mehr als zwei Monate lang blockiert gewesen war.

Jürgen meinte dagegen nur lapidar "... schraube doch mit einer Edelstahlschraube eine Steinplatte an ...". Gute Idee ! 
Gesagt, getan. Also heute morgen zu einem Steinmetz gefahren, das Abfallstück einer Fensterbank aus Granit erstanden, dann meinen Vater aufgesucht, der mir das Stück zugeschnitten und angebohrt hat, dann im örtlichen Baumarkt eine Edelstahlschraube gekauft und schließlich Platte und Wurzel zusammen gefummelt ... et voila es hat funktioniert 😄.


fummeln

 
check


Dann noch am Bodengrund Mulm abgesaugt, Wurzel ausgerichtet und die zahlreichen Pflanzen, die ich in den vergangenen Wochen schon erworben hatte, eingepflanzt. Anschließend einen Wasserwechsel gemacht und die Scheiben ein wenig geputzt (hey ihr Schnecken, warum macht ihr euren Job nicht ?!).


endlich

Der Samstag war damit rum 😕, aber - es ist vollbracht und ich bin froh. 
An dieser Stelle meinen ganz herzlichen Dank an Jürgen für den Tipp und meinen Vater für das Bearbeiten der Steinplatte. 

Das Ganze sieht jetzt so aus (Scheiben müssten noch mehr geputzt werden, aber dazu hatte ich am Ende keine Lust mehr): 


kurz vor fertig

Ich denke, auf jeden Fall ist die neue linke Seite ein optischer Gewinn im Vergleich zu Vorher.  

Gruß Frank

Mittwoch, 28. August 2019

Exkursion Gruson Gewächshäuser

Gegen Ende der Radtour sind wir dann in Magdeburg angekommen. Neben den bekannten Ausflugszielen Dom und Grüne Zitadelle standen für uns noch die Gruson Gewächshäuser auf dem Programm. Es handelt sich dabei um einen kleinen, kommunalen botanischen Garten ähnlich dem Botanischen Garten der Universität Potsdam, den wir 2017 besucht hatten.


Gruson Gewächshäuser

Um es gleich zu sagen: wer, wie ich vor einigen Jahren Kew Gardens  gesehen hat, für den sind alle nachfolgenden botanischen Gärten klein. Aber das ändert nichts dran, dass ich es einfach liebe, solche Oasen der Ruhe und tropischen Natur inmitten großstädischen Trubels aufzusuchen.


tropische Natur - Hibiscus ganz nah

Damit können die Gruson Gewächshäuser auf jeden Fall aufwarten, denn wir waren außer einer Gruppe, die einzigsten Besucher für die Zeit unserer Visite. Das haben wir an dem heißen Tag echt genossen.
Allerdings muss ich anmerken, dass mir persönlich der Potsdamer Garten vor zwei Jahren etwas besser gefallen hat, was die Präsentation angeht. Das heißt aber nicht, dass die Gruson Gewächshäuser schlecht bzw. nicht besuchenswert wären. Im Gegenteil, es schlummert einfach noch ein bissel Potential in der Präsentation - zum Beispiel im Bromelien- und Orchideenhaus.


Bromelienhaus

Bromelienblüte

Sehr schön  das Farnhaus - in dem auf Grund seiner Ausgestaltung die schon angesprochene Ruhe noch mehr zur Geltung kommt.


First Lady im Farnhaus

Höhepunkt für mich immer eine Anlage, in der Victoria Riesenseerosen gezeigt werden - Gruson tut dies richtig toll in seinem kleinen Tropenhaus.


Victoria Riesenseerosen

Nochmal zurück zum Vergleich mit Potsdam: Magdeburg kann ganz klar mit seinen Tieren gegenüber der Brandenburgischen Metropole punkten, der Herr Schielke macht da nen sehr feinen Job, wie man an den Aquarien vor Ort sehen konnte.


Geophagus steindachneri

 großes Südamerikabecken


schöne Altumskalare

Mir haben die Becken gut gefallen.
Putzig fand ich auch die freilaufenden Strausswachteln. In Magedeburg werden nur Männer gepflegt, hätten sie noch Hennen, dann würde das bei dem Herrenclub nur Stress und Unruhe hervorrufen ... wie eben im richtigen Leben auch 😀.


