Was gibt es Neues ? Nicht viel. Ich habe noch mal Salmler vom Theilenhofener Zierfischtreff nachbestellt - das erste Mal, dass hier Fische per Spedition GO angeliefert wurden. Hat wunderbar geklappt. Danke an Hubert Schmalzbauer für die tolle Sendung.
Nun schwimmen ca. 170 Amapa Glühlichtsalmler im Pott, dazu kommen 8 Maronibuntbarsche, runde 25 Sterbai Panzerwelse, 45 Beilbauchsalmler und etwa 40 Otocincli. In Summe tummeln sich also knappe 300 Fisch im Pott ... das sollte es erst mal gewesen sein, wobei .... ich hab da tolle blaue Skalare gesehen, aber ob das zum bisherigen Besatz passt ?
Dann habe ich heute die beiden großen Lavasteine, die im Pott mit Javamoss überzogen waren gesäubert, sprich ich habe das Javamoos entfernt, da es komplett mit Algen durchzogen war, was ich so nicht mehr mechanisch entfernen konnte. Den Rest der Algen würde ich als "unter Kontrolle" bezeichnen wollen. Außer im oberen Bereich auf der Wurzel sieht man kaum noch welche.
Im Asienblock haben es mir die pauciperforatum angetan. Die sind so was von flink und schön ausgefärbt ..... wobei das kein Wunder ist, da ich für sie ein nettes, bernsteinfarbenes Schwarzwasser angerührt habe. Wenn ich derzeit nicht so extrem fotografierfaul wäre, hätt ich schon längst Bilder eingestellt ... ich gelobe Besserung.
Bei den Fröschen gibt es nix Neues, außer dass sich - wie schon am vergangenen Sonntag geschrieben - mindestens 2 neue Quappen im Wassergraben der Aurati tummeln. Bleiben die zwei kleinen Jungfrösche. Die will ich bald zu ihren Eltern zurücksetzen ... bin gespannt, wie die Auratus Zuchtgruppe und das Pärchen Azureus darauf reagieren werden ? Ich werde berichten - stay tuned !
Frank
Sonntag, 9. Februar 2014
Montag, 3. Februar 2014
Quappenalarm
Yipieh ! Quappenalarm !!! Ich zähle mindestens 2 neue Miniquappen im Wassergraben der Nominat Auraten .... wenn die so gut hochkommen, wie die beiden letzten Quappen, ist absehbar wann ich das Zoozimmer anbauen muss :-)
Frank
Frank
Sonntag, 2. Februar 2014
Miniatur Bibliothek
Aus dem Bücherschrank meines verstorbenen Großvaters. Reihe 'Miniatur Bibliothek', Band 731 "Das Terrarium" von Georg Tannert, Leipzig, ohne Jahresangabe, 48 Seiten, Kosten 25 Pfennige.
Ich wusste im Gegensatz zu seiner Leidenschaft für Aquaristik gar nicht, dass Opa sich auch mal für Terraristik interessiert hatte. Finde ich toll und von irgendwo muss es bei mir ja auch herkommen, dass ich mich für Vivaristik, also der Haltung von Tieren hinter Glas begeistern kann. Beim Durchblättern der Seiten fällt auf, dass das Heftchen von einem Register anderer Ausgaben der 'Miniatur Bibliothek' umschlossen ist. Dabei hat sich der Verlag keinen sachlichen Einschränkungen unterworfen und quer Beet zu allen möglichen, teils kuriosen Themen Bändchen veröffentlicht, wie z.B. der Band 1156 "Automatische Telefonie" oder Band 1079 "Sodafabrikation" oder Band 504 "Raffball" (was immer das auch ist). Putzig.
Nun gut - Band 731 "Das Terrarium"- da weiß ich, um was es geht. Die Kapitel reichen von 'Behälter' über 'Einrichtung' ,'Die Tiere', 'Das Futter', 'Zur Überwinterung', 'Zeitigung von Reptilieneiern', 'Die Aufzucht' bis zu dem Anhang 'Das Terraaquarium'.
Mir war klar, dass es hier nix zu Pfeilgiftfröschen geben wird, denn auf deren Haltung haben die Terrarianer noch einige Jahrzehnte nach Erscheinen von Band 731 der 'Miniatur Bibliothek' warten müssen. Auch befasst sich das Büchlein in allererster Linie mit einheimischen Vertretern der Herpetofauna, trotzdem muss man auf Frösche nicht ganz verzichten. Informationsgehalt und -menge zu den einzelnen Arten sind dabei allerdings für meinen Geschmack ziemlich abenteuerlich gewählt. Die Sprache ist .... hhm, gewöhnungsbedürftig. Dazu ein Bsp. aus dem Kapitel 'Die Tiere':
"... Von den Fröschen, die das ungeheitzte Terrarium bevölkern, muss [13.] der Laubfrosch, Hyla arborea, in erster Linie genannt werden. Sein Aussehen zu schildern ist wohl überflüssig, dagegen muss betont werden, daß es mit seiner "Wettervorhersage" nichts ist. Trotzdem verdient der lustige Kerl es in vollem Maße, im Terrarium gehalten zu werden. Gefüttert wird er hauptsächlich mit Fliegen; Käfer und andere harte Insekten vermeide man, sie bekommen ihm nicht. Dagegen machen sich alte Laubfrösche oft über ihre jungen Artgenossen her, also Vorsicht ! Der Lauffrosch lernt bald seinen Pfleger von anderen Personen unterscheiden und nimmt ihm die zappelnde Fliege aus der Hand. Zur Paarungszeit läßt das Männchen häufig seinen schnarrenden Ruf erschallen, wobei an der Kehle eine kugelförmige Schallblase hervortritt, so daß es aussieht als sitze das Tier vor einer Kugel.
