Freitag, 30. September 2011

Exkursion Tropicus XXL

Ich war ja schon mal da - jetzt hab ich es bei meinem Sachsenurlaub gleich noch mal besucht - das Tropicus Aquariengeschäft in Freiberg. Ich finde das einfach Klasse. Wie im letzten Jahr gibt es immer noch die nach Fischgruppen geordneten Verkaufsaquarien, die auch echte Raritäten beinhalten (siehe Stockliste). Zusätzlich ist der Tropicus aber auch XXL geworden, was viel  viel Platz für schöne, große Becken bedeutet.

Alleine das Südamerikabecken ist gigantisch und aufgrund seiner Tiefe ein super Hingucker.

Mega Südamerikabecken

Oder das Diskusbecken mit Back to the Nature Rückwand *schwärm*.


Diskusbecken mit Back to the Nature Rückwand

Neu ist auch die Wels- und Panzerwelsanlage, sowie ein großes Nanoregal.


Nanoanlage

Schade eigentlich, dass ich auf der anderen Seite der Republik wohne, sonst wäre ich viel öfters in Freiberg.

Frank

Sonntag, 25. September 2011

neue Kamera

Eigentlich gehört es nicht hier her, aber irgendwie auch doch, denn der Zoozimmerblog wird davon profitieren - ohne Zweifel. Nach dem ich nun schon einige Jahre mit einer Nikon D200 fotografiert habe, sie jedoch seit Frühjahr außer Gefecht gesetzt war, habe ich das Geld für einen Check der alten Dame in eine neue Kamera investiert. Das ist die Neue: Nikon D5100. Bin noch schwer in der Findungsphase, aber erste Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend. Da gibt es z.B. einen sog. Miniatureffekt ... hier das Zoozimmer mal in selbigem :-).

Miniatureffekt 1

Miniatureffekt 2


Gruß Frank

Freitag, 16. September 2011

Exkursion - Gondwanaland

Sachsen ... was sonst ? Ich finde das ja ein super schönes Bundesland und die diesjährige Wandertour war echt ein Traum. Für alle, die im Urlaub mal nicht am Strand liegen wollen kann ich es nur empfehlen - den  Malerweg in der Sächsischen Schweiz zu durchwandern. Doch bevor es schweißtreibend wurde, hab ich  für mich noch ein persönliches Highlight eingebaut - Gondwanaland im Zoo Leipzig. Der Zoo der nördlicher Metropole Sachsens hat eine lange und erfolgreiche Tradition und durch den Masterplan "Zoo der Zukunft" ist er auch zu einem der schönsten Zoos in Europa geworden. Keine Frage.

 
Hibiscus schizopelis

Das neue, erst im Sommer 2011 eröffnete Gondwanaland ist dabei sein neues Herzstück. Und genau da wollte ich hin, nachdem ich die einschlägigen "Konkurenzprodukte", wie die Masoala-Halle im Zoo Zürich, die Regenwaldhalle in Burgers Bush in Arnheim oder das mittlerweile leider nicht mehr existierende Regenwaldhaus in Hannover in den vergangenen Jahren schon besuchen konnte.
So ein künstliches Regenwaldhabitat ist genau meine Welt (nicht umsonst habe ich im Zoozimmer neben den Terrarien und Aquarien auch ein gewisses tropisches Flair mit Hilfe von Kunstpflanzen einzufangen versucht) , da fühle ich mich wohl - im Gegensatz zu einigen Besuchern, die bei der tropischen Hitze, die hier herrscht doch manchmals ins Stöhnen kommen. 
So war es nur eine Frage der Zeit, bis ich bei den Leipzigern aufkreuzen würde :-). Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Voll und ganz ! Denn Gondwanaland ist echt ein Erlebnis, auch wenn man eine ungefähre Vorstellung hat, was einen in so einer Tropenhalle erwartet.


