Sonntag, 30. Oktober 2016

Börse der Aquarien- und Terrarienfreunde Ludwigia

Es war wieder mal soweit ... die große Zierfisch- und Pflanzenbörse der Region Saar-Lor-Lux, zu der die Aquarien- und Terrarienfreunde Ludwigia eingeladen hatten, stand an. 2013 war ich schon mal dort gewesen und,  um es gleich zu Beginn schon mal anzuführen, es ist einfach eine tolle Börse.


ATTSLL Zierfisch- und Pflanzenbörse


Als ich im Vorfeld in Facebook lesen konnte, dass Corydoras caudimaculatus angeboten werden sollen, bin ich extra frühzeitig hingefahren .... der Veranstaltungsort Bierbach liegt ja ganz in der Nähe von Zweibrücken.


kurz vor Börsenbeginn
 
Gut, dass ich schon zu Börsenbeginn vor Ort gewesen war. Nicht nur, weil ich meinen Bestand an caudimaculatus um 10 Jungtiere schnell ergänzt hatte (die waren ratz fatz ausverkauft gewesen), sondern weil es einfach eine tolle Atmosphäre ist, mit der es den Ludwigianern immer wieder gelingt ihre Börsen zu veranstalten. Kleiner Wehrmutstropfen: das Thema Terraristik kommt doch etwas kurz, denn außer ein paar Schlangen, Echsen und Ameisen wurde nicht allzu viel angeboten, aber deshalb bin ich ja auch nicht nach Bierbach gekommen.


full house

Besonders reizvoll finde ich es, dass neben den saarländischen und pfälzischen Aquarianern auch Fischverrückte aus dem benachbarten Lothringen genauso dabei sind, wie Hobbyisten aus Luxemburg. Und so sind meine erworbenen Panzerwelse nun echte Franzosen aus St. Avold geworden. Der aufmerksame Leser ahnt es: das Zoozimmer wird multikulti (nach Altum Skalaren aus Sachsen jetzt Panzerwelse aus Lothringen).


Franzosen, die jetzt im Zoozimmer schwimmen

Das Beste heute morgen waren aber nicht unbedingt die zahlreich angebotenen Fischarten (man hätte auch Amapa-Glühlichtsalmler, zahlreiche L-Welse oder auch Garnelen erwerben können, um nur die Sachen aufzuzählen, die mich besonders interessierten) sondern die Gespräche, die es mit Gleichgesinnten zu führen gibt.


ganz viele Fische


Salmler


Buntbarsche


noch größere Buntbarsche


Das ist ja auch auf Froschbörsen so. Ich finde das immer Klasse.  Besonders nett fand ich es heute morgen; dass man mich "erkannt" hat, indem ein Anbieter meinte, ich sei doch der vom Zoozimmerblog: So was - da bin ich ehrlich - freut mich doch sehr. 

Einen anderen Anbieter habe dagegen ich erkannt, denn Tobias Buchheit aus Saarbrücken, der mit großer Hingabe DEN You Tube Channel zum Thema Aquaristik betreibt und bei dem ich schon so manchen Clip mir angeschaut habe, war ebenfalls vor Ort gewesen. War sehr schön, mal persönlich mit dir sprechen zu können, Tobi ! Mach unbedingt weiter so.


Tobias


Ach ja - fast hätte ich es vergessen - zwei Zuchtansätze an Lebensfutter habe ich auch noch mit nach Hause genommen. Einmal Mikrowürmchen (die Nachzucht an Zwergkardinalfischen wird sich da besonders freuen) und einmal Grindalwürmer ... letztere hatte ich noch nie im Angebot für die Fische ... ich bin deshalb gespannt, wie das mit denen läuft.
Die beide Zuchtansätze wurden übrigens von Rebecca angeboten, die unter rebeccas-fischwelt.de eine sehr schöne Seite betreibt.


Rebecca


Ja ... es war eine tolle Börse ... ich freue mich schon heute aufs nächste Jahr.