Ein arger Schreihals ist auch der [14.] Wasserfrosch, Rana esculenta, während sein Vetter, [15.] der Grasfrosch, Rana temporalis, höchstens zur Nachtzeit ein wenig musiziert. Beide sind sehr gefässig und werden hauptsächlich gefangen um an Schlangen verfüttert zu werden....".
Wie geschrieben, der Informationsgehalt ist manchmals doch etwas fragwürdig und weitgehend auch ... minimalistisch. Ein anderes Beispiel : die Infos zu Panzerechsen aus dem Kapitel 'Das Terraaquarium'.
"... Junge Alligatoren und Krokodile werden namentlich in geheitzen Terraaquarien gehalten, sie sind aber stumpsinnig und hinterlistig. Man muss sich immer hüten, seine Hände in die Nähe des mit zahlreichen spitzen Zähnen besetzten Rachens zu bringen und darf sich nie auf die scheinbare Zahmheit der Panzerechsen zu sehr verlassen. Größere Tiere haben in ihrem Schwanz eine nicht zu unterschätzende Waffe. Zu bemerken ist noch, daß kleine Exemplare der gewöhnlichen Arten schon für mehrere Mark im Tierhandel zu haben sind.... "
Dann geht es weiter mit den "gewöhnlichen Arten", wie Nilkrokodil, Kaiman, Gavial ...
O.k., da fehlt mir dann doch der Hinweis, dass eine solche Haltung wohl nur was für Spezialisten ist, wie es sie damals wohl kaum gegeben haben könnte, als Beispiel fällt mir hier lediglich die Haltung in der Krokodilhalle des Zooaquariums Berlins ab 1913 ein.
Trotz meiner Kritik, ich finde einen solchen Zeitsprung spannend und lehrreich, zeigt er doch - und das gerade vor der aktuellen politischen Diskussion was die Einschränkung der Haltung von Exoten anbelangt - wie sich die Vivaristik entwickelt hat, wie sie an Tiefgang und Innovation gewinnen konnte und - das geht eindrucksvoll aus vielen Haltungs- und Zuchterfolge der letzten Jahre hervor - wie sie dazu beigetragen hat das Verständnis im Umgang mit der Natur beim Mitgeschöpf Menschen zu vertiefen.
Gerade die Vivaristik vermag es dabei den Menschen für ein Zusammenleben mit der Natur zu begeistern ohne ihn nur in die Rolle des rein passiven Konsumenten von Medien zu verbannen, sie lässt ihn aktiv ein Stück Natur selbst erfahren, wie jeder, der einmal ein Aquarium eingerichtet und gepflegt hat, wohl bestätigen kann. Das liebe ich an ihr.
Gruß Frank
| Das Terrarium |
Ich wusste im Gegensatz zu seiner Leidenschaft für Aquaristik gar nicht, dass Opa sich auch mal für Terraristik interessiert hatte. Finde ich toll und von irgendwo muss es bei mir ja auch herkommen, dass ich mich für Vivaristik, also der Haltung von Tieren hinter Glas begeistern kann. Beim Durchblättern der Seiten fällt auf, dass das Heftchen von einem Register anderer Ausgaben der 'Miniatur Bibliothek' umschlossen ist. Dabei hat sich der Verlag keinen sachlichen Einschränkungen unterworfen und quer Beet zu allen möglichen, teils kuriosen Themen Bändchen veröffentlicht, wie z.B. der Band 1156 "Automatische Telefonie" oder Band 1079 "Sodafabrikation" oder Band 504 "Raffball" (was immer das auch ist). Putzig.
Nun gut - Band 731 "Das Terrarium"- da weiß ich, um was es geht. Die Kapitel reichen von 'Behälter' über 'Einrichtung' ,'Die Tiere', 'Das Futter', 'Zur Überwinterung', 'Zeitigung von Reptilieneiern', 'Die Aufzucht' bis zu dem Anhang 'Das Terraaquarium'.
Mir war klar, dass es hier nix zu Pfeilgiftfröschen geben wird, denn auf deren Haltung haben die Terrarianer noch einige Jahrzehnte nach Erscheinen von Band 731 der 'Miniatur Bibliothek' warten müssen. Auch befasst sich das Büchlein in allererster Linie mit einheimischen Vertretern der Herpetofauna, trotzdem muss man auf Frösche nicht ganz verzichten. Informationsgehalt und -menge zu den einzelnen Arten sind dabei allerdings für meinen Geschmack ziemlich abenteuerlich gewählt. Die Sprache ist .... hhm, gewöhnungsbedürftig. Dazu ein Bsp. aus dem Kapitel 'Die Tiere':
"... Von den Fröschen, die das ungeheitzte Terrarium bevölkern, muss [13.] der Laubfrosch, Hyla arborea, in erster Linie genannt werden. Sein Aussehen zu schildern ist wohl überflüssig, dagegen muss betont werden, daß es mit seiner "Wettervorhersage" nichts ist. Trotzdem verdient der lustige Kerl es in vollem Maße, im Terrarium gehalten zu werden. Gefüttert wird er hauptsächlich mit Fliegen; Käfer und andere harte Insekten vermeide man, sie bekommen ihm nicht. Dagegen machen sich alte Laubfrösche oft über ihre jungen Artgenossen her, also Vorsicht ! Der Lauffrosch lernt bald seinen Pfleger von anderen Personen unterscheiden und nimmt ihm die zappelnde Fliege aus der Hand. Zur Paarungszeit läßt das Männchen häufig seinen schnarrenden Ruf erschallen, wobei an der Kehle eine kugelförmige Schallblase hervortritt, so daß es aussieht als sitze das Tier vor einer Kugel.