Gondwanaland I


Gondwanaland II



Gondwanaland III


Am Anfang hatte ich nicht verstanden, warum die Leipziger ihre Attraktion ausgerechnet Gondwanaland nennen, aber wenn man dann sieht, dass hier die Tropenwelt aus den 3 Kontinenten Afrika, Asien und Südamerika zusammengeführt wird (also ungefähr die Teile, die unter Weglassung von Australien vor ca. 600 Millionen Jahren das urzeitliche Gondwanaland ausgemacht haben), dann ergibt es einen Sinn.  Dieser Hintergrund sorgt wohl auch dafür, dass man am Beginn einer optionalen Kahnfahrt durch die Halle zunächst durch einen 'Multimediatunnel' fährt, der beim Urknall beginnt um dann quasi im Schnelldurchgang die Erdgeschichte darzustellen. Das hat mir - als einzigstes am ganzen Zoo nicht so gefallen - ich denke, es ist dem Zeitgeschmack geschuldet. Ohne Multimediagedöns geht es eben heute nicht mehr. Dabei ist aber das beeindruckende doch die Halle selbst. Und dann noch die Auswahl an Tieren: Gaviale, die ich beim Füttern beobachten konnte, der einzigste Komodowaran in einem deutschen Zoo, oder auch die Riesenotter.


der derzeit einzigste seiner Art in Deutschland - Komodowaran


junger Gavial

Was fehlt ? Eigentlich nichts ... vielleicht doch eine Kleinigkeit. Wie wäre es, man könnte in der tropischen Halle noch ein paar Vögel frei fliegen lassen. Muss ja nichts Gigantisches sein, wie wäre es z.B. mit ein paar Brillenvögeln, oder wie in Arnheim mit Strausswacheln ?

Ich will mich jetzt gar nicht schwärmerisch in den einzelnen Details verlieren, sondern ein paar Bilder wirken lassen, die ich gemacht habe. Wie gesagt: ein persönliches Highlight !
Der Leipziger Zoo hat auch noch weiter tolle Sachen zu bieten, die ich schon bei meinem ersten Besuch vor einigen Jahren genießen konnte. Z.B. das Elefantengehege: ein echter Goldstatus in Sachen Elefantenhaltung. Die Affenanlage Pongoland : endgeil !

 
Pongoland

Das etwas in die Jahre gekommene, aber deswegen auch charmante  Aquarium mit seinen super schönen Becken  und vieles mehr. Mein Tipp für alle, die in Leipzig mal nicht wissen sollten, was sie neben sächsischen Quarkkeulchen vernichten, einer Besichtigung des Völkerschlachtdenkmal oder Sonstigem tun sollten. Oder für die dann ab dem 31.12.2011 das Panometer mit der Ausstellung Amazonas von Asisi geschlossen haben wird (mir war es letztes Jahr vergönnt, die noch zu sehen): Zoo Leipzig !


Madagaskaraquarium

Ach so - wer sich wie ich für Zoos begeistern kann und wer sich dann noch für Fragen der Konzeption einer Regenwaldhalle mit allen was dazu gehört interessiert, dem sei das Heft Topenerlebniswelt Gondwanaland ans Herz gelegt ... ich habe es gleich nach meinem Besuch verschlungen :-)

Gruß Frank

Donnerstag, 15. September 2011

Hechtlinge 2

Nachdem ich frisch aus dem Urlaub zurück bin, möchte ich vor neuen Postings schnell einen Hechtling zeigen, den ich vor meiner Abreise noch fotografieren konnte - weil sie meiner Meinung nach so schön sind :-):

Hechtling an Wasserflohwolke - mal von schräg unten gesehen :-)
Frank

Samstag, 20. August 2011

Hechtlinge

Nachdem sie sich nun 14 Tage eingelebt haben, wollte ich sie auch mal vorstellen - die neuen Hechtlinge Hemirhamphodon tengah. Sie sind nicht so agil wie auf dem kürzlich eingestellten Clip aber doch sehr farbenprächtig. Leider ist meine Nikon derzeit defekt, so dass ich die Bilder mit der Kompaktkamera der First Lady geschossen habe, was die Fokussierung schwierig macht. Die weißen Punkte sind übrigens Springschwänze, das Lieblingsfutter meiner Hechte :-). Dazu läuft im Zoozimer heute das Preludium von Bach's Cello Suite Nr. 1 gespielt von Yo-Yo Ma. Bitte schön.


