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Dienstag, 28. April 2026

es werde Licht ...

... und es war Licht ! Genau dieses biblische Gefühl hatte ich am Wochenende, als ich die neue Pott Beleuchtung installiert habe. Leider hatten sich mehrere der insgesamt acht SERA LED-Röhren verabschiedet 😑 und es musste Ersatz her. Bei vier Metern Beckenlänge ein nicht ganz billiges Unterfangen. Insbesondere auch, weil mich vor einigen Monaten die Universal WRGB von Chihiros im Iwa Gumi so begeistert hat.

 

neue Beleuchtung

 

Um es kurz zu machen: ich habe mir den Spaß gegönnt und bin nun auch im Pott mit Chiriros unterwegs. Insgesamt drei Leuchtbalken wurden von der Zoobox erworben, um 3.70 m Pottlänge auszuleuchten. 

 

alte Beleuchtung

  

Und das hat sich richtig gelohnt ! Vor allem die Farbwirkung spielt jetzt in einer ganz anderen Liga als die alte SERA-Beleuchtung – auch wenn die Fotos das leider nur bedingt zeigen. Der Pott steht da, als hätte jemand endlich den Lichtschalter gefunden und ihn direkt auf „Südsee“ gestellt 😀.

Bleibt zu hoffen, dass darüber in erster Linie die Pflanzen jubeln und nicht die Algen plötzlich Vollgas geben. Wir werden sehen. 

 

Gruß 

Frank 

Samstag, 24. Januar 2026

Iwagumi in der dritten Woche

Ich hätte ja gern geschrieben, dass hier alles wächst und gedeiht. Aber wenn ich ehrlich bin: Das Iwagumi will einfach nicht so richtig zünden. Vom Micranthemum tweediei hätte ich mir gewünscht, dass es mehr Gas gibt. Aktuell zeigt es Standgas, auch wenn Licht und CO² meiner Meinung nach passen. 

 

Standgas

Eventuell war es doch keine Glanzidee, auf den Zoobox-Mitarbeiter zu hören und RootMax von MasterLine statt klassischem Soil zu nehmen. Micranthemum tweediei ist nämlich nicht gerade die pflegeleichteste Wasserpflanze - was mir beim Kauf aber durchaus bewusst gewesen war. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu ungeduldig. Wir beobachten das also mal weiter.

 

Gesamtansicht Iwagumi

 

Einen echten Volltreffer habe ich dafür mit der inzwischen eingezogenen Cleaning Crew gelandet. Ein gutes Dutzend quietschroter Neocaridina heteropoda räumt zuverlässig auf, arbeitet fleißig und sieht dabei auch noch umwerfend gut aus. 


Neocaridina heteropoda 1


Neocaridina heteropoda 2

Fische sind ins Iwagumi noch keine eingezogen. Hier suche ich einen Schwarm Pseudomugil gertrudae Aru IV ... aber wir haben Zeit - ist ja nicht so, als ob es im Zoozimmer nicht genug andere Fische zu bestaunen gäbe 😃.

Gruß

Frank  

  

  

Samstag, 10. Januar 2026

Iwagumi

Heute hab ich mit netter Musik von Morgan Wallen das Iwagumi eingerichtet. Hübsch ist es geworden - auch wenn man das auf den Fotos leider überhaupt nicht sieht. In echt wirkt's.

  

eingepflanzt

Zum Einsatz kamen Black-Beach-Pebbles Steine, reichlich Micranthemum tweediei, etwas Eleocharis pusilla, Cryptocoryne spiralis „Red“ und aus dem Pott noch ein paar tapfere, aber sichtlich mitgenommene Reste von Cyperus helferi. 

  

Trockenlayout

Mir ist völlig klar, dass gerade das Micranthemum tweediei kein Selbstläufer sein wird. Aber: ich blase fett CO² ins Becken rein und die Chihiros Universal WRGB ist ein echtes Brett. Ihre Ausleuchtung ist kompromisslos gut. Dass man dabei an jeder Lichtfarbe einzeln schrauben kann, hilft eigentlich niemandem – außer meinem Spieltrieb. Ich bin jedenfalls schwer begeistert. 

Großes Lob in dem Zusammenhang an die First Lady, ohne deren Handy-App ich vermutlich immer noch im Dunkeln sitzen würde.

Jetzt heißt es abwarten. Mal sehen, wie mein allererstes Iwagumi in vier Wochen ausschaut. Ich werde berichten.

Frank 

 

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Blick auf die Schneckenbuntbarsche zum Jahreswechsel

Am letzten Tag des Jahres möchte ich noch ein paar Eindrücke der Schneckenbuntbarsche mit euch teilen, die gestern in ihr neues Zuhause eingezogen sind. Es scheint, als hätten sie sich schnell eingelebt – ihr Verhalten zeigt das jedenfalls.