Ein arger Schreihals ist auch der [14.] Wasserfrosch, Rana esculenta, während sein Vetter, [15.] der Grasfrosch, Rana temporalis, höchstens zur Nachtzeit ein wenig musiziert. Beide sind sehr gefässig und werden hauptsächlich gefangen um an Schlangen verfüttert zu werden....".
Wie geschrieben, der Informationsgehalt ist manchmals doch etwas fragwürdig und weitgehend auch ... minimalistisch. Ein anderes Beispiel : die Infos zu Panzerechsen aus dem Kapitel 'Das Terraaquarium'.
"... Junge Alligatoren und Krokodile werden namentlich in geheitzen Terraaquarien gehalten, sie sind aber stumpsinnig und hinterlistig. Man muss sich immer hüten, seine Hände in die Nähe des mit zahlreichen spitzen Zähnen besetzten Rachens zu bringen und darf sich nie auf die scheinbare Zahmheit der Panzerechsen zu sehr verlassen. Größere Tiere haben in ihrem Schwanz eine nicht zu unterschätzende Waffe. Zu bemerken ist noch, daß kleine Exemplare der gewöhnlichen Arten schon für mehrere Mark im Tierhandel zu haben sind.... "
Dann geht es weiter mit den "gewöhnlichen Arten", wie Nilkrokodil, Kaiman, Gavial ...
O.k., da fehlt mir dann doch der Hinweis, dass eine solche Haltung wohl nur was für Spezialisten ist, wie es sie damals wohl kaum gegeben haben könnte, als Beispiel fällt mir hier lediglich die Haltung in der Krokodilhalle des Zooaquariums Berlins ab 1913 ein.
| Krokodilhalle des Zooaquariums Berlin |
Trotz meiner Kritik, ich finde einen solchen Zeitsprung spannend und lehrreich, zeigt er doch - und das gerade vor der aktuellen politischen Diskussion was die Einschränkung der Haltung von Exoten anbelangt - wie sich die Vivaristik entwickelt hat, wie sie an Tiefgang und Innovation gewinnen konnte und - das geht eindrucksvoll aus vielen Haltungs- und Zuchterfolge der letzten Jahre hervor - wie sie dazu beigetragen hat das Verständnis im Umgang mit der Natur beim Mitgeschöpf Menschen zu vertiefen.
Gerade die Vivaristik vermag es dabei den Menschen für ein Zusammenleben mit der Natur zu begeistern ohne ihn nur in die Rolle des rein passiven Konsumenten von Medien zu verbannen, sie lässt ihn aktiv ein Stück Natur selbst erfahren, wie jeder, der einmal ein Aquarium eingerichtet und gepflegt hat, wohl bestätigen kann. Das liebe ich an ihr.
Gruß Frank
Sonntag, 19. Januar 2014
Geburtstag
Leider, leider hab ich den Geburtstag vom Zoozimmerblog verschlafen ... aber besser spät als gar nie gratulieren. Wir sind nämlich am 12. Januar 2014 fünf Jahre alt geworden !
Seit 2009 wurden im Zoozimmerblog 272 Postings eingestellt, die mit 120 Kommentaren versehen sind, mehr als 32.000 Besucher mit mehr als 60.000 Seitenaufrufen aus mehr als 80 Ländern rund um den Globus haben sich hier umgesehen (exakte Daten zu den Besuchern liegen erst ab Mai 2010 vor).
Es gibt sicherlich Blogs, die mehr Traffic haben aber für ein solches Spezialgebiet wie Aquaristik und Terraristik können wir uns sehen lassen. Ausserdem kommt es auf den Spaß an, den ich mit dem bloggen habe und der hält auch nach so langer Zeit ungebrochen an.
Ich freue mich deshalb auf mehr.
Gruß Frank
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Seit 2009 wurden im Zoozimmerblog 272 Postings eingestellt, die mit 120 Kommentaren versehen sind, mehr als 32.000 Besucher mit mehr als 60.000 Seitenaufrufen aus mehr als 80 Ländern rund um den Globus haben sich hier umgesehen (exakte Daten zu den Besuchern liegen erst ab Mai 2010 vor).
Es gibt sicherlich Blogs, die mehr Traffic haben aber für ein solches Spezialgebiet wie Aquaristik und Terraristik können wir uns sehen lassen. Ausserdem kommt es auf den Spaß an, den ich mit dem bloggen habe und der hält auch nach so langer Zeit ungebrochen an.
Ich freue mich deshalb auf mehr.
Gruß Frank
Sonntag, 12. Januar 2014
Fischfangzug 2
Während im Hintergund Musik von ThePrimeCronus läuft, möchte ich euch kurz von meinem zweiten Fischfangzug berichten. Gestern war ich bei Aquaristik-Partner in Lampertheim und habe dort eine kleine und feine Truppe Panzerwelse für das Becken mit den Roten Neons erworben.
Die Entscheidung fiel auf sieben Corydoras caudimaculatus. Der wurde, im Gegensatz zu anderen vorhandenen Panzerwelsen (sterbai, panda und habrosus), noch nie von mir gepflegt. Ich bin deshalb mal gespannt wie sie sich entwickeln werden. Caudimaculatus kommt aus dem Süden von Brasilien im Gebiet um den Rio Guaporé vor und benötigt Wasserwerte wie meine anderen Panzerwelse auch - leicht saueres und nicht allzu hartes Wasser. Laut Literatur wird er als robust bezeichnet. Sollte klappen.