Fütterung der Hechte1

 
Fütterung der Hechte 2

Sonntag, 7. August 2011

sie sind da - Zoohaus Haindl, Tropicwater, hp-Velotechnik

Gestern war Hessentag :-). Zuerst war ich bei HP Velotechnik in Krifftel, dann im Zoo Haindl im Nordwestzentrum in Frankfurt/Main und dann konnte ich noch Wolfgang Löll treffen. Doch der Reihe nach.

Da ich immer noch auf der Suche nach einem neuen Trike bin, wollte ich den Tag der offenen Tür der Spezialradschmiede Velotechnik nutzen, um mal ausgiebig den Scorpion fs mit bionix Motor zu testen. Ein sehr gelungener Tag der offenen Tür und auch ein Klasse Trike, das Scorpion fs - ohne Frage, aber ich denke, ich nehme doch besser eines, das mit einer Roloffschaltung ausgestattet ist und das beißt sich wiederum mit dem bionix Elektromotor.  ... ich werde noch ewig nach meiner optimalen Lösung suchen.

Danach fuhr ich in das Zoohaus Haindl in Frankfurts Nordwestzentrum, denn dort hatte mir der Besitzer endlich meine gesuchten Hemirhamphodon tengah besorgt. Das Geschäft ist nicht besonders groß und auch nicht spektakulär eingerichtet, aber der Besuch war trotzdem eine echte Bereicherung. Die Freundlichkeit und Gewissenhaftigkeit des Personals fand ich beeindruckend und ich denke auch, dass der verliehene Preis "Innovativstes Zoofachgeschäft Deutschlands" voll berechtigt verliehen wurde. Für alle die in der Nähe von Frankfurt wohnen mein Tipp in Sachen Zoogeschäft. Danke noch mal an Hrn. Haindl, der die Besorgung der Fische so reibungslos umsetzen konnte, nachdem das bei anderen Zoogeschäften hier in der Nähe in die Hosen gegangen ist. Ach so, ein Bild hab ich natürlich auch:


Hemirhamphodon tengah - kurz vorm Einsetzen

Auf dem Rückweg traf ich mich dann noch mit Wolfgang Löll von Tropicwater. Das wurde zum Anlass genommen meine Herde Hyphessobrycon amapaensis aufzustocken. Dank deshalb auch an ihn.


Gruß Frank

Donnerstag, 4. August 2011

und noch eines ...

...  weil es so schön ist. Gerade eben geschossenes Bild :

Quappentransport
  So, jetzt lass ich die Frösche mit der Kamera aber in Ruhe.

Frank

Release Day

Heute hab ich ihn so zu sagen ausgedost - den kleinen Leucomelas. Hier sieht man ihn noch im Aufzuchtbehälter


im Aufzuchtbehälter


und hier dann ca. 10 Minuten später nach dem Sprung ins elterliche Terrarium.


Klein Leucomelas im Terrarium

Ich bin mächtig stolz, dass ich nach so langer Zeit mal wieder nen Frosch an Land gebracht habe. Das Ganze wird dann noch getoppt, indem ich auch heute Abend genau zur selben Zeit ein Terrarium weiter dieses Bild machen konnte :-) - meine Azureus waren nämlich ebenfalls nicht faul gewesen was die Vermehrung angeht und transportierten gerade eine Quappe in den Wassergraben - nur genial !


Azureus mit Quappe

Dazu läuft heute Abend Schiller mit Leben im Zoozimmer.

Gruß Frank

Sonntag, 24. Juli 2011

roter Neonsalmer

Gestern hab ich mal meine verbliebenen roten Neonsalmer gezählt, die im großen Salmlerbecken schwimmen. Das fiel nicht schwer, denn ich habe gerade mal noch 2 Stück. Allerdings sind sie schon fünf und ein halbes Jahr bei mir zu Gast. Ich denke, damit haben sie eine natürliche Altersgrenze erreicht bzw. überschritten. Mich begeistern ihre plakativen Farben  immer noch jeden Tag aufs Neue. Im Internet habe ich einen Clip zu roten Neonsalmer im natürlichen Habitat gefunden. Bitte sehr:


Der Clip stammt von der sehr interessanten Seite von aquatic-experts.