Strausswachtelmännerclub an Leberwurstbaum

Zusammenfassend kann ich feststellen, dass unser Besuch in den Gruson Gewächshäuser - wenn auch nicht spektakulär, so doch sehr lohnswert war. Wäre ich Magdeburger, so könnte man mich dort öfters finden.

Gruß Frank


Exkursion Garnelenhaus

Gleich nachdem wir losgefahren waren, lag - nach dem Tropenaquarium Hagenbeck - das nächste Highlight  am Elberadweg (oder zumindest nicht weit davon entfernt): das Garnelenhaus der Logemänner in Barsbüttel.


das Garnelenhaus

Im Unterschied zum Tropenaquarium handelt es sich dabei nicht um einen Zoo, sondern um ein Geschäft, das sich ausschließlich mit Süßwasser Aquaristik beschäftigt. Das ist an sich ja schon eine Seltenheit, aber so richtig einzigartig macht das Garnelenhaus sein Schwerpunkt: nämlich die  - logisch - Garnelen plus andere Wirbellose. Zweiter Schwerpunkt im Garnelenhaus sind das Aquascaping und all die Dinge, die man dazu braucht.


Hardware

Zubehör und Garnelenracks

Garnelen und Wirbellose

bunte Schnecken

Logisch, dass als Appetitanreger auch die entsprechend gescapten Becken zu sehen sind und die waren wirklich exzellent ! Ich will da jetzt gar nicht viele Wort zu machen sondern exemplarisch mal Beispiele zeigen.


Scaping 1


Scaping 2
Scaping 3

Bei all diesen ausgestellten Schönheiten hatte es uns insbesondere ein Becken angetan, das durch seine sensationelle Ausleuchtung begeisterte. Wie im Scaping üblich hatte es seinen eigenen Namen: "Waste a Moment".


"Waste a Moment"


Ausschnitt aus 'Waste a Moment'

Schaut man sich in diesem Traum von einem Unterwassergarten mal die Bewohner genauer an (z.B. die Perhuhnbärblinge oder Feuersalmler), so sehen die schon fast unwirklich rot aus. Ich dachte erst es handelt sich bei den Fischen um (mir bislang unbekannte) Zuchtformen, aber auf Nachfrage stellte sich dann heraus, dass der tolle Rotanteil dieser Fische durch die spezielle Beleuchtung erzeugt wird. Lichtquelle ist dabei eine ADA Solar RGB Aquarienleuchte.


extremer Rotanteil durch Solar RGB Beleuchtung von ADA


Apropos Nachfrage:  es sei ausdrücklich erwähnt, dass das Personal megafreundlich und überaus kompetent war. Nach Auskunft eines Mitarbeiters soll es durchaus möglich sein Garnelen in einem Becken zu halten, in dem es auch 'wenige' Planarien gibt. Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass Planarien und Garnelen nicht zusammen passen. Da meine Becken nun nicht übermässig befallen sind, will ich das demnächst mal in einem der Schreibtischnanos versuchen und ein paar Garnelen erwerben.

Auf den Upload eines Video, den ich zwar gedreht hatte, will ich hier verzichten. Das haben andere Besucher schon vor mir sehr professionell gemacht - z.B. hier der AQUAOWNER oder auch ganz aktuell hier durch George Farmer.

Gruß Frank

Dienstag, 27. August 2019

Exkursion Tropenaquarium Hagenbeck

Unsere diesjährige Radreise ging die Elbe entlang - von Hamburg nach Dessau. Und wie üblich haben wir - auf meinen speziellen Wunsch hin - ein paar hobbyistische Highlights angesteuert, die am Wegesrand lagen.
Im Falle der Elbe waren dies das Tropenaquarium Hagenbeck in Hambug, das Garnelenhaus in Barsbüttel und die Gruson Gewächshäuser in Magdeburg

Ich war vor mehr als 10 Jahren schon mal im Tropenaquarium Hagenbeck gewesen, so dass ich nicht völlig überrascht war, angesichts der Vielfalt und tollen Präsentation der Tropen in dieser traditionsreichen Einrichtung. Trotzdem war es wieder sehr beeindruckend durch die über 8.000 Quadratmeter großen Hallen zu schlendern.