Weiterhin wurden dann für den Asienblock pro Becken vier Amano Garnelen (Caridina japonica) eingestallt. Damit steht nun auch dort ein tatkräftiges Resteverwertungs- und Algeneinsatzkommando zur Verfügung. Im Pott ist das ja der Job für Otocincli und Sterbai, im Südamerikablock haben die anderen Panzerwelse den klaren Resteverwertungsauftrag.
Eigentlich wollte ich dann nur noch einige Rabora maculata für das Schokobecken im Asienblock kaufen. Die gab es aber nicht. Was jedoch nicht schlimm gewesen wäre, da das Budget für Fische mit dem Fischfangzug Teil 1 eh schon fast ausgereizt war.
Dafür gab es in Lampertheim zu meiner völligen Überraschung Hyphessobrycon amapaensis ! Deutsche Nachzuchten. Die hatte der Fischhändler erst am Vortag bekommen und auch schon lange nimmer in seinem Repertoire gehabt. Leider waren sie teurer als die amapaensis aus Theilenhofen, die aus der Ukraine stammen.
Ich hab deshalb ziemlich lange überlegt, ob ich sie mir noch leiste und erst nach langem Zögern noch mal 40 mitgenommen .... es gibt sie halt ziemlich selten. Damit ist das Zierfischbudget für die kommenden Monate ausgeschöpft. Weitere amapaensis müssen selbst nachgezogen werden. Zweibrücker Nachzuchten ... mal sehn :-).
Von der Algenfront gibt es gute Nachrichten: der mit Härte geführte Feldzug im Pott zeigt immer mehr Wirkung. Nur noch 3 Stunden am Tag wird mit nur einem Leuchtbalken beleuchtet, gedüngt hab ich seit mehr als 4 Wochen nicht mehr. Leidenschaftlich wurden die Fadenalgen mechanisch entfernt.
Der Turn around ist damit geschafft !
Deshalb stelle ich seit längerem hier mal wieder ein aktuelles Bild vom Pott ein.
Trotz meiner Vollbremsung streiken die Pflanzen im Pott nicht. Sie wachsen zwar merklich langsamer, aber gehen die Sache mit, ich bleibe deshalb weiterhin bei den genannten Einstellungen bis die Algenplage wirklich ausgestanden ist.
Frank
Die Entscheidung fiel auf sieben Corydoras caudimaculatus. Der wurde, im Gegensatz zu anderen vorhandenen Panzerwelsen (sterbai, panda und habrosus), noch nie von mir gepflegt. Ich bin deshalb mal gespannt wie sie sich entwickeln werden. Caudimaculatus kommt aus dem Süden von Brasilien im Gebiet um den Rio Guaporé vor und benötigt Wasserwerte wie meine anderen Panzerwelse auch - leicht saueres und nicht allzu hartes Wasser. Laut Literatur wird er als robust bezeichnet. Sollte klappen.
| nochmal Fischtüten |
| Corydoras caudimaculatus |
Weiterhin wurden dann für den Asienblock pro Becken vier Amano Garnelen (Caridina japonica) eingestallt. Damit steht nun auch dort ein tatkräftiges Resteverwertungs- und Algeneinsatzkommando zur Verfügung. Im Pott ist das ja der Job für Otocincli und Sterbai, im Südamerikablock haben die anderen Panzerwelse den klaren Resteverwertungsauftrag.
Eigentlich wollte ich dann nur noch einige Rabora maculata für das Schokobecken im Asienblock kaufen. Die gab es aber nicht. Was jedoch nicht schlimm gewesen wäre, da das Budget für Fische mit dem Fischfangzug Teil 1 eh schon fast ausgereizt war.
Dafür gab es in Lampertheim zu meiner völligen Überraschung Hyphessobrycon amapaensis ! Deutsche Nachzuchten. Die hatte der Fischhändler erst am Vortag bekommen und auch schon lange nimmer in seinem Repertoire gehabt. Leider waren sie teurer als die amapaensis aus Theilenhofen, die aus der Ukraine stammen.
Ich hab deshalb ziemlich lange überlegt, ob ich sie mir noch leiste und erst nach langem Zögern noch mal 40 mitgenommen .... es gibt sie halt ziemlich selten. Damit ist das Zierfischbudget für die kommenden Monate ausgeschöpft. Weitere amapaensis müssen selbst nachgezogen werden. Zweibrücker Nachzuchten ... mal sehn :-).
Von der Algenfront gibt es gute Nachrichten: der mit Härte geführte Feldzug im Pott zeigt immer mehr Wirkung. Nur noch 3 Stunden am Tag wird mit nur einem Leuchtbalken beleuchtet, gedüngt hab ich seit mehr als 4 Wochen nicht mehr. Leidenschaftlich wurden die Fadenalgen mechanisch entfernt.
Der Turn around ist damit geschafft !
Deshalb stelle ich seit längerem hier mal wieder ein aktuelles Bild vom Pott ein.
| Pott aktuell |
Trotz meiner Vollbremsung streiken die Pflanzen im Pott nicht. Sie wachsen zwar merklich langsamer, aber gehen die Sache mit, ich bleibe deshalb weiterhin bei den genannten Einstellungen bis die Algenplage wirklich ausgestanden ist.
Frank
Sonntag, 5. Januar 2014
Fischfangzug 1
Gestern waren die First Lady und ich auf großer Fischfangtour in Bayern.
Dem Pott fehlt ja nach wie vor noch seine Grundausstattung mit einer Salmlerart und auch im Asienblock war noch ein Becken frei. Diese Lücken konnten nun zumindest teilweise geschlossen werden. Leider nur 37 (mehr waren nimmer da) Hyphessobrycon amapaensis für den Pott fuhren mit zurück nach Zweibrücken und für das verwaiste Asienbecken 27 Rasbora pauciperforata.
