Dienstag, 27. Januar 2026

Musik

Wer wissen möchte, welche Musik im Zoozimmer läuft, der muss nun nicht mehr die einzelnen Postings durchsuchen, sondern der kann in der Navigation den Suchbegriff 'Musik' anwählen und schon erhält er alle Blogeinträge mit Musikempfehlungen. 

Viel Spaß beim Hören.

Frank 

Samstag, 24. Januar 2026

was denkt die KI über den Zoozimmerblog ?

Wir leben ja mittlerweile im Zeitalter von ChatGPT, Nano Banana, DeepSeek und anderen KI Anwendungen, so dass ich mich gefragt habe - was sagt eigentlich die KI zum Zoozimmerblog ? 

Bitte sehr: 

 

Wer denkt, Aquaristik & Terraristik bestehe nur aus Glas, Wasser und „irgendwas schwimmt oder quackt schon“, war noch nie im Zoozimmerblog unterwegs. Hier wird nicht gefischt, hier wird verstanden auch wenn es sich manchmal anfühlt , als ob die Fische heimlich das Blog schreiben und wir nur als Statisten durchs Becken stolpern.  

Der Zoozimmerblog schafft nämlich das Kunststück, Fachwissen zu liefern, ohne nach Lehrbuch zu riechen – und Leidenschaft zu zeigen, ohne in Esoterik abzudriften.Wer Lust auf klare Ansagen, echte Erfahrung und den gelegentlichen Seitenhieb auf die Aquaristik-„Guru“-Szene hat, ist hier richtig. Nur Vorsicht: Wer hier zu lange liest, fängt an, seine Mitbewohner wie Neonsalmler zu beobachten. 

Besonders angenehm: kein Marketing-Blabla, kein „Das musst du kaufen“, kein Influencer-Gehabe. Stattdessen Erfahrung, Neugier und eine Portion trockener Humor, die klar macht: Hier sitzt jemand, der mehr Zeit vor Aquarien als vor Excel-Tabellen verbracht hat.

Kurz gesagt:
Der Zoozimmerblog ist wie ein gutes Aquarium – sauber aufgebaut, lebendig, manchmal überraschend und definitiv nichts für Leute, die nur Deko suchen.

Lesen lohnt sich. Pflichtlektüre. Nicht nur für Fische oder Frösche.

 

Danke, liebe KI. Anzumerken bleibt noch, dass ich tatsächlich mehr Zeit vor Aquarien oder Terrarien als vor Excel-Tabellen verbracht habe, wie meine Arbeitskollegen sicherlich bestätigen werden 😂

 Frank

Iwagumi in der dritten Woche

Ich hätte ja gern geschrieben, dass hier alles wächst und gedeiht. Aber wenn ich ehrlich bin: Das Iwagumi will einfach nicht so richtig zünden. Vom Micranthemum tweediei hätte ich mir gewünscht, dass es mehr Gas gibt. Aktuell zeigt es Standgas, auch wenn Licht und CO² meiner Meinung nach passen. 

 

Standgas

Eventuell war es doch keine Glanzidee, auf den Zoobox-Mitarbeiter zu hören und RootMax von MasterLine statt klassischem Soil zu nehmen. Micranthemum tweediei ist nämlich nicht gerade die pflegeleichteste Wasserpflanze - was mir beim Kauf aber durchaus bewusst gewesen war. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu ungeduldig. Wir beobachten das also mal weiter.

 

Gesamtansicht Iwagumi

 

Einen echten Volltreffer habe ich dafür mit der inzwischen eingezogenen Cleaning Crew gelandet. Ein gutes Dutzend quietschroter Neocaridina heteropoda räumt zuverlässig auf, arbeitet fleißig und sieht dabei auch noch umwerfend gut aus. 


Neocaridina heteropoda 1


Neocaridina heteropoda 2

Fische sind ins Iwagumi noch keine eingezogen. Hier suche ich einen Schwarm Pseudomugil gertrudae Aru IV ... aber wir haben Zeit - ist ja nicht so, als ob es im Zoozimmer nicht genug andere Fische zu bestaunen gäbe 😃.

Gruß

Frank  

  

  

Samstag, 10. Januar 2026

Iwagumi

Heute hab ich mit netter Musik von Morgan Wallen das Iwagumi eingerichtet. Hübsch ist es geworden - auch wenn man das auf den Fotos leider überhaupt nicht sieht. In echt wirkt's.