Gruß Frank





goldener Oktober

Heute war ein sehr schöner Tag. Goldenes Oktoberwetter, das zum nachmittäglichen Wandern einlud und zuvor ein Besuch auf der großen Börse vom ATSLL, der Aqua-Terra Saar-Lor-Lux, zu der die Aquarien- und Terrarienfreunde Ludwigia eingeladen hatten.
Jetzt sitze ich hier im Zoozimmer und schau ins Aquarium mit meinen Neuerwerbungen, nebenbei höre ich Tom Rosenthal mit As luck would have it ... schön. So Tage müsse es öfter geben.


Herbstwanderung

Frank, der jetzt noch gleich einen Börsenbericht schreiben wird

Samstag, 22. Oktober 2016

Fisch News

Ich war mal wieder schreibfaul ... dabei gibt es einiges Neues zu berichten. Zumindest im Hinblick auf die Fische.
Bei den Panda Panzerwelsen gab es Verluste. Ich habe keine Ahnung warum, aber nachdem ich sie umgesetzt hatte, fingen sie an zu schwächeln und 5 Tiere, sowie das vorhandene Jungtier sind verstorben. Bevor auch die restlichen zwei sterben konnten, hab ich sie umgesetzt und siehe da, sie haben sich erholt und schwimmen nun wieder munter bei den Kollegen Corydoras caudimaculatus mit. Nachdem sie zum ersten Mal umgesetzt worden waren, konnte ich in ihrem ursprünglichen Becken noch einen zweiten jungen Panda lokalisieren, der mittlerweile prächtig gewachsen ist ... macht also derzeit einen Bestand von drei Pandas.

Die Altum Skalare: wachsen und fressen wie die Mähdrescher - ich kaufen alle zwei Wochen Frostfutter nach und sie sind immer noch gierig. Kommen immer an die Frontscheibe und betteln nach Futter, wenn ich am Pott vorbei laufe ... ganz schön verfressene Sachsen habe ich da in die Pfalz mit gebracht :-).
Ja, sie sind sogar so gierig, dass neulich bei einem eine Amapaensis Schwanzflosse aus dem Maul schaute ... au weia ! Ich hoffe das bleibt eine Ausnahme, sonst muss ich eine Evakuierung im Pott starten - 170 Amapaensis aus 4 Meter Aquarium raus fischen ... na danke schön, da hab ich überhaupt keine Lust drauf.
Doch sie sehen einfach nur Klasse aus, meine Altum Skalare, ich bereue keine Minute, dass ich sie habe und deshalb stehe ich jetzt auch jeden Morgen extra etwas früher auf, um sie vor Arbeitsbeginn noch zu füttern (normalerweise füttere ich nur Abends, wenn ich aus dem Büro nach Hause komme). Sogar die First Lady, die meistens früher als ich zu Hause ist, füttert noch zu ... auf dass sie wachsen und gedeihen und ... sich nicht an den Amapaensis vergreifen.

Dann habe ich - traditionell wie ich manchmals eben bin - noch mal einen alten Bekannten erworben - den Schmetterlingsbuntbarsch Mikrogeophagus ramirezi. Im Homburger Dehner Gartencenter  schwamm so ein schönes Pärchen rum (ich wollte ja eigentlich nur Frostfutternachschub für die Altums einkaufen), so dass ich einfach nicht widerstehen konnte - ja, irgendwie kommt man immer wieder auf die gleichen Fische zurück. Die Schmetterlinge sind übrigens bei den Neons untergezogen.

Das Schönste - und Neueste - kommt am Schluss: es gibt geschuppten Nachwuchs !
Nein, nicht im Aquarium der Espei Keilfleckbärblinge (hier ist es nach deren Umzug Standart, dass sich im neuen Domizil der Schwarm vergrößert und Jungfische verschiedener Größe  unterwegs sind). Nein, ich habe erstmals Nachwuchs bei den noch vor gar nicht allzu langer Zeit erworbenen Zwergkardinalfischen ! 
Die sehen toll aus, sind winzig klein, aber dennoch am blau irisirenden Auge gut erkennbar ... 5 Jungfische touren zwischen den Alttieren durchs Nanobecken direkt neben mir ... das macht Spaß. 