Eigentlich hätte es das gewesen sein sollen, wenn beim Papenheimer Zierfischtreff nicht zufällig noch ein Dutzend Oryzias mekongensis rumgeschwommen wären und die First Lady dann auch unbedingt noch 4 Minimaronibuntbarsche - zur Ergänzung der vorhandenen Tiere - hätte haben wollen. Also haben wir die auch noch eintüten lassen.
Man sieht, dass ich hier keine großen Experimente eingehe, denn neben den Amapaensis und Maronis hatte ich früher auch schon mal mekongensis gepflegt und vermehrt. Blöd ist nur, dass jetzt mein eines Nanobecken belegt ist, wo ich nach der weihnachtlichen Lektüre des großartigen neuen Prachtguramibuches von Peter Finke und Martin Hallmann ernsthaft am überlegen bin, mal ein Pärchen Parosphromenus nagyi zu pflegen. Gut dass ich noch ein zweiten Nanobecken in Reserve habe :-).
Den Papenheimer Zierfischtreff fand ich übrigens sehr schön und mit einem tollen Angebot ausgestattet. Hubert Schmalzbauer, der Inhaber war auch total nett. Er will versuchen noch weitere amapaensis für mich aufzutreiben und mir die dann per Spedition GO zu senden. Schade, dass der Laden knapp über 300 Km entfernt ist, sonst wär ich dort sicherlich öfters vor Ort.
Das zweite von mir besuchte Geschäft war Aquaristik-4-you in Wemding. Dort hab ich die Rasboren mitgenommen, die gut standen. Dieses Geschäft wird sicherlich mit großem Engagement geführt, die Qualität der Fische hat mich persönlich jedoch nicht überzeugt.
Alles in allem ein ziemlich anstrengender Tag mit vielen Kilometern auf der A6 - aber es hat sich gelohnt. Den heutigen Sonntag nutze ich dafür zum Ausspannen und zur Fortführung des Krieges gegen die Algen im Pott.
Gruß
Frank
Dem Pott fehlt ja nach wie vor noch seine Grundausstattung mit einer Salmlerart und auch im Asienblock war noch ein Becken frei. Diese Lücken konnten nun zumindest teilweise geschlossen werden. Leider nur 37 (mehr waren nimmer da) Hyphessobrycon amapaensis für den Pott fuhren mit zurück nach Zweibrücken und für das verwaiste Asienbecken 27 Rasbora pauciperforata.
| 37 Amapaensis, die jetzt in Zweibrücken schwimmen |
Eigentlich hätte es das gewesen sein sollen, wenn beim Papenheimer Zierfischtreff nicht zufällig noch ein Dutzend Oryzias mekongensis rumgeschwommen wären und die First Lady dann auch unbedingt noch 4 Minimaronibuntbarsche - zur Ergänzung der vorhandenen Tiere - hätte haben wollen. Also haben wir die auch noch eintüten lassen.
| Fisch in Tüten |
Man sieht, dass ich hier keine großen Experimente eingehe, denn neben den Amapaensis und Maronis hatte ich früher auch schon mal mekongensis gepflegt und vermehrt. Blöd ist nur, dass jetzt mein eines Nanobecken belegt ist, wo ich nach der weihnachtlichen Lektüre des großartigen neuen Prachtguramibuches von Peter Finke und Martin Hallmann ernsthaft am überlegen bin, mal ein Pärchen Parosphromenus nagyi zu pflegen. Gut dass ich noch ein zweiten Nanobecken in Reserve habe :-).
Den Papenheimer Zierfischtreff fand ich übrigens sehr schön und mit einem tollen Angebot ausgestattet. Hubert Schmalzbauer, der Inhaber war auch total nett. Er will versuchen noch weitere amapaensis für mich aufzutreiben und mir die dann per Spedition GO zu senden. Schade, dass der Laden knapp über 300 Km entfernt ist, sonst wär ich dort sicherlich öfters vor Ort.
| Papenheimer Zierfischtreff 1 |
| Papenheimer Zierfischtreff 2 |
Das zweite von mir besuchte Geschäft war Aquaristik-4-you in Wemding. Dort hab ich die Rasboren mitgenommen, die gut standen. Dieses Geschäft wird sicherlich mit großem Engagement geführt, die Qualität der Fische hat mich persönlich jedoch nicht überzeugt.
| Aquaristik 4 you |
Gruß
Frank
Donnerstag, 2. Januar 2014
Was will der Zoozimmerblog ?
Ich habe eine Anfrage bekommen, ob man auf meinem Zoozimmerblog auch mal ein Gastposting veröffentlichen könnte. Das hat mich sehr gefreut, auch wenn ich das Angebot letztlich abgelehnt habe.
Ich nehme diese Anfrage trotzdem mal zum Anlass um kurz darzustellen, was eigentlich der Zoozimmerblog will - immerhin wird er ja in 10 Tagen FÜNF JAHRE alt ! Da lohnt es sich schon mal einen kurzen Blick auf die Frage zu werfen: was will eigentlich der Zoozimmerblog ?
Ich nehme diese Anfrage trotzdem mal zum Anlass um kurz darzustellen, was eigentlich der Zoozimmerblog will - immerhin wird er ja in 10 Tagen FÜNF JAHRE alt ! Da lohnt es sich schon mal einen kurzen Blick auf die Frage zu werfen: was will eigentlich der Zoozimmerblog ?
In erster Linie soll er sich mit dem
Zoozimmer und den Dingen die drum herum passieren beschäftigen - so wie das die
Zielsetzung aus dem allerersten Posting vom 12. Januar 2009
schon aufzeigt.