Auch wenn sie sich bislang noch nicht in typische Buddelaktivitäten vertieft haben, könnte das am neuen Bodengrund von „Back to Nature“ liegen, der im Vergleich zum reinen Sand des alten Beckens relativ viele Steinchen enthält.

 

neues Schneckenbuntbarschbecken


Gesamtansicht


Währenddessen wartet ihr früheres Schneckenbuntbarschbecken darauf, neu eingerichtet zu werden. Leider wird das noch mindestens bis zum 05.01.2026 dauern, weil ich erst erst dann mein Wunschhardscape in die Finger bekomme. Das passende technische Equipment – eine Chihiros LED-System Universal WRGB – ist jedoch bereits aus der Zoobox eingetroffen. Ein echtes Highlight! 😀

 

 

Chihiros LED-System Universal WRGB

Bevor ich mich nun gleich auf den Weg zur nachbarschaftlichen Silvesterspieleparty mache, möchte ich euch allen, meinen treuen Lesern, einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Möge 2026 euch Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit bringen. Lasst es euch gut gehen. Ich freue mich, auch im kommenden Jahr wieder von mir hören zu lassen.

Frank 

 

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Umbau Treppenhausaquarium

Leider ist das Aquarium im Treppenhaus einer Algenplage zum Opfer gefallen. Genauer gesagt: eine Blaualgenplage hatte übernommen, nachdem die First Lady beim Aufräumen und Rückschneiden offenbar das komplette biologische Gleichgewicht über die Klinge springen ließ. Gut gemeint, aber maximal destruktiv.

 

frisch eingeklebt

Zu einem Neuaufbau mit Dunkelphase, neuen Pflanzen, frischem Soil, Wurzeln und dem ganzen Aquascaping-Zirkus hatte hier ehrlich gesagt niemand Lust. Stattdessen kam die deutlich faulere – und eigentlich auch bessere – Idee auf: reiner Steinaufbau für Tanganjika-Schneckenbuntbarsche.

 

Blaualgenplage hat übernommen

 

Gedacht - getan. Muschelkalkbrocken auf den Feldwegen rund ums Dorf eingesammelt, in der Garage zu einem Hardscape zusammengestapelt und anschließend direkt ins Becken geklebt. 

 

Garagen Layout

 

Dazu ein ziemlich abgefahrener Bodengrund von Back to Nature und ein Spotstrahler von Chihiros obendrauf. 

Et voilà! 

 

fertig 

 

Nach Weihnachten werden dann die Schneckenbuntbarsche aus dem Zoozimmer einziehen. Wie sie ihr neues Zuhause finden, wird sich zeigen.

Ihr bisheriges Becken wird dann ebenfalls neu überarbeitet. Aktuell schwebt mir dazu etwas im Stil eines Iwagumis vor, aber ob das wirklich passiert? Ich bin mir da noch nicht sicher. Doch Überraschungen gehören  schließlich zum Konzept des Zoozimmers. 

 

Gruß 

Frank 

Freitag, 10. Oktober 2025

Rückreise

Unser diesjährige Herbsturlaub ging - so wie die letzten Urlaubsreisen auch - zum Fernwandern in die Niederlande. Die abschließenden rund 120 Km  auf dem Pieterpad standen an. Das soll hier aber nicht das Thema sein, auch wenn ich tolle Bilder und wunderschöne Erinnerungen mitgenommen habe. 

 

Zielankunft am Pietersberg bei Masstricht

 

Nein, wir befinden uns im Zoozimmerblog und da dreht sich alles um die Heimreise, die – wie könnte es anders sein – Zoozimmerlike verlief. I couldn't resist 😀.

Vom Wander-Endpunkt Maastricht aus, ging es zuerst nach Heerlen zu Dutch Rana, dann nach Remscheid in die Zoobox und schließlich in unsere absolute Lieblingsbuchhandlung: Thalia in Bonn. 

Ja, war ich überall schon mehrfach gewesen, aber das sind einfach tolle Läden. 

Bei Dutch Rana habe ich mir eine Doppeldüse für ein Terrarium mit genommen und weil ich ohnehin schon mal da war, landeten gleich noch ein paar Bromelien in meinem Korb. Highlight sind dort ganz eindeutig die Show Terrarien vor Ort. 