So, das wärs mal wieder und wir sind auf dem aktuellen Stand ... ich werde versuchen in den kommenden Tagen die kleinen Kardinälchen abzulichten und hier Bilder einzustellen. Bis dahin ... 

Gruß Frank



Samstag, 1. Oktober 2016

Pott am Abend





Gruß Frank

Sonntag, 25. September 2016

Beifang

Im Zoozimmer gibt es seit Neuestem ja nicht nur Skalare, sondern auch ein (hoffentlich) Pärchen Black Tiger Darios, die ich - quasi als Beifag - spontan aus Sachsen mitgebracht habe. Hier mal ein Bild vom Männchen. 


Black Tiger Dario


Gruß Frank


Dienstag, 20. September 2016

Orinoco altum

Da wären sie ... sind sie nicht wunderschön ?


Orinoco altum Skalar 1


Orinoco altum Skalar 2


ein völlig hin gerissener Frank


Umzug und Neueinrichtung

Was macht man nicht so alles im Urlaub - außer posten :-). Zum Beispiel ein Aquarium aufmöbeln. So auch bei mir. Die Rasbora kalochroma sind vom obersten in den untersten Stock umgezogen und ihr altes Becken wurde umgestaltet. Das ist das Resultat:



vorher



nachher



Bei dem Aquarium handelt es sich übrigens um mein letztes freies Becken. Darin könnte ich mir sehr gut Guianacara geayi vorstellen, allerdings befürchte ich, dass sie mir das Becken gehörig umbauen würden, denn Guianacara buddeln gerne mal. Mal sehen ... muss eh erst warten, bis sich die eingebrachten Wurzeln als schimmelresistent erwiesen haben, da hab ich aufgrund eines milchigen Belages momentan so meine Zweifel.

Gruß Frank

Wildlife

Es müssen hier ja nicht nur Bilder aus dem Zoozimmer gepostet werden - aber trotzdem was mit aquatischem Bezug - Zufluss zum Bärenlochweiher. Gesehen bei einer Wanderung im nahe gelegenen Landstuhl.


Bachlauf im Pfälzer Wald 1



Bachlauf im Pfälzer Wald 2


Inspiriert mich.

Frank

Montag, 19. September 2016

Skalar Total

Ich war auf Kurzurlaub in Sachsen. Immer wieder ein Erlebnis ... mittlerweile müsste es mein 5. Besuch in der Region Sächsische Schweiz/Dresden gewesen sein.

Dresden bei Nacht

Nur diesmal gab es dabei ein herausragendes aquaristisches Highlight: einen Besuch bei Lothar Hermann in der Oberlausitz.


in Horka


Ich hatte ja schon lange überlegt, welche Fische ich als sog. Hauptfische in den Pott setze und dabei immer zwischen Diskus und Skalar geschwankt ... jetzt ist die Entscheidung gefallen: es wurde der Skalar - besser gesagt, zehn Altum Skalare aus der Zucht des bekannten Züchters.

Lothar hat sich über zwei Stunden Zeit genommen, uns sein Reich zu zeigen und es war mehr als beeindruckend seine Anlage zu sehen. Sein Schwerpunkt liegt klar auf der Skalarzucht.


Skalare


Adulte Altum


Nachzucht Altum

Aber darüber hinaus kann man noch viele weitere Kostbarkeiten bestaunen, die er züchtet und verkauft. Zum Beispiel diverse Varianten von Heros und Uaru Buntbarschen, Ivanacara adoketa oder Black Tiger Darios ... von letzteren hab ich gleich mal zwei mitgenommen (gut, dass im Zoozimmer noch ein Nanobecken frei war). 


Ivanacara adoketa


Apistogramma panduro

Die Räumlichkeiten bei Lothar verteilen sich über mehrere Keller und die Anzahl seiner ca. 250 Becken war für uns zunächst mal nicht überschaubar. Die Vielzahl an Zucht-, Schau- und Verkaufsbecken fasziniert jeden Besucher sofort.