Der Zoozimmerblog ist nicht als Nachschlagewerk für aquaristische oder terraristische Fragestellungen gedacht, auch wenn mal das ein oder andere Grundsätzliche von mir darin geschrieben wird . Ich denke da gibt es zahlreiche Seiten im Internet, die mehr Umfang haben und auch mit wesentlich mehr Fachkenntnis geschrieben wurden, als ich das je könnte.
Der Zoozimmerblog ist nicht als Nachschlagewerk für aquaristische oder terraristische Fragestellungen gedacht, auch wenn mal das ein oder andere Grundsätzliche von mir darin geschrieben wird . Ich denke da gibt es zahlreiche Seiten im Internet, die mehr Umfang haben und auch mit wesentlich mehr Fachkenntnis geschrieben wurden, als ich das je könnte.
Nein, er hat vielmehr immer eine aktuelle Bezugnahme zum
Leben mit dem Zoozimmer und dem Leben seiner Bewohner darin (mich
eingeschlossen), er handelt von den Dingen die
sich daraus ergeben und soll mit etwas Humor seine Leser ansprechen. Das ist die rote Linie und entspricht meiner Absicht als Autor. Ich bin der festen Überzeugung, dass
dies auch seine
persönliche Note ausmacht.
Man kann nicht ausschließen, dass sich diese
Absicht mal ändert - tempora mutantur, nos et mutamur in illis - wie
der Lateiner sagt. Nur derzeit ist dazu die Zeit nicht reif
genug. Es wäre schön, ihr seit damit einverstanden und bleibt auch weiterhin an Bord oder heuert für die Zukunft an, wie steigende Besucherzahlen vermuten lassen.
Gruß Frank
Mittwoch, 1. Januar 2014
Frohes, neues Jahr
Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes 2014. Auf ein Neues - lasst es uns anpacken.
Leider ist im alten Jahr noch einer der zwei kleinen Azureus Frösche verstorben, deshalb hab ich die verbliebenen drei Jungfrösche auf mein 3er Aufzuchtbecken verteilt. Ich denke, das reduziert den Stress für jeden der Kleinen etwas. Der ältere Auratus ist auch schon schwer gewachsen, so dass ich ihn bald zu den Elterntieren zurücksetzen will. Wer genau hinschaut, kann ihn im mittleren Becken in der Filmdose sitzen sehen. Werde davon berichten.
Gruß Frank
| 3er Aufzuchtbecken |
Leider ist im alten Jahr noch einer der zwei kleinen Azureus Frösche verstorben, deshalb hab ich die verbliebenen drei Jungfrösche auf mein 3er Aufzuchtbecken verteilt. Ich denke, das reduziert den Stress für jeden der Kleinen etwas. Der ältere Auratus ist auch schon schwer gewachsen, so dass ich ihn bald zu den Elterntieren zurücksetzen will. Wer genau hinschaut, kann ihn im mittleren Becken in der Filmdose sitzen sehen. Werde davon berichten.
Gruß Frank
Dienstag, 31. Dezember 2013
Bauanleitung für das Artemiazuchtgerät von Coca Cola
Auf Nachfrage hier noch eine Bauanleitung zu meinem Posting vom 30.12.
Man nehme eine Cola Flasche, deren Boden man abschneidet, den Schraubverschluss einer Spüli- oder anderen Flasche (nur wichtig, dass der Verschluss einen Zapfen mit Loch hat, auf den man wasserdicht ein Stück Luftschlauch schieben kann), Luftschlauch, ein T-Stück aus Plastik, auf das an allen Enden wiederum Schlauch rauf geschoben werden kann und eben eine Membranpumpe. Bei mir ist eine Schego optimal im Einsatz.
Ich hatte es bzgl. der Einzelteile einfach, da ich bis auf die Cola Flasche und den Spüliflaschenverschluss alles von meinem vorhandenen Kulturgerät von aqua medic übernehmen konnte, wie im übrigen auch den Wandhalter.
Zur Montage schraubt man den Spüliverschluss fest auf die Cola Flasche, steckt ein Stück Schlauch drauf, verbindet diesen Schlauch mit dem T-Stück und steckt dann auf die beiden freien Enden des T-Stücks ebenso wieder Schlauch. Bei Bedarf sollte man die Schlauchverbindungen jeweils mit kleinen Schraubschellen und Teflonband 100 % wasserdicht abdichten.
Aus dem Abgang nach unten entnimmt man später die Artemien. Ich habe ihn ursprünglich mit 2 Haushaltsklemmen verschlossen und öffne die zur Entnahme der Futtertiere. Seit gestern mache ich das nun etwas eleganter, indem ich ein kleines Absperrventil aus dem Micro-Drip-System von Gardena als Verschluss benutze. Den verbleibenden seitliche Abgang vom T-Stück verbindet man mit der Membranpumpe. Die wird etwas höher als das Kulturgefäß aufgestellt.
Fertig. Ohne Membranpumpe und mit Absperrventil von Gardena liegt der Materialwert um die 10 Euro Euro.
Ansonsten wünsche ich euch da draußen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dort viel Glück - und das nicht nur beim Züchten von Artemia.
Gruß Frank
Montag, 30. Dezember 2013
Artemiazuchtgerät von Coca Cola
Leider ist der Zylinder meines alten Artemiaaufzuchtgerätes undicht geworden, so dass ich auf der Suche nach einem Ersatz gewesen war. Da ein neues Kulturgerät runde 40 € gekostet hätte und ich die meisten Einzelteile ja eh hier hatte, habe ich aus einer aufgeschnittenen Colaflasche, dem Verschluss einer Flasche Spüli und den alten Teilen von aqua medic ein neues Kulturgerät gebaut. Und - das ist jetzt kein Witz - der Blubbersound vom Neuen hört sich besser an als beim Alten.