Gruß Frank

Samstag, 23. Juli 2011

Schade

Eigentlich wollte ich heute ja nach Köln zu Mr. Krabs fahren, um dort Hemirhamphodon tengah zu erwerben, nachdem ich mich noch mal ausführlich zu dem Fisch informiert hatte. In den Zooladen will ich sowieso schon immer mal hin.  Leider hat sich dann gestern Abend herausgestellt, dass die Fische in der Domstadt nicht stabil stehen, so dass ich die weite Anfahrt nicht auf mich genommen habe. Mal sehen, ob ich die Tiere hier im näheren Umkreis finde.

Dafür habe ich die aktuelle DRACO an Land gezogen - Paludarien und Aquaterrarien - genau mein Thema .... ihr findet mich deshalb jetzt auf der Zoozimmercouch lesend. Dazu höre ich in Endlosschleife Alicia Keys "New York" :-)

Draco Ausgabe 46
schönes Wochenende wünscht. Da

Frank

Donnerstag, 21. Juli 2011

chilling Nachmittag

Gestern hat unsere Nachbarin uns mit 2 Orchideen überrascht, die heute gleich bei den Geckobabies eingepflanzt wurden. Tolle Sache, wie man sieht. Vielen herzlichen Dank an die Familie Hudlet.

nachbarliche Orchideen ...

... frisch eingepflanzt

Im übrigen sitze ich auf der Zoozimmercouch, chille mit 'Officium' von 'Jan Garbark und dem Hilliard Ensemble' und überlege, ob ich am Samstag nach Köln fahren soll um gem. der Empfehlung von Alexander Dorn 2 Paar Hemirhamphodon tengah zu erwerben. Life can be so beautiful !



Frank

Sonntag, 17. Juli 2011

keine Idee

Irgendwie will ich mir ja schon seit Wochen ein paar Oberflächenfische für das 80cm Schokobecken zulegen. Folgende Vorraussetzungen müssten sie erfüllen:
  • sie müssten oberflächenorientiert sein (logo :-) )
  • sie müssten mit dem Schokowasser klar kommen - also weich und sauer
  • sie müssten aus Asien stammen (das will ich so)
  • und ein 80cm Becken muss groß genug für sie sein
  • und sie sollten mir auch gefallen und friedlich sein
Die angedachten Dermogenys pusilla hätten alle Vorraussetzungen erfüllt, außer dass die das weiche Wasser nicht mögen. Pseudepiplatys annulatus würde mir gut gefallen, kommt aber aus Afrika. Hättet ihr einen Vorschlag ?

Gruß Frank

Sonntag, 10. Juli 2011

Großkampftag im Zoozimmer

Heute war Großkampftag im Zoozimmer angesagt. Nachdem das Wetter in der Westpfalz so gar nicht schön ist, hab ich das Zoozimmer auf Vordermann gebracht. Das heißt runde 250 Liter aus der Regentonne in den zweiten Stock schleppen, Wasserwechsel an allen Becken durchführen, alle Aquarien und Terrarien entkrauten, alle Tiere füttern (also auch die Futtertiere selbst), Aquas Düngen, alle Aquarienscheiben putzen und dann auch gleich noch alle Terrarienscheiben mit putzen - wenn man schon mal dran ist :-).  Da geht ein Sonntag Nachmittag locker drauf. Dank an die First Lady, die mir geholfen hat. Als Beweis meiner Fleißarbeit ein aktuelles Bild der beiden Schreibtischbecken.

Fleißarbeit
 Viel Spaß noch wünscht

Frank

P.S. habe am Freitag noch mein verbliebenes Schmetterlingsbuntbarschweibchen abgegeben. Ich gehe davon aus, damit wird sich demnächst im großen Becken wieder Salmlernachwuchs einstellen.

Mittwoch, 6. Juli 2011

es wird steinig

Am Montag in Mannheim gesehen.