 

Showterrarium 1


Showterrarium 2

Fortsetzung vom Pflanzen-Spaziergang dann in der Zoobox: für mich Schwimmpflanzen und für die First Lady eine Hygrophila lancea 'Araguaia'. Außerdem einen Waterbuddy für ihr PunsukeIch bin gespannt, wie das klappt mit der automatischen Wasserstandsregulierung.

Ja, und es  sind noch ein paar Hemirhamphodon tengah herausgesprungen. Ohne Fische gehe ich nicht aus der Zoobox raus 😀.

Eigentlich wollte ich vor Ort noch Soil von Tropica mitnehmen, aber nach einem charmanten Gespräch mit guten Argumenten entschloss ich mich was Neues zu testen:  RootMax von MasterLine. Masterline ist eh mein Standartdünger, schaun wir also mal wie das, anstelle von einem klassischen Soil, mit der Langzeitdüngung der Pflanzen klappen wird. Angedacht ist ein Umzug der Schneckenbuntbarsche ins Treppenhausaquarium und der Umbau ihres bisherigen Domizils in ein Iwagumi

Bei diesem Umbau ist mir natürlich vollkommen klar, dass ich das niemals so gut wie bei den Zoobox-Aquarien hinkriege, deshalb zeige ich hier noch ein paar Bilder von den Profis 😀.

 


Showaquarium 1
  


Showaquarium 2

 

Letzte Station auf unserer Rückreise war Thalia in BonnWas für ein Laden! In einem ehemaligen Kinosaal untergebracht, gibt es dort so viele Bücher, dass man fast den Überblick verliert. Wer also einen Abstecher nach Bonn macht, dem sei dieser Flagstore ans Herz gelegt – da lohnt sich jeder Umweg !

 

Thalia Flagstore Bonn

  

Ach ja, und mein Timing im Urlaub war wirklich perfekt: Schon auf der Rückfahrt fingen die Halsschmerzen an und jetzt sitze ich hier mit Fieber und Decke am PC, während ich versuche, diese Zeilen zu tippen, bevor ich mich gleich auf die Couch verkrümele. 😢

Gruß 

Frank 

 



Donnerstag, 21. August 2025

Schöne Flossen, dunkle Seiten - Mesonauta egregius

Ich hatte ja schon seit längerem angekündigt, Bilder der Mesonauta egregius einzustellen, die ich im April bei Fishtopia erworben hatte. Heute ist es soweit – Bühne frei. 

Beschreiben wir es mal so. Als ich am 2. Mai meinte: „… ich habe ein paar neue Hauptdarsteller für den heimischen Pott eintüten lassen …“, hätte ich nicht gedacht, wie treffend diese Bezeichnung werden würde. 

 

Hauptdarsteller

 

Hauptdarstellerin


Denn die Mesonauta sind richtig schön geworden. Sie haben sich farblich prächtig entwickelt, sind beeindruckend gewachsen und lassen sich nicht mal von den größeren Skalaren auf der Nase herumtanzen. Stattdessen: großes Barsch-Kino mit Revierkämpfen der Paare, die sich gefunden haben und jeder Menge Action – ganz so, wie man es von Buntbarschen erwarten darf.

 

Barsch-Kino mit Revierkämpfen

 

Sie sind ohne Zweifel zu den prägenden Flossenträger im Becken herangewachsen, mit dem klaren Anspruch, die einzigen echten Stars zu sein. Aber – jeder Star hat auch seine Skandale.  

Es gab nämlich - trotz Sterchenglamour - Momente, in denen ich meine Entscheidung, Flaggenbuntbarsche anzuschaffen, bereut habe. 

Die haben sich an den Rotkopfsalmlern vergriffen !! 

Und das mehr als einmal !!!

Viermal musste ich bislang sehen, wie einem Mesonauta noch die Schwanzflosse eines kleineren Rotkopfsalmlers aus dem Maul hing 😪. Ob’s ein Einzeltäter war oder organisierte Kriminalität, weiß ich nicht. Aber vermutlich blieb es nicht bei diesen vier Vorfällen.

 

Tatort Pott

 

Was hab ich getan: auf mehrmaliges Füttern am Tage umgestellt (soweit das zeitlich realisierbar war) und darauf gehofft, dass es nicht auch die größeren Rotkopfsalmler trifft.  Ich glaube, das hat geholfen, denn  seit 2 Monaten habe ich keine weiteren Vorfälle beobachtet. Auch habe ich nicht das Gefühl, dass sich der Schwarm der Rotkopfsalmler weiter verkleinert. 

 

Füttern für die Rotkopsalmler

 

Hoffen wir, dass es so bleiben wird. In diesem Sinne Euch eine gute Zeit - bleibt friedlich da draußen. 