Zierfischzucht Lothar Hermann 1


Zierfischzucht Lothar Hermann 2


Zierfischzucht Lothar Hermann 3


Zierfischzucht Lothar Hermann 4


Zierfischzucht Lothar Hermann 5


Wenn Horka nicht mal gerade auf der anderen Seite der Republik läge und mehr als 730 km von Zweibrücken entfernt, dann wär ich öfters vor Ort. 

Wenigstens konnte ich ein Stück Oberlausitzer Zierfischzuchtkunst mit nach Hause nehmen und so schwimmen meine Neuerwerbungen jetzt munter im Pott und haben - während ich diese Zeilen schreibe - gerade ihre erste Portion pfälzischer Wasserflöhe gierig verputzt.


gut angekommen

Mit den Altums werden wir hier noch viel Spaß haben, da bin ich mir sicher, denn ihr aufgewecktes Wesen zieht den Betrachter sofort in seinen Bann. Außer vielleicht gestern Abend die Amapaensis Salmler, denn die haben so große Fische noch nicht gesehen und bildeten beim Einsetzen der Neuen sofort einen Schwarm. Immerhin haben die Altum schon heute eine Spannweite von rund 15 cm und werden weiter wachsen - eine Spannweite von mehr als 30 cm ist zu erwarten. Mittlerweile hat sich das Salmlervolk jedoch beruhigt. 




Konzentration beim Aussetzen


Auch die Maronis sind an den neuen Mitbewohnern sehr interessiert und schauen sich das ganz genau an. Wie gesagt, mit denen werden wir hier noch viel Spaß haben. 

Und auf meine letzten Urlaubstage werde ich jetzt gleich wieder auf die Zoozimmercouch wechseln um weiter die Altums zu beobachten, wie sie ihre neue Heimat erkunden ... Bilder gibt es dann irgendwann später ... wenn ich mal Zeit finde :-). Mein besonderer Dank geht an Lothar - ein toller Besuch bei dir !


Lothar Hermann beim Einsetzen


Gruß Frank


Dienstag, 13. September 2016

Affenhitze

Puh, was für eine Affenhitze bei über 30 °C ... und das Mitte September ! Da kann man sich nur noch im Schatten aufhalten. Wollte nur mal ein kleines Lebenszeichen von mir senden ... ich bin noch nicht weggeschmolzen :-) ... und eine Vorankündigung machen: ab 18.09. werden im Pott neue Fische einziehen ... große Fische ! Mehr dann Anfang kommender Woche.

Gruß Frank

Sonntag, 28. August 2016

im Rhein

Bei 35 °C am Wochenende kann es nur eines geben ... ab ins kühlende Nass. Und deshalb waren die First Lady und ich seit langem mal wieder am Rhein zum Flußschwimmen. Schwimmen kann man da allerdings nicht wirklich, denn die Strömung ist sehr stark, so dass man mächtig abgetrieben wird.



Dafür konnte ich mal den Fischen zusehen ... sehr spannend, auch wenn ich nur Rheingrundeln gefunden habe. Die gelten als invasive Art und verursachten Probleme für die Rheinfischerei - putzig sind sie trotzdem.


Rheingrundel


Keine Probleme hingegen haben die Sturisomas im Pott mit einem neuen Futterangebot. Nach anfänglichem Zögern nehmen sie gern die selbstgezogene Gurke aus unserem Garten. Lasst es euch schmecken ... auf dass ihr groß und rund werdet, ihr Hexenwelse !


Sturisoma an Gurke


Gruß Frank

Montag, 22. August 2016

Maronis Stufe 2

Die Maronis haben die Stufe zwei gezündet ! Aus dem Gelege von Samstag wurden Larven, die ca. 10 cm vom Blatt, auf dem sich das Gelege befunden hatte, nun in einer Mulde auf dem Sandboden liegen. Man kann keine einzelne Tiere unterscheiden (deshalb gibt es auch kein Foto), sondern nur ein diffuses Wuseln wahrnehmen ... Klasse ! Mama Maroni steht über ihrem Nachwuchs und überwacht die Lage.