Das Tropenaquarium zeigt dort mehr als 14.000 Tiere ganz unterschiedlicher Art und dies in teilweise spektakulären Dimensionen. So bietet Hagenbeck einen Blick in das Hai-Atoll, das mit seiner fassadenhohen Frontscheibe zu einer der größten Meerwasser-Anlagen Europas zählt. Dementsprechend schwimmen in diesem Becken auch vor allem die ganz großen Brummer, wie Haie und Rochen.


Hai-Atoll


Nicht weniger spektakulär ist der See mit Nilkrokodilen, der zudem sehr viele afrikanische Buntbarsche beinhaltet und einen Unterwasserblick bietet, der sicherlich einem Tauchgang im Malawisee nahe kommt.


See mit Nilkrokodilen

Kein Tropenaquarium ohne meine amphibischen Lieblinge, die Pfeilgiftfrösche. So muss das sein 😀. 
Man sieht sie in eingerichteten Regenwaldterrarien (da hab ich jedoch schon schönere gesehen),  und mindestens zwei  Arten (Phyllobates vittatus und Epipedobates tricolor) leben außerhalb von Terrarien am Beginn der Ausstellung - quasi freilaufend in der Unterbringung der Echsen. Insbesondere Tricolor ist dort sehr gut zu hören. Ob sich von denen auch schon mal einer unter die über einen Steg laufenden Besucher gemischt hat ? 

 
Epipedobates tricolor


Pfeilgiftfrosch Terrarium

Der Höhepunkt für mich war aber klar das neu gestaltete Sumatra Becken, das erst in diesem Sommer durch die Aquascaper Georg Farmer und Volker Jochum sowie den "Plantahunter" von Dennerle Stefan Hummel eingerichtet wurde.  


die haben es gestaltet

Im Vorfeld hatte ich schon mehrere Videos zur Einrichtung desselben gesehen, jetzt durfte ich es vor Ort erleben. Bewußt habe ich dabei auf das Filmen verzichtet, denn da gibt es besseres Material im Internet, z.B. hier ein Cinematic Special oder hier einen Clip zur Einrichtung

Clips sind ja schon schön, aber dann live und in Farbe davor zu stehen - wow ! Ich sage nur eines: endgeil und überwältigend.



First Lady am Sumatrabecken

So haben wir dann mindestens eine Stunde vor dem Becken verbracht ... und wenn unser Urlaub nicht zeitlich limitiert gewesen wäre, würden wir noch jetzt davor sitzen 😀.


Sumatrabecken 1

Sumatrabecken mit Glaswelsen

Sumatrabecken 3

Wobei mir trotz aller Bewunderung für das Becken eine Anmerkung gestattet sei  (falls das jemand von Hagenbeck mal liest):  ich hätte noch eine etwas größere Barbenart eingesetzt. Der zur Verfügung stehende Schwimmraum lädt dazu doch ein. Mein Tipp Rasbora kalochroma

Doch nicht nur die ganz großen Becken im Tropenaquarium Hagenbeck laden zum Verweilen ein, sondern es gibt auch viele andere Preziosen zu bewundern ... und es ist für jeden was dabei, sei er Nudelwasser- oder Schlangenfreund, will er freifliegende Vögel oder kleinere Affenarten sehen.


für Nudelwasserfreunde

für Nudelwasserfreunde

für Schlangenfreunde

Kurzum, wer in Hamburg zu Besuch ist und nicht in das Tropenaquarium Hagenbeck geht ist selber Schuld. 

Ausgangsbereich


Gruß Frank
(Bericht und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Hagenbeck)

Montag, 12. August 2019

Minigartenteich

Bei anderen Menschen endet langsam schon wieder die Gartenteichsaison, bei uns fängt sie erst an 😊. Allerdings zwangsläufig. Denn vor 3 Wochen hat unser altes Wasserfass endgültig den Geist aufgegeben und ist aufgrund eines größeren Lecks im Boden ausgelaufen.