Frank 

 


Montag, 24. März 2025

Pianos geben den Ton an

Bis vor Kurzem spielte in meinem Brummer noch eine düstere Moll-Melodie: Eine besonders hartnäckige Sorte brauner Algen hatte das Becken übernommen und sich wie eine ungebetene Dissonanz über Pflanzen, Steine und Äste gelegt. Doch dann betraten die Pianos die Bühne – und was dann folgte, war ein Meisterwerk der Algenvernichtung!

Mit beeindruckender Virtuosität legten sie eine regelrechte Putz-Fuge hin. Binnen dreier Wochen waren die braunen Algen Vergangenheit. Seitdem bin ich ein richtiger Pianoschnecken Fan. 

 

 

Brummer

 

Diese kleinen Musiker der Unterwasserwelt sind nicht nur fleißige Solisten, sondern auch echte Improvisationstalente: Wenn sie mal aus der Höhe abstürzen, drehen sie sich kurzerhand selbst wieder auf den Fuß – ganz im Gegensatz zu meinen früheren Stahlhelmschnecken, die ohne fremde Hilfe nicht mehr auf ihre Füße kamen und verstarben.

 

 

Pianoschnecke

 

Und weil der Brummer nach dieser großen Reinigungs-Suite gleich noch ein optisches Upgrade verdient hatte, habe ich aus den Becken der First Lady noch ein paar Pflanzen „entwendet“. Natürlich nicht ohne eine angemessene Gegenleistung: Drei meiner Pianoschnecken-Nachzuchten wechselten als Dankeschön in ihre Becken – bereit, auch dort ein Klavierstück der Algenvernichtung aufzuführen.

Der Brummer gefällt mir jetzt übrigens richtig gut und das muss er auch, denn er steht direkt neben meinem Schreibtisch und ist damit mein tägliches Hauptkonzert !

Ich hoffe, ihr hört – äh, seht das genauso 😀


Gruß 

Frank





Montag, 30. Dezember 2024

Abgebaut

Das Miststück hat ausgespielt - es wurde heute abgebaut. Die darin befindlichen Zwergbärblinge Celestichtys erythromicron sind nach nebenan in eine schicke neue Nano-Loft gezogen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Nano ihnen mindestens genauso gut gefällt wie ihr altes Domizil, bietet das Becken mit seinem üppigen Pflanzenwuchs doch genug Deckung für wilde Verfolgungsjagden oder heimliche Rendezvous. Vielleicht wird’s ja bald wieder Nachwuchs geben. 

Ein netter Nebeneffekt des Umzugs: ich konnte die kleinen Racker endlich mal zählen. 15 an der Zahl. Die meisten davon dürften echte Zoozimmer-Eigengewächse sein.

 

vorher

Damit schließe ich das Kapitel „Miststück“ endgültig ab. Warum es scheiterte? Wahrscheinlich hat das reichlich vorhandene Soil das Wasser so stark gedüngt, dass ein stabiles Gleichgewicht einfach nicht zu finden war. 

Es ist übrigens das zweite Mal, dass ich ein Aquarium abgebaut habe und obwohl sowas immer ein bisschen nach Niederlage schmeckt, war es diesmal keine schwere Entscheidung, denn der frei werdende Platz wird für das erste Zoozimmerprojekt 2025 gebraucht. Einfach nur reduzieren ? Das wäre ja langweilig, wo bliebe da der Spaß ? 😉


nachher

 

Was anstelle des Miststücks geplant ist, werdet ihr im kommenden Jahr erfahren. 2025 wird spannend, schaut also mal wieder vorbei. Bis dahin wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr !

Frank

P.S.

die Terrarienscheiben sind (wie man sehen kann) immer noch nicht geputzt – aber das gibt für Euch einen guten Grund, nächstes Jahr nachzufragen, ob ich's endlich geschafft habe! 😉


Donnerstag, 19. Dezember 2024

Weihnachten 2024

Wie jedes Jahr gibt es zur Weihnachtszeit ein Update aus dem Zoozimmer. Dieses Jahr allerdings etwas reduziert. Das liegt daran, dass ich (mal wieder) 😀 zu faul war, die Terrarienscheiben zu putzen. Sorry. Vielleicht schiebe ich zwischen den Tagen noch ein paar Bilder nach, falls mich die Muse – oder der Putzlappen – küsst. We will see. 


Zoozimmer an Weihnachten 2024/1

 

Was hat sich seit der Weihnachtszeit 2023 verändert ? Eigentlich nicht so viel: es gibt mehr Pflanzen im Zoozimmer (Kunstpflanzen und Terrarienpflanzen), ein neues großes Wandbild, die Frösche haben teilweise neue Leuchten erhalten und Hemirhamphodon tengah ist wieder eingezogen.