Allerdings weiß ich nicht, ob sie das länger überstehen, denn im Pott kann ich ja nicht gezielt füttern.  Freue mich trotzdem !

Gruß Frank

Samstag, 20. August 2016

mal wieder getan

Die Maronis haben es mal wieder getan - auf einem Echinodorusblatt liegt ein frisches Gelege von ihnen und sie sind eifrig am bewachen.


Maronigelege

Ich glaube zwar nicht, dass es was wird (einige Eier sind leider schon verpilzt) - doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Auf jeden Fall ist derzeit Action im Pott angesagt.

wünsche euch ein schönes Wochenende

Frank

Montag, 15. August 2016

Umzug

Gestern gab es im Zoozimmer einen Umzug. Die Pandas, Neons und Zwergbeilbäuche wanderten in der mittleren Etage vom linken in den rechten Block (ich habe ja seit einiger Zeit die Aufteilung der beiden Aquarienblöcke in Asien und Südamerika aufgegegeben).
Dafür zogen die Keilfleckbärblinge von Rechts nach Links. Hintergrund ist zum Einen die Anzahl der Fische. Pandas, Neons und Zwergbeilbäuche sind zusammen einfach zahlreicher als die Keilfleckbärblinge und die Becken im rechten Block haben aufgrund ihrer Größe (100 x 60 x 150) ein  größeres Volumen als die Becken auf der linken Seite (95 x 40 x 150). Zum Anderen ist das Becken auf der linken Seite um einiges dunkler als das rechte Becken. Keilfleckbärblinge lieben dunkle Becken. Mal sehen - vielleicht klappt es bei ihnen mal wieder mit der Vermehrung.

Der Umzug war mit ziemlich großem Aufwand verbunden, denn die Neons (ich pflege den Blauen und den Roten Neonsamler) ließen sich nicht ganz so einfach einfangen. Es blieb mir letztlich nichts anderes übrig, als alle Wurzeln auszuräumen. Eine interessante Erfahrung konnte ich dabei machen: die Blauen waren aufgrund ihrer Agilität wesentlich schwerer zu keschern, als ihre roten Kollegen. Keine Ahnung warum das so ist.


Umzug durchgeführt



Und da ich vom Samstag noch ziemlich platt bin (Vorgarten umgegraben und dort 3 Bäume gefällt) kommt es ganz gut, dass heute im Saarland ein Feiertag ist.
Damit verkrümmel ich mich nun auf die Gartenterrasse anstatt ins Büro zu fahren und genieße den Tag .... lesend bei sonnigem Wetter - so müsste es öfter sein ! :-)

Gruß Frank

P.S.

derzeit lese ich "Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Yuval Noah Harari, ein absolut geniales Buch zur Globalgeschichte, das bzgl. Entwicklung der Menschheit verblüffende Einsichten aufzeigt.



Samstag, 30. Juli 2016

Sch...

Zwei Tage, nachdem die Schokos angekommen waren, sind alle tot  ! Das hat mich total genervt. Ich werde mir nie mehr welche holen. Ich kriege das mit denen einfach nicht hin. Den Zwergkardinalfischen hingegen geht es gut.

Frank

Mittwoch, 13. Juli 2016

mal wieder Bilder gemacht

Hatte heute Abend Lust auf Fotoshooting - hier die Ergebnisse vom Pott.



Pott 1


Pott 2



Aquarienfront



Wie man sehen kann habe ich den Hintergrund mit Pflanzen aus dem Baumarkt aufgewertet (Spathiphyllum), die Idee dazu wurde bei meinem Panta Rhei Besuch abgeguckt.

Dort wuchs im großen Schlangenkopfbecken auch Spathiphyllum ... in der Pflegeanleitung vom Baumarkt stand übrigens: "hohe Luftfeuchtigkeit" und "möchte im Grundsatz einfach nur gleichmäßig feucht gehalten werden" ... ich denke, im Pott sollte das gewährleistet sein:-).