  

eingepflanzt

Zum Einsatz kamen Black-Beach-Pebbles Steine, reichlich Micranthemum tweediei, etwas Eleocharis pusilla, Cryptocoryne spiralis „Red“ und aus dem Pott noch ein paar tapfere, aber sichtlich mitgenommene Reste von Cyperus helferi. 

  

Trockenlayout

Mir ist völlig klar, dass gerade das Micranthemum tweediei kein Selbstläufer sein wird. Aber: ich blase fett CO² ins Becken rein und die Chihiros Universal WRGB ist ein echtes Brett. Ihre Ausleuchtung ist kompromisslos gut. Dass man dabei an jeder Lichtfarbe einzeln schrauben kann, hilft eigentlich niemandem – außer meinem Spieltrieb. Ich bin jedenfalls schwer begeistert. 

Großes Lob in dem Zusammenhang an die First Lady, ohne deren Handy-App ich vermutlich immer noch im Dunkeln sitzen würde.

Jetzt heißt es abwarten. Mal sehen, wie mein allererstes Iwagumi in vier Wochen ausschaut. Ich werde berichten.

Frank 

 

Sonntag, 4. Januar 2026

Wintereinbruch

Seit dem Wochenende zeigt sich Zweibrücken von seiner frostigen Seite und liegt unter einer ordentlichen Schneedecke, wie man sie nur noch selten sieht.

 

Wintereinbruch (Zweibrücken Oberauerbach)
 

Dieser Wintereinbruch hat ganze Arbeit geleistet – der Teich ist zugefroren, der Bachlauf unter Schnee begraben. Nichts plätschert, nichts bewegt sich, alles hält Winterschlaf.

 

Bachlauf und Teich unter einer Schneedecke

Laut Wettervorhersage wird das noch noch einige Tage so anhalten: bis Mitte der kommenden Woche klettert das Thermometer nicht über 0 °C, nachts sind sogar bis zu –10 °C drin.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Bananen davon nicht beeindrucken lassen.

 

Frank 

Donnerstag, 1. Januar 2026

Highlights und Statistik 2025

Der heutige 1. Januar 2026 gibt die Gelegenheit einen kurzen Blick zurück ins alte Zoozimmerjahr zu werfen. Dazu spielt das Zoozimmerorchester mal was Schmissiges: Infinity 2008

Die Highlights:

2025 hat einige Veränderungen ins Zoozimmer gebracht. Die wohl größte Neuerung fand schon im Februar statt, als ich das Greenhouse Projekt umgesetzt habe. Seitdem steht eine umgebaute IKEA-Milsbo-Vitrine neben dem Schreibtisch und beherrbergt eine kleine, aber nette Auswahl an Pflanzen, die für die Terrarien zu groß sind. Im Laufe des Jahres kamen außerdem sieben Wabikusas hinzu – mit entsprechendem Einfluss auf die verfügbare Schreibtischfläche.

 

 

eingeschränkte Schreibtischfläche

Die arbeitsreichste Maßnahme des Jahres war die Renovierung der Terrarienwand. Rückblickend ein klarer Glücksgriff. In Kombination mit meinen mittlerweile beherzten Pflanzenrückschnitten haben sich die Terrarien hervorragend entwickelt. Gefällt mir selbst besonders gut. 

 

Terrarienwand

 

Im Mai zogen dann mit den Mesonautas neue Fische ein. Sie haben sich prächtig entwickelt, mir aber auch manche Sorgenfalten beschert. 

Keine Sorgenfalten bei einer neuen Tiergattung im Zoozimmer - wir haben nun Asseln. Die tauchten im Herbst auf meinem Schreibtisch auf und sind geblieben (mit erneutem Einfluss auf die verfügbare Schreibtischfläche) 😉. Und einen alten Bekannten gibt es auch wieder: den Jungferngecko. Schön !

Besonders erfreulich war die Vermehrung der Brevirasbora dorsiocellata. Die Gruppe hat sich deutlich mehr als vervierfacht und beansprucht inzwischen ein eigenes Becken im Aquarienblock. 

Und nun zum Jahresende wurde noch das Treppenhausaquarium der First Lady komplett geleert, neu mit Steinen verklebt und damit für die Schneckenbuntbarsche eingerichtet - so etwas mal zu versuchen war für mich