Ein kleines Highlight, das mich daran erinnert, warum ich Aquaristik liebe (und manchmals auch hasse), denn da ist auch noch das kleine Miststück … aber dazu sage ich lieber nichts. Es bleibt ein Miststück und wird nicht gezeigt.

 

Zoozimmer an Weihnachten 2024/2

 

Etwas nervig war in den letzten Wochen auch der Brummer, denn der kämpft gerade mit Braunalgen. Gut, dass er sich nach einer Erhöhung der CO²-Zufuhr mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung befindet. Demnächst sollen noch ein paar Piano-Schnecken zur weiteren Unterstützung einziehen, dann wird er bald wieder glänzen wie ein frisch gewachster Sportwagen.

Mein Fokus lag im abgelaufenen Jahr eindeutig außerhalb des Hauses – der neuer Gartenteich ist DAS große Projekt 2024 gewesen. Gleichzeitig habe ich eine neue Leidenschaft entdeckt: exotische Zimmerpflanzen. Was soll ich sagen? Die Monsteras und Philodendrons haben mich fest im Griff. 😀

 

Zoozimmer an Weihnachten 2024/3

 

Das war’s eigentlich auch schon mit den Neuigkeiten, mehr gäbe es nicht zu berichten.

Ich wünsche Euch allen entspannte Feiertage mit vielen leckeren Plätzchen und vielleicht einem guten Buch in ruhigen Momenten. Mein aktueller Lesestoff: „Die Entdeckung allen Lebens“ – liegt da genau im Zielbild, auch wenn das Putzen der Scheiben nicht drinsteht.

In diesem Sinne: Lasst es Euch gut gehen, entspannt ein wenig (vielleicht auch mit 'Kiss the Rain' von Yiruma) und schaut mal wieder vorbei – vielleicht gibt’s dann sogar saubere Scheiben zu sehen !

Grüße


Frank


Freitag, 13. Dezember 2024

Das kurze Leben einer Ansaughilfe - oder wie man die First Lady wieder belastet

Ein Drama in zwei Akten: Wasserwechseln an den Aquarien ist immer noch keine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Es rangiert nach wie vor zwischen Socken sortieren und Zahnarztbesuch. Doch ich  dachte dieses Problem sei nun viel entspannter dank meiner neuen Ansaughilfe mit Absperrhahn

Ich dachte ...

Akt 1: Die Euphorie
Oh, was war das für ein Moment! Ich erinnere mich noch genau an meinen letzten Blogeintrag, als ich voller Stolz verkündete: Endlich kein ‚Könntest du mal eben helfen?‘“ Das kleine Ding hatte mich von meiner Abhängigkeit befreit, der First Lady eine Pause gegönnt und mir das Gefühl gegeben, mein Aquarium-Management im Griff zu haben. Mit einem simplen Dreh öffnete ich den Hahn, und das Wasser floss wie von Zauberhand. Meine Ansaughilfe und ich – ein Team, das auf Technik setzt.

 

Akt 2: Die Tragödie 

Beim zweiten Mal offenbarte die hochgelobte Ansaughilfe ihren wahren Charakter: Undichtigkeit am Absperrhahn. Ja, Undichtigkeit! 😠 Ein Tropfen hier, ein Rinnsal da – es war, als ob das Ding sagen wollte: „Ich bin ein technisches Meisterwerk, aber Langlebigkeit? Ach, das wäre doch langweilig!“

 

Schlussszene 
Die Ansaughilfe und ich haben nun beschlossen, getrennte Wege zu gehen. Sie sucht ihr Glück ab sofort im Technikraum-Schrottcontainer, während ich mich wieder auf die altbewährte Methode verlasse: ein kräftiger Zug am Schlauch und ein "Könntest du mal eben helfen?". Ab und an ist weniger eben doch mehr!

 

Waserschwein Otto mit Ansaughilfe


kathartische Erkenntnis

Technik kann ein Segen sein. Sie kann Freude bringen, birgt aber auch das Risiko, dich mit unerwartetem Chaos zu überraschen. Manchmal sorgt sie weniger für Erleichterung und mehr für Abenteuer, das man eigentlich nicht gebucht hat.

Was lernen wir daraus,  liebe Leserinnen und Leser ? Fortschritt ist gut. Aber Vertrauen in billige Plastikhähne? Das rangiert irgendwo zwischen Socken sortieren und Zahnarztbesuch.

Bis demnächst – hoffentlich ohne neue Dramen !

Frank

Montag, 2. Dezember 2024

Wie entlastet man die First Lady ?