Mal sehen wie die Ausbeute werden wird.
Gruß Frank
| Artemiakulturgefäß Marke Eigenbau |
Mal sehen wie die Ausbeute werden wird.
Gruß Frank
Dienstag, 24. Dezember 2013
Begonia maculata
Konnte noch eine zweite Begonia maculata erwerben. Ich mag das ausgefallene Blattdesign mit den weißen Flecken und da die erste Begonie dieser Art sehr schön gewachsen ist, ja sogar geblüht hat, ist mir die Entscheidung eine zweite mit zu nehmen leicht gefallen. Diese ziert nun das Becken der grünen Auraten. Gefällt mir sehr gut.
Gruß Frank
| Begonia maculata |
Gruß Frank
Montag, 23. Dezember 2013
Kindergarten
Das gab es schon jahrelang nimmer - derzeit tummeln sich 4 kleine Nachwuchsfrösche in meinem Aufzuchtterrarium. 2 mal Azureus und 2 mal Auratus ... das ist doch froschmäßig ein sensationeller Abschluss zum ausklingenden Jahr.
Aquarienmäßig wird es mit den Rasbora pauciperforata noch etwas dauern. Ich gehe mal davon aus, dass ich erst Ende Januar welche erhalten kann.
Die große Herrausforderung bleiben die Fadenalgen im Pott - hier hab ich die Beleuchtung reduziert, entferne längere Algen mechanisch und stelle vorerst die Düngung ein. Sollte Wirkung zeigen.
Gruß Frank
| Kindergarten |
Aquarienmäßig wird es mit den Rasbora pauciperforata noch etwas dauern. Ich gehe mal davon aus, dass ich erst Ende Januar welche erhalten kann.
Die große Herrausforderung bleiben die Fadenalgen im Pott - hier hab ich die Beleuchtung reduziert, entferne längere Algen mechanisch und stelle vorerst die Düngung ein. Sollte Wirkung zeigen.
Gruß Frank
Sonntag, 22. Dezember 2013
Panda Panzerwelse
In meinem gestrigen Postings schrieb ich:
" ... war am Donnerstag mal noch in ein paar Aquarienläden gewesen. 5 Pandas, 5 Habrosus und 10 Otocincli, sowie an Pflanzen Glossostigma ..."
Auf Nachfrage aus meinem Leserkreis stelle ich hiermit klar: nein, ich habe keine Pandabärchen gekauft und halte auch keine Pandabären in Aquarien - wär ja noch schöner ! :-) Bei den von mir erworbenen Pandas handelt es sich ausschließlich um den Panda Panzerwels Corydoras panda.
Gruß Frank
" ... war am Donnerstag mal noch in ein paar Aquarienläden gewesen. 5 Pandas, 5 Habrosus und 10 Otocincli, sowie an Pflanzen Glossostigma ..."
Auf Nachfrage aus meinem Leserkreis stelle ich hiermit klar: nein, ich habe keine Pandabärchen gekauft und halte auch keine Pandabären in Aquarien - wär ja noch schöner ! :-) Bei den von mir erworbenen Pandas handelt es sich ausschließlich um den Panda Panzerwels Corydoras panda.
![]() |
| Pandas im Aquarium |
Gruß Frank
Samstag, 21. Dezember 2013
Aquarienbilder
Endlich Urlaub für den Rest des Jahres. War deshalb am Donnerstag mal noch in ein paar Aquarienläden gewesen. 5 Pandas, 5 Habrosus und 10 Otocincli, sowie an Pflanzen Glossostigma (Keilfleckbecken) und roter Tigerlotus (Wasserstiglitzbecken) sind dabei vom Rhein mit an den heimischen Auerbach gereist.
Auf den Bildern die ich gestern gemacht habe, kann man einen Teil dieser Neuerwerbungen sehen. Außerdem hab ich mich entschlossen in das letzte leere Becken noch eine größere Rasboraart einzusetzen - favorisiere derzeit Rasbora pauciperforata dafür.
Für den Rest des Jahres hab ich jetzt fest vor, nur noch die Zoozimmercouch zu hüten (ihr müsst euch das so vorstellen, wie wenn auf der Zoozimmercouch träge eine Pyton läge, die gerade ein Wasserschwein verputzt hat und um die herum nur mehr leere Plätzchendosen drapiert sind) und den Montaigne zu lesen.
Gruß Frank
| Pfeffersalmlerbecken mit unscharfem Habrosus links unten |
| Wasserstiglitzbecken mit neuem Tigerlotus und Pandas |
Auf den Bildern die ich gestern gemacht habe, kann man einen Teil dieser Neuerwerbungen sehen. Außerdem hab ich mich entschlossen in das letzte leere Becken noch eine größere Rasboraart einzusetzen - favorisiere derzeit Rasbora pauciperforata dafür.
| Rote Neon Becken |
Für den Rest des Jahres hab ich jetzt fest vor, nur noch die Zoozimmercouch zu hüten (ihr müsst euch das so vorstellen, wie wenn auf der Zoozimmercouch träge eine Pyton läge, die gerade ein Wasserschwein verputzt hat und um die herum nur mehr leere Plätzchendosen drapiert sind) und den Montaigne zu lesen.
Gruß Frank
Sonntag, 15. Dezember 2013
Ausverkauft
Die Operation "Zoozimmer zu verkaufen" ist abgeschlossen. Der bekannte saarländische Aquarianer Andreas Müller (Aqua-Terra Saar Lor Lux) hat gestern die letzten Becken abgeholt und das neue Zoozimmer begutachtet. Ich wünsch den Käufern viel Spaß mit ihren neuen Becken.