Doch ein Garten ist kein Garten ohne zumindest einen kleinen Tümpel. Den gibt es nun seit Samstag wieder. Ein Minigartenteich wurde aus einer Plastikwanne gebaut und schon sind wir auch im Garten wieder aquatisch unterwegs.



Minigartenteich


O.k. das alte Fass war ein bissel schöner, dafür aber auch nicht so groß. Und der neue Kübel klappt gut, so ganz ohne Filter oder sonstigem technischen Equipment. Mir gefällt es jedenfalls sehr gut.

Mal sehen, ob man da im kommenden Jahr auch etwas reinsetzen könnte. Macropoden oder Medakas oder ein Zuchtversuch analog Martins Fische wären eventuell Optionen ... we will see.

Gruß Frank

Dienstag, 6. August 2019

Scapers Lounge Hanau

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Die First Lady hat nach über einem Jahr verletzungsbedingter Wettkampfpause ihren ersten Triathlon absolviert. Als pflichtbewußter Ehemann und "Rucksackträger" durfte ich dabei natürlich nicht fehlen.

Das Highlight des Wochenendtrips lag für mich aber eindeutig auf einem Besuch bei der Scapers Lounge in Hanau. Ich hatte nämlich vor einigen Monaten zufällig auf Youtube ein Video von der Neueröffnung dieses Ladens gesehen und es war klar, dass ich dort bei Gelegenheit hin musste. Anlässlich der Fahrt zum Frankfurter City Triathlons war diese Gelegenheit nun endlich gekommen und ich fuhr nach Hanau, während die First Lady einer Wettkampfbesprechung in Frankfurt lauschte.


Matthias Levy und Sascha Hoyer

Um es vorwegzunehmen: ein toller Laden. Man kann dort nicht nur sehr schöne gescapte Aquarien vom Profi Sascha Hoyer in unterschiedlichen Größen entdecken sondern - wenn man will -  auch exquisites Zubehör erwerben. Z.B. von ADA, dem Edelhersteller aus Japan.


exclusives Zubehör

Diese Produkte haben natürlich Ihren Preis ... aber man gönnt sich ja sonst nix, so dass ich ein Aquarienthermometer von ADA erstanden habe, das jetzt bei den Tucanosalmlern hängt. Nach der Befriedigung meines Konsumrausches habe ich mich dann aber wieder dem schönsten Teil in der Scapers Lounge gewidmet und das war eindeutig die Aquariengallerie.


die Gallerie

unterschiedliche Scapes

Einige der dort aufgestellten, toll eingerichteten Becken sind auch mit super schönen Fischen besetzt (z.B. mit wunderschönen bosemanni Regenbogenfischen) oder einem Salmler, den ich noch nie vorher gesehen habe - Hypessobrycon melanostichos. Laut Auskunft von Matthias Levy handelt es sich dabei um F1 Nachzuchten von Hans Evers aus Hamburg.


Hypessobrycon melanostichos


Apropos Fische, die gibt es in der Scapers Lounge (und im Gegensatz zu meiner Stammlounge) nicht zu kaufen, dafür im angrenzenden Zoo&Co., der von Matthias Levy geführt wird. Mit ihm konnte ich dann auch noch ein wenig fachsimpeln und bekam sogar noch ein Dennerle Handtuch geschenkt (das hat jetzt einen Ehrenplatz im Zoozimmer erhalten). Fand ich total Klasse. Nochmal vielen, vielen Dank !


Handtuch

Aber wie schon geschrieben, das Highlight sind und bleiben die gescapten Aquarien in der Scapers Lounge. Mir hat übrigens am besten dieses Becken gefallen.


Lieblingsbecken


Fazit: jeder der in der Nähe von Hanau vorbei kommt sollte unbedingt in die Moselstraße abbiegen und sich das mal anschauen ... ein Besuch in der  Scapers Lounge lohnt auf jeden Fall !


Aussenansicht

 Ach ja ... auch die First Lady hatte ihren Spaß an diesem Wochenende und konnte zu alter Stärke in der olympischen Disziplin des Triathlons zurück finden :-).


First Lady mit Medaille

Gruß

Frank


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