Gestern ausgewaschen.




Heute 4 Aquarien damit geplastert :-).







Mit gefällt's.


Frank

Exkursion - Steiermark

Der diesjährige Radurlaub führte in das Land des Palatschinken und der Mozartkugeln, das Eldorado für  Schweinsbraten,  Eierschwammerl und Kaiserschmarrn - nach Österreich, genauer gesagt in die Steiermark.


First Lady und Palatschinken mit auf den Verzehr wartendem Kaiserschmarrn in Graz

Und Österreich ist wunderschön, ich bin da schon seit Jahren bekennender Fan. Neben ihren vielen Köstlichkeiten hat die Mark super ausgebaute Radwege zu bieten und es ist nicht übertrieben wenn ich schreibe, dass der von uns befahrene Murradweg absolut empfehlenwert ist. Das liegt an der grandiosen Natur, die sich längs der Strecke befindet, aber auch an Graz, das einen unwiderstehlichen Flair ausstrahlt. Die Landschaft bietet tolle Einblicke und hält auch für den vivaristische Interessierten Leckerbissen bereit. So traf ich am Murursprung, der immerhin auf runden 1900 m liegt folgenden Zeitgenossen:


Grasfrosch - Rana temporia



Ein ziemlich trauriges Ereignis in Sachen Herpetofauna hatten wir  kurz vor Frohnleiten, als unmittelbar vor uns ein Auto über eine Schlange fuhr, die sich gerade auf dem, ausnahmsweise auch mal für Autos zugelassenen, Radweg sonnte. Ich glaube, sie wird es nicht überlebt haben auch wenn sie sich in den dicht bewachsenen Randstreifen ringelte, da sich durch das Überfahren eine ziemlich schwere Verletzung ergab, wie man am Bild sehen kann. Als Nichtfachmann auf dem Gebiet der Schlangen tippe ich mal auf eine Äskulapnatter.



Äskulapnatter - am Schwanz überfahren

Wie üblich: kein Urlaub ohne Zoogeschäft ! Diesmal traf es den Zoo Muser in Graz, der uns empfohlen worden war. Das Ambiente ist zwar etwas supermarktmäßig aufgezogen,  die Präsentation der Waren deshalb sicherlich noch ausbaufähig, dafür war jedoch alles da was man so braucht. Und die Aquarienanlage beim Muser ist mit interessanten Arten bestückt. So hatte ich bisher noch nie Pferdekopfschmerlen gesehen.



Pferdekopfschmerlen im Muser

Ja und dann gab es sogar ein Terrarium mit Pfeilgiftfröschen zu sehr guten Preisen - was will mal mehr.


Pfeilgiftfrösche zum Verkauf

Schade nur, dass man auf so einer Radtour nichts mitnehmen kann. Zumindest was Dinge aus Zoogeschäfte  angeht. Die Packtaschen waren diesmal nämlich ausschließlich dem berühmten steirischen Kürbiskernöl vorbehalten. Wie man sieht konnten etliche Liter davon mit nach Hause transportiert werden.


on tour - Nähe Bad Radkersburg

Nur am Rande für alle die es interessiert:  ich fahre ein Kettwiesel der Firma Hase.



Ach ja, eines muss ich noch beichten. Eigentlich hätte es bei Mariahof noch was interessantes zu sehen gegeben, von dem ich euch gerne auch Bilder gezeigt hätte - das Vivarium der Steiermark. Allerdings wäre die Location vom Radweg aus erst nach einem Anstieg von 8 KM mit 10% Steigung zu erreichen gewesen. Da hab ich dann ganz intensiv ans Zoozimmer gedacht und bin im Flachen weitergeradelt. Man wird eben doch bequem :-).

Gruß Frank

Sonntag, 3. Juli 2011

mal so dahin gepostet

Da ich heute Abend zwischen Lammkoteletts und Bohnensalat ultimativ aufgefordert wurde mal wieder was zu posten hier schon mal vorab ein kurzes "winke, winke" an alle meine Leser. Ein Bericht in - keine Bange - vivaristischer Hinsicht von der diesjährigen Radtour folgt demnächst.