Wasserwechsel an den Aquarien ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Es rangiert irgendwo zwischen Socken sortieren und Zahnarztbesuch. Aber manchmal muss es halt doch erledigt werden. 

Bislang hatte ich dabei immer ein technisches Problem. Das Altwasser wird nämlich über den Abfluss im Technikraum entsorgt und der Schlauch, den ich dafür benutze, ist so lang, dass ich unmöglich gleichzeitig das eine Ende ins Aquarium halten und am anderen Ende ansaugen konnte. Aber um das Wasser in Bewegung zu bringen, muss man halt Luft ansaugen. Leider habe ich keine zwei Extraarme, deshalb musste bislang die First Lady einspringen.

 

Wasserwechsler


Das ist nun vorbei: ich habe eine Ansaughilfe mit Absperrhahn erworben und das Teil gleich mal ausprobiert - siehe da: Es funktionierte einwandfrei. Endlich kein "Könntest du mal eben helfen?"  😊

Natürlich macht Wasserwechseln dadurch nicht plötzlich Spaß, aber zumindest nerve ich niemanden mehr damit. Ein Fortschritt ist ein Fortschritt, oder?


Grüße
Frank

Sonntag, 10. November 2024

Pott auf YouTube

Ich hatte das Vergnügen, einen meiner Lieblings-YouTuber bei einer richtig coolen Aktion zu erwischen: Im Rahmen eines Live-Streams hat er den Pott, das aquaristische Flagschiff des Zoozimmers, kurz vorgestellt. Zugegeben, neue Bilder gab’s dabei nicht zu sehen – die hatte ich nämlich spontan hier vom Blog genommen und per Blitz-Mail nach Österreich geschickt. Aber das tat der Freude keinen Abbruch.

Der Stream war ein echtes Fest für die Augen – es gab viele tolle Becken zu bestaunen, von denen man als Aquarien-Fan nur träumen kann. Und mein Pott ? Der taucht ab Minute 1:56:40 auf und sorgt für einen kurzen, aber glanzvollen Auftritt. Vielen Dank, Pachi, fürs Zeigen. Super Aktion.


Live Stream mit Pachi


Wäre das nicht auch was für Terrarien? So einen Live-Stream nur für Terrarienschätze fände ich mindestens genauso spannend. Das Zoozimmer-Flagschiff der Terrarien, das Elysium, steht jedenfalls in den Startlöchern und ich poliere seine Scheiben dafür auch extra auf Hochglanz.

Also, lieber Pachi, falls du das liest: Wie sieht’s aus? Challenge accepted ? 😉

Gruß Frank

Freitag, 1. November 2024

Kampf dem Aquarium des Grauens

Eigentlich habe ich sie ja wirklich alle im Griff, meine Glaskästen – vom Zoozimmer bis hin zum Treppenhaus stehen sie ordentlich, sauber und glänzend da. Und das will was heißen, bei ganzen 23 Aquarien und Terrarien !

Alle Glaskästen im Griff ? Alle …bis auf den einen. Das kleine Miststück. Nun ja, "klein" trifft es eigentlich nicht mehr so richtig, auch wenn es vom Volumen her ein Winzling unter den Aquarien des Zoozimmers ist. Aber das hier? Das ist das maximale Miststück, und zwar in Sachen Algenwuchs. Neben Fadenalgen haben sich jetzt zusätzlich noch Blaualgen das Becken als ihr Königreich ausgesucht – und sie herrschen dort mit eiserner Algenfaust.

 

Miststück von vorne

 

Aber nun ist Schluss mit Lustig ! Jetzt wird hier rabiat durchgegriffen. Ich erkläre das Projekt "Dunkelkur“ für eröffnet. Alle empfindlichen Wasserpflanzen im Becken (ja, ihr Vertreter von Cryptocoryne parva, euch meine ich) werden das wohl nicht überleben – sorry, aber Opfer müssen gebracht werden. Das Miststück bekommt eine Woche Dunkelhaft und danach wird radikal 80 % des Wassers ausgetauscht. Kein Pardon!

 

Miststück von oben

 

Für alle die nicht wissen, was eine Dunkelkur ist: sie bedeutet, dass ich das Aquarium eine Woche lang so zudecke, so dass kein Licht reinkommt. Die Algen im Dunkeln verdursten also quasi an Lichtmangel. Und die kleinen Danio erythromicron, die aktuell noch im Becken leben (fast alle Eigenzuchten – die Süßen), werden vorher selbstverständlich in einen anderen Glaskasten umziehen. 