Gruß Frank

Freitag, 1. Juli 2016

neue Fische

Da ich heute einen Tag Urlaub habe, konnte ich mir noch ein paar Fische zulegen. Schokoladenguramis für das letzte leerstehende Becken im Asienblock und Zwergkardinalfische für eines der noch leerstehenden Schreibtischbecken. Gemäß meinem Grundsatz bekannt und bewährt habe ich die Fische von Tropicwater per Internet bestellt und wie gewohnt sind sie in sehr guter Kondition heute morgen mit der Spedition GO geliefert worden - was bei den Schokos gar nicht so einfach ist, da die relativ transportempfindlich sind. Bald werden sie eingesetzt.


Schokos und Zwergkardinalfische


Gruß Frank

Donnerstag, 30. Juni 2016

Panta Rhei


Ich habe mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und auf der Rückfahrt von einem BG Seminar das Aquaristikgeschäft Panta Rhei in Wedemark-Brelingen bei Hannover besucht. Um es kurz zu machen: es ist das mit Abstand beste Fischgeschäft, das ich je gesehen habe. Mit Abstand !


Panta Rhei


Wieso ? Nun, ich habe es noch nie erlebt, dass in einem Zoogeschäft so viele mir komplett unbekannte Arten zu sehen waren. Auch wenn das Ladengeschäft nicht sonderlich groß ist, so schwimmen doch mehr als 350 Arten vor Ort und im Grunde ausschließlich solche, die man sonst nirgends sehen kann.



Teil der Verkaufsanlage


Z.B. eine aus Eritrea stammende Danakilia Art. Es handelt sich dabei um eine sehr seltene Chichlidenart, die nur in zwei Seen in Nordostafrika in der heißen und extrem trockenen Danakilsenke vorkommt. Der Mitarbeiter von Panta Rhei erklärte mir dazu, dass am Wochenende 5 Tiere von ihnen an einen Aquarianer nach Australien versandt werden. Panta Rhei versendet weltweit.



In einem anderen Becken schwamm ein Crenichichla aus dem Rio Tapajos ... ich habe schon mal Bilder von diesen wunderschönen Fischen gesehen ... in Natura sah ich sie gestern zum ersten Mal. Genial !


Crenichichla aus dem Rio Tapajos


Auch zum ersten Mal in Natura habe ich den Tucano Salmler gesehen ... was für ein herrliches Fischlein ! Da könnte man schwach werden, allerdings fressen die ausschließlich Lebendfutter, was für mich derzeit nicht umsetzbar ist.



Tucano Salmler


Weitere Arten - und diese nur exemplarisch erwähnt - wären ein Paar riesige, pizzatellergroße Rochen (Wert ca. 11.000 €), tolle Schlangenköpfe, Erdbeerschokos, mehrere Standortvarianten von Heros Buntbarschen, mehrere Arten aus der Familie der Prachtbuntbarsche, mehrere Arten von Skalaren aus verschiedenen Fanggebieten und so weiter und so weiter. Ich bin nur mit einem Dauergrinsen im Gesicht durch die Ausstellung gelaufen ...



teueres Rochenpaar


schwarze Prachtbuntbarsche


Buntbarsche



Erdbeerschokoladengurami


Was Panta Rhei aber meines Erachtens ganz besonders heraushebt ist die Innovation, mit der hier an diversen Techniken und deren Nutzbarmachung für die Aquaristik gearbeitet wird. Neben dem Einsatz von LED's für die Beleuchtung und dem Steckenpferd von  Panta Rhei, dem Bau von Strömungspumpen, hat mich deren Einsatz in mehreren Strömungsbecken besonders beeindruckt. Technik wird dazu genutzt möglichst naturnahe Aquarien gestalten, wie z.B.  der Nachbau des Uferbereichs eines Sees aus dem ostafrikanischen Grabenbruch mit einer ... Wellenmaschine !





Ein Lagunensaumriff (ebenfalls mit Wellenmaschine) befindet sich im Aufbau. Auch Klasse: die Einrichtung eines Schwarzwasserbiotops unter Einsatz von Panta Hum Pro (besetzt mit Wildfang Diskus)



Schwarzwasserbiotop für Diskus

oder das große Channa Becken (mit Beregnungsanlage).