Gruß Frank

Montag, 13. Juni 2011

Fütterung der Salmler

Und zum Abschluß des pfingstmontäglichen Postingfeuerwerks noch ein aktuelles Bild der heutigen Fütterung der Raubtiere mit Wasserflohkrebsen:


Fütterung der Salmler
Frank

Lebendfutter Wassertiere

Auch bei den Fischen stellt die ausgewogene Ernährung insbesondere  mit Lebendfutter ein wichtiges Mittel dar, die Tiere gut zu halten. Ich stelle drei Möglichkeiten vor, die ich praktiziere.

Salinenkrebse. Vor Jahren habe ich mir hier mal einen Zylinder gekauft, mit dem ich die Eier optimal ausbrüten kann und der heute an einem Regal der Aquarienwand aufgehängt ist. Der Zylinder wird  mit einer Membran-Luftpumpe betrieben. Das wichtigste an der Zucht von Salienenkrebsen sind jedoch die Eier. Dabei habe ich keine guten Erfahrungen mit der Schlupfrate von Produkten gemacht, die man häufig im Zoofachhandel finden kann. Seit ich jedoch Artemiaeier der Firma Sander verwende, die ich über Kurt Mack beziehe, funktioniert das einwandfrei. Aufgrund der Gierigkeit meiner Fische, wenn es einmal pro Woche Artemia gibt, habe ich das Gefühl, dass es sich dabei um das absolute Lieblingsfutter von allen handelt.


Klassiker

Ein weiteres Highlight für die schwimmenden Bewohner des Zoozimmers sind die Wasserflohkrebse. Ich züchte diese in einem Wasserfass, das auf dem Balkon steht. Die Krebschen sind so robust, dass sie schon zwei Winter trotz dicker Eisschicht in dem Kübel überlebt haben und in jedem Frühjahr sich eine neue stabile Population gebildet hat, bei der ich regelmäßig für die Schuppenträger abfischen kann. Die Wasserflöhe werden übrigens einmal pro Woche mittels einem halben Schnapsglas in Wasser verrührter Trockenhefe gefüttert.


 
Wasserflohzuchtstation

Das letzte Lebendfutter für die Fisch, das ich verwende sind Pantoffeltierchen. Diese halte ich in Einmachgläsern unter dem Aquarienregal.


Pantoffelszucht

Die Ansätze werden jede Woche einmal mit ein paar Tropfen Kondensmilch gefüttert. Das Pantoffelwasser tropfe ich dann direkt in das Aquarium, in dem ich füttern möchte. Aufgrund der Größe dieser Futtertiere kommen eigentlich nur Jungfische als Konsumenten in Betracht, insbesondere kann ich  meine kleinen Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus) nur dann aufziehen, wenn ich ihnen Pantoffels anbiete. Zusätzlich mögen noch die Barboides gracilis aus dem einen Schreibtischbecken Pantoffels. Die leer werdenden Einmachgläser fülle ich dann lediglich wieder mit Altwasser aus den Aquarien auf, so dass sich der Zuchtansatz dauerhaft erhält.

Frank

Lebendfutter Landtiere

Derzeit versorge ich die Fische und Frösche, Geckos, Krabben mehr oder weniger regelmäßig mit verschiedenen Futtertieren. Die am aufwändigsten zu fütternden Tiere sind dabei die Frösche, da sie ausschließlich mit Lebendfutter versorgt werden wollen. Das tägliche Brot meiner Amphibien sind deshalb Drosphilas, die ich aus Gründen der Bequemlichkeit seit einigen Jahren nicht mehr selbst vermehre, sondern sie im Futterabo beziehe. Im  Abstand von drei Wochen wird mir dazu ein Paket mit fünf Dosen stummelflügeliger (und damit flugunfähiger ) Drosophilas zugeschickt. Alle paar Tage werden diese Fliegen dann mit einem Vitaminpulver eingestäubt und verfüttert. 