Mal sehen, was das Miststück dem noch zu entgegnen hat. Falls die Algen das überleben und frech genug wären, weiter Party zu feiern, heißt es eben: Runde zwei ! Solange, bis sie kapitulieren und das Becken das bleibt, was es sein soll – ein schönes, kleines Schmuckstück und kein Algen-Dschungel.

Attacke !!! 

Frank

Sonntag, 18. August 2024

Pott am 18.08.2024

Momentan sieht er gut aus, der gute, alte Pott. Aber wer weiß, wie lange das anhält. Deshalb gibt's hier mal zwei aktuelle Schnappschüsse für die Erinnerung.


Pott 1


Pott 2


Gruß 

Frank

Sonntag, 28. April 2024

Nachwuchs Mosaikfadenfische und Literatur

Es gibt mal wieder was Neues im Zoozimmer: eine Zoozimmerwelterstnachzucht ! Na ja, fast eine Zoozimmerwelterstnachzucht, denn ich hatte schon mal Larven vom Mosaikfadenfisch Frank, der leider viel zu schnell verstorben ist.

Deshalb wurden aus der Zoobox noch mal zwei Männchen mit in die Westpfalz genommen und diese mit den beiden alteingesessenen Mädels auf zwei Becken in den Blöcken verteilt. Damit befinden sich im Brummer momentan gar keine Mosaikfadenfische mehr.

Und schwupps - gestern Abend hab ich die ersten zwei kleinen Fische in einem Becken entdeckt, die das Larvenstadium, das der Nachwuchs von Frank nicht überschreiten konnte, schon geschätzt mindestens eine bis zwei Wochen hinter sich haben. Yes !

Schauen wir mal, wie das ausgeht. Mosaikfadenfische find ich jedenfalls wunderschön - allerdings sind die Männchen auch brutalst aggressiv, wenn es darum geht die Weibchen in Laichstimmung zu bringen. Die letzten vier Kalochroma, die sich das Aquarium mit dem Mosaikfadenfisch teilen, haben momentan ebenfalls nichts zu Lachen.

Ich würde Euch hier ja gern ein Bild der bislang zwei entdeckten Minifische zeigen, allerdings kriege ich sie nicht aufs Bild gebannt, so schnell sind die (oder so langsam bin ich mit dem Focus 😊), so verkrautet ist das Becken und so stark sind die Spiegelungen aus dem gegenüberliegenden Elysium. Ich beschränke mich deshalb auf ein aktuelles Bild vom Becken.

 

 

Kalochromabecker

 

Zusätzlich noch ein Blick auf den Nachttisch. Gestern konnte ich die 'Globalgeschichte der Frühen Neuzeit - Der grosse Aufbruch' beenden. Ein tolles Buch, auch wenn es doch fast zwei Monate gebraucht hat, bis ich mich durchgefräst hatte. Wenn man sich - wie in meinem Fall - ein Leben lang für Geschichte interessiert, dann ist es faszinierend zu erfahren, was es außerhalb des eurozentristischen Blickes noch so alles zu erfahren gibt. Und dafür sind sogar die 1000 Seiten, die der emeritierte Saarbrücker Professor Wolfgang Behringer hier sehr eloquent zu Papier gebracht hat, noch viel zu knapp ausgefallen. Was diese Seiten auf jeden Fall sehr eindringlich zeigen, schreibt der Autor in seinem Schlusssatz 

" ... Laut Cicero ist die Geschichte eine Lehrmeisterin des Lebens. Sie ist es nicht in dem Sinn, dass man etwas kopieren könnte. Aber ohne Kenntnis der Frühen Neuzeit kann man die heutige Welt nicht verstehen. Frühneuzeitliche Globalgeschichte ist eine Quelle der Selbsterkenntnis ....".

Stimmt 100 %.


Der grosse Aufbruch
 

Literarisch stürze ich mich nun in ein kleines Abenteuer. Wobei 1320 Seiten alles andere als eine kleine Angelegenheit werden - ich freu mich schon sehr auf die 'Reise in den Westen', einen klassischen Roman aus China, entstanden zur Zeit des 16. Jh. während der Ming-Dynastie. 

Der gehört zum Kanon der vier klassischen Romane der chinesischen Literatur und wurde von Eva Lüdi Kong neu übersetzt und kommentiert , die dafür 2017 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde.

Frank


 

 

Samstag, 16. März 2024

Warum ?

Hier gab es mal wieder längere Zeit eine Sendepause. Das hängt damit zusammen, dass ich in den letzten Wochen doch mehrfach beruflich jeweils einige Tage unterwegs gewesen war (wie immer hat die First Lady dann in vorbildlicher Art und Weise den Job des Zoozimmermanagers übernommen) und ich ein bisschen der Faszination von AoE IV erlegen bin 😉. 