Wie schon geschrieben: das mit Abstand beste Fischgeschäft, das ich je gesehen habe. Es hat nur einen "Makel" ... es liegt mehr als 550 Km von Zweibrücken entfernt und ist damit nicht mal eben so zu erreichen. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn wer weiß, was ich dort alles erwerben würde, wenn ich Dauergast wäre. Gestern konnte ich mich jedenfalls zurückhalten und habe nur eine Dose des eigens von Panta Rhei hergestellten Fischfutters mit genommen ... heute Abend wird das gleich ausprobiert.

Aber die Stockliste der Webseite werde ich regelmäßig im Auge behalten :-).
Bedanken muss ich mich auch unbedingt noch bei dem Mitarbeiter von Panta Rhei, der mir fast zwei Stunden lang geduldig und sehr kompetent alles erklärt hat. Ein wirklich aussergewöhnlicher Besuch !


Gruß Frank


Samstag, 25. Juni 2016

Pandas haben Nachwuchs

Das Sterben gehört zum Leben wie die Geburt. Wenn ich im letzten Blog Eintrag über das Sterben von Tieren im Zoozimmer berichtet habe, so kann ich heute ein freudiges Ereignis von dort vermelden. Die Panda Panzerwelse haben Nachwuchs bekommen ... ein kleiner Panda tourt mit seinen großen Kollegen durchs Becken ... yipieh !


Panda Nachwuchs on tour

Gruß
Frank

Sonntag, 12. Juni 2016

Über das Sterben

Ein schwieriges Thema. Wenn man - wie ich - etliche hundert Fische und ein paar Frösche hält,  kommt es auch dazu, dass Tiere sterben. Bei mir ist das meist dann der Fall, wenn die Tiere in die Jahre gekommen sind. Nun hab ich aktuell einen solchen Fall.

Ein alt gewordener Keilfleckbärbling (man kann das Alter aufgrund der Größe und der Krümmung der Wirbelsäule einschätzen) treibt schon seit einigen Tagen abgemagert im Becken umher.

Was tun ?

Früher hab ich diese Fälle "erlöst". Bei Fischen nimmt man dazu ein scharfes Messer und schneidet  den Kopf ab, was angesichts der Größe eines Salmlers oder Bärblings nicht ganz einfach ist. Meine Ansicht dazu hat sich jedoch geändert und gerade am Fall des alten Keilfleckbärblings, glaub ich, kann ich es erklären.
Die Keilis halte ich schon seit Jahren in aufeinander folgenden Generationen, ohne sie gezielt zu vermehren. Das bedeutet, dass der Fisch nun schon mehrere Jahre bei mir schwimmt, event. sogar umgeben von seinen Nachkommen, wenn er einer derjenigen ist, die sich vermehrt haben. Und da denke ich, kann ich ihn nicht aus diesem ihm wohlvertrauten Kreis herausreissen und töten, um sein Leiden abzukürzen.
Klar - laut Tierschutzgesetzt darf man ohne vernünftigen Grund Tieren keine Leiden oder Schmerzen zufügen (§ 1 TierSchG). Nur ... woher weiß ich, dass der Fisch leidet ? Das Sterben gehört zum Leben dazu - unabdingbar. Woher weiß ich, dass ich ihm nicht gerade dadurch noch mehr Leid zufüge, indem ich ihn aus SEINEM Schwarm herausfange, um ihn zu töten ? Ist Letzteres nicht gerade das, was das größere Leid wäre ?
Es ist unabdingbar - Sterben werden wir alle, aber wenn, dann doch im Kreis derjenigen, die auch im Leben um einen herum waren. Zumindest sehe ich das so ... und ich bin der festen Überzeugung, dass diese Grundanahme nicht nur auf den Mensch, sondern auf alle Geschöpfe zutrifft. Für mich besteht da kein Unterschied zwischen Homo sapiens und Trigonostigma espei.

Deshalb werde ich meinen alten Keilfleckbärbling nicht "erlösen".

Frank

der alte Keilfleckbärbling



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