Neben den Drosophilas gibt es aber auch noch andere Leckereien. Z.B. die tropischen Asseln. Diese sind relativ einfach zu halten, da sie sich mit einer Tupperwaredose mit Blumenerde begnügen und einmal pro Woche Fischfutterflocken bekommen. Selten übersprühe ich die Erde noch etwas mit Wasser damit das Substrat feucht bleibt. Auf dem Bild kann man schön sehen, dass gestern gefüttert wurde.


tropische Asseln


Weiterhin auf dem Speiseplan für die Landtiere stehen Bohnenkäfer (Details siehe hier). Ich verzichte hier auf eine Fütterung dieser Insekten und erreiche trotzdem sehr gute Zuchtergebnisse. Das einzig blöde an den Käfern ist allerdings, dass ein Zuchtansatz mehrere Wochen braucht bis die Tiere entnommen werden können. Dann quillt die Dose geradezu über vor Tieren.


Bohnenkäfer 1

Bohnenkäfer 2

Dann hätte ich noch Wachsmottenlarven im Angebot. Hier vermehre ich nicht aktiv, sondern habe mir aus Holland zwei Dosen mit gebracht. Ich hoffe, diese halten noch lange, denn die Geckos sind ganz wild drauf. Wenn  mal eine Motte durchs Terrarium schwirrt, stürzen sie sich förmlich drauf.


Wachsmottenlarven

Abschließen möchte ich die Futterzuchten der Landtiere mit einem Klassiker: den Springschwänzen. Für die Azureus sind Springis jedenfalls der Hit ! Im Verlauf der Jahre habe ich diese Futtertiere schon öfters probiert, leider immer nur mit mäßigem Erfolg.  Beim letzten Ansatz, den ich insbesondere wegen dem kleinen Leucomelas erworben habe, funktioniert es plötzlich. Das hängt sicherlich daran, dass ich die Springis nicht mehr bei den Drosos lagere, was bisher immer unweigerlich zu einer Verseuchung mit Milben geführt hatte, sondern die drei Ansätze nun - zum Entsetzten der First Lady - in der Speisekammer stehen habe, aber da muss sie durch :-). Die Springschwänze füttere ich übrigens einmal pro Woche mit vitaminisierten Matzinger Vollkornflocken mit Gemüse, das ich zu Staub zermahle.


Springschwäntze

Frank

Futter allgemein

Hallo zusammen,

ich wollte schon seit Längerem mal was zum Thema Ernährung im Zoozimmer schreiben. Am heutigen Pfingstmontag nehme ich mir nun mal die Zeit dafür. Bevor ich das Lebenfutter getrennt für Terrarientiere und Fische behandele, einige kurze Sätze zu weiterem (nicht lebendigem) Futter, das es hier gibt.

Die Frösche brauchen ausschließlich Lebendes - somit verweise ich gleich auf das folgende Kapitel Lebenfutter Landtiere.

Grundnahrungsmittel der Fische ist Yady classic von Dennerle. Irgendwie fressen das alle am liebsten. Auf das Futter von Dennerle bin ich vor einigen Jahren gekommen, als ich in der alten Wohnung Goldfische gepflegt hatte. Für die gab es mal zufällig Yady classic aus einer Probepackung, was zur Folge hatte, dass die Goldfische plötzlich damit anfingen zu laichen. Das hat mich überzeugt, zumal ich andere Parameter nicht verändert habe. Neben dem Flockenfutter füttere ich ab und an auch Frostfutter, insbesondere rote Mückenlarven.

Die Geckos wiederum fressen auch alles, was die Frösche gut finden und darüber hinaus natürlich auch noch Babybrei, Bananenstücke oder Jellys,  vorzugsweise in der Geschmacksrichtung Banane.

Und die Krabben schließlich bekommen Futtertabletten (wahlweise Fischfuttertabs von JBL Novo Crabs, Tetra Pleco Min oder auch ganz einfach Katzenfutter in Trockenform) bzw. auch mal Tomaten oder sonstiges Gemüse reingereicht.Drosophilas und anderes Lebendfutter gehen bei denen natürlich auch.

Ich denke, ich muss meinen Lesern nicht sagen wie wichtig es ist, abwechslungsreich zu füttern - das versteht sich von Selbst.


Frank
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