Dafür hab ich heute mal wieder zum Rundumschlag in Sachen Aquarien ausgeholt und an acht der zehn im Zoozimmer aufgestellten Becken einen Wasserwechsel durchgeführt, inclusive diese Becken entkrautet.

Manchmal frage ich mich schon, warum ich das eigentlich immer mache - also so viel Zeit in dieses Hobby investiere ... vom Geld für Strom mal ganz abgesehen. Ich denke, es hängt damit zusammen, dass Aquaristik und Terraristik eben zwei faszinierende Dinge sind, die nicht nur mich, sondern ganz viele Menschen auf der Welt begeistern. Beide Hobbies bieten ja nicht nur eine Möglichkeit, die Natur zu erforschen und zu verstehen, sondern dienen auch als Quelle der Erholung und Entspannung für  Enthusiasten. Und die Becken zu sehen ist einfach schön (vor allem, wenn sie dann mal entkrautet wurden 😏).

Es hat bestimmt auch was damit zu tun, dass man als Aquarianer und Terrarianer Zeit und Mühe investiert, um eine harmonische Umgebung zu schaffen, die das Wohlbefinden der Bewohner gewährleistet. So was macht einen dann letzlich selbst irgendwie glücklich. Ich freue mich - auch nach so langen Jahren - immer noch über jeden nachgezogenen Fisch und Frosch.

Gerade die Beobachtung eines Aquariums kann eine beruhigende und meditative Erfahrung sein. Das ruhige Gleiten der Fische, das Wogen der Pflanzen im Wasser und das Spiel von Licht und Schatten schaffen eine Atmosphäre von Gelassenheit und Ruhe. Man findet in der Pflege eines Aquariums schon eine willkommene Flucht aus dem hektischen Alltag und nutzt sie als Möglichkeit, Stress abzubauen und sich zu entspannen. O.k. wenn es dann zwölf Aquarien sind, ist es manchmal auch ein bisschen anstrengend 😀. 

Und was fasziniert an den Pfeilgiftfröschen ? Diese kleinen Krabbler haben einfach eine beeindruckende Vielfalt an Farben und Mustern - von leuchtendem Blau über lebhaftes Orange bis hin zu leuchtendem Grün reichend. Und die Tiere belohnen ihren Halter mit faszinierendem Verhalten und einer atemberaubenden Schönheit, die einfach jeden Betrachter in ihren Bann zieht. Besucher des Zoozimmers sind davon jedenfalls immer hin und weg. 

Außerdem mag ich das Pfeifen und Quaken meiner Frogger. Das hat so was von tropischem Regenwald. Wie das andere Teilnehmer von Telefonkonferenzen im Home Office empfinden (mein Büroarbeitsplatz befindet sich im Zoozimmer) hab ich noch nicht erfragt 😀.

 

mein Home Office Ausblick
 

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch ein schönes restliches Wochenende da draussen. 

Gruß Frank



Mittwoch, 24. Januar 2024

Sahnestück - Miststück

Wenn man sich hier die Bilder vom Januar 2024 anschaut, könnte man meinen, dass es im Zoozimmer immer wie geleckt ausschaut. Leider ist das nicht der Fall. Und um hier keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, poste ich mal das aktuelle Sahnestück versus dem aktuellen Miststück 😀.

 

Sahnestück


 

 

Miststück

Früher hätte mich so ein Algenbefall, wie an einem der beiden Schreibtischnanos, total genervt - mittlerweile steh ich da drüber. Kommt vor, ist so und mit ganz viel Geduld kriegen wir das auch wieder hin ... irgendwann 😀. Denn die allergrößte Tugend des Aquarianers ist: Ausdauer ! 


Gruß Frank

Samstag, 6. Januar 2024

Januar 2024

Wie schon mehrfach gepostet, möchte ich wieder ein paar aktuelle Bilder vom Zoozimmer zeigen (Status im Januar 2024). Dazu diesmal noch ein paar statistische Informationen: 

  • im Zoozimmer stehen zehn Aquarien und elf Terrarien.

Pott

 

 

Elysium

  • darin leben 30 unterschiedliche Tierarten

 

Brummer

 

Terrarienwand

 

  • die Fische leben zusammen in 3100 Litern Wasser, dazu kommen mit Filterbecken und Frischwasserbecken noch mal 600 Liter (zusammen also 3700 Liter) 

Aquarienblöcke

 

Schreibtischnanos

  • die Frösche und Krabben wohnen insgesamt auf 1,7 m³
 
 
Pott

 
Elysium


  •  der Stromverbrauch ist galaktisch 😑

Gruß Frank

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