Jetzt hab ich nur noch ein altes 1 Meter Becken mit eingebautem Kammerfilter, das kleine Wandbecken und das 2. Nanobecken aus dem alten Zoozimmer, die alle auf dem Speicher stehen. Das Nano würde sich noch gut hier auf den Schreibtisch machen ... mal sehen. Und die beiden anderen Becken .... ist immer gut wenn man eine Reserve hat - man weiß ja nie was kommt :-).
Gruß und einen schönen 3. Advent wünscht Frank, der jetzt mit der First Lady zur Waldweihnacht geht
| Andreas zu Besuch |
Jetzt hab ich nur noch ein altes 1 Meter Becken mit eingebautem Kammerfilter, das kleine Wandbecken und das 2. Nanobecken aus dem alten Zoozimmer, die alle auf dem Speicher stehen. Das Nano würde sich noch gut hier auf den Schreibtisch machen ... mal sehen. Und die beiden anderen Becken .... ist immer gut wenn man eine Reserve hat - man weiß ja nie was kommt :-).
Gruß und einen schönen 3. Advent wünscht Frank, der jetzt mit der First Lady zur Waldweihnacht geht
Sonntag, 1. Dezember 2013
Literatur
Während gerade frisches Wasser in die Becken am Südamerikablock einläuft, wollte ich mal was zum Thema Literatur schreiben. Ich lese ja nun sehr gerne - insbesondere Romane, geschichtliche Sachbücher, Science Fiction oder auch mal ein zoologisches Fachbuch und natürlich auch aquaristische und terraristische Zeitschriften.
Meine Lieblingszeitschriften sind dabei die DATZ und die Amazonas. Beide stehen für kompetente Berichte zu allen Themen rund ums Hobby. Leider ist die erstgenannte Zeitschrift derzeit nicht mehr am Kiosk erhältlich und ein Abonnement dafür will ich nicht abschließen, da mich dann doch nicht jede Ausgaben so interessiert. Schade, schade ....
Liebe Verantwortlichen der DATZ, ich hoffe ihr ändert noch mal eure Meiung bzgl. der Erscheinungsweise (habt ihr ja schon mal getan), ich kauf auch so ca. 9 von 12 Ausgabe im Jahr - versprochen !
Einzigste Zeitschrift, die ich seit der ersten Stunde im Abo habe ist die Reptilia. Sie ist eigentlich DAS Standardorgan der deutschsprachigen Terraristikszene. Nimmt aktuell Stellung zu Themen, die auch mal etwas Abseits der Terraristik liegen (Bsp. die Diskussion um Börsen) und kann gut als Nachschlagewerk verwendet werden. Man könnte deshalb sagen, sie ist Prawda und Wikipedia in Einem, plus einige wirklich tolle Kolumnen des Autors Heiko Werning. Was will man mehr ?
Ansonsten haben sich Mergus Bände, Spezialbücher und andere nette Sachen im Lauf der Zeit angesammelt. Wen es genauer interessiert, der kann das beigefügte Bild anklicken und einen Blick in mein Bücherregal werfen.
Gruß Frank
Meine Lieblingszeitschriften sind dabei die DATZ und die Amazonas. Beide stehen für kompetente Berichte zu allen Themen rund ums Hobby. Leider ist die erstgenannte Zeitschrift derzeit nicht mehr am Kiosk erhältlich und ein Abonnement dafür will ich nicht abschließen, da mich dann doch nicht jede Ausgaben so interessiert. Schade, schade ....
Liebe Verantwortlichen der DATZ, ich hoffe ihr ändert noch mal eure Meiung bzgl. der Erscheinungsweise (habt ihr ja schon mal getan), ich kauf auch so ca. 9 von 12 Ausgabe im Jahr - versprochen !
Einzigste Zeitschrift, die ich seit der ersten Stunde im Abo habe ist die Reptilia. Sie ist eigentlich DAS Standardorgan der deutschsprachigen Terraristikszene. Nimmt aktuell Stellung zu Themen, die auch mal etwas Abseits der Terraristik liegen (Bsp. die Diskussion um Börsen) und kann gut als Nachschlagewerk verwendet werden. Man könnte deshalb sagen, sie ist Prawda und Wikipedia in Einem, plus einige wirklich tolle Kolumnen des Autors Heiko Werning. Was will man mehr ?
Ansonsten haben sich Mergus Bände, Spezialbücher und andere nette Sachen im Lauf der Zeit angesammelt. Wen es genauer interessiert, der kann das beigefügte Bild anklicken und einen Blick in mein Bücherregal werfen.
| Bücherregal |
Gruß Frank
Sonntag, 24. November 2013
Zoozimmer zu verkaufen
Endlich ist es soweit, ich verkaufe die alten Aquarien. Wer schon immer mal Teile des orginalen Zoozimmers sein Eigen nennen wollte, hat jetzt die einmalige Gelegenheit dazu.
Alles befindet sich in tadellosem Zustand und kann direkt vor Ort abgeholt werden - auf Wunsch auch gern in Verbindung mit einer Führung durch das neue Zoozimmer. Näheres findet ihr hier oder hier.
Alles befindet sich in tadellosem Zustand und kann direkt vor Ort abgeholt werden - auf Wunsch auch gern in Verbindung mit einer Führung durch das neue Zoozimmer. Näheres findet ihr hier oder hier.
Und für alle treuen Leser des Zoozimmerblogs gibt es ein Special. Wer seit Bestehen des Zoozimmers und bis heute einen identifizierbaren Kommentar hinterlassen hat, erhält noch mal 10 % Treuerabatt. Das ist doch mal ein Angebot !
Also Leute da draußen, zögert nicht - macht euch glücklich und mich reich :-).
Gruß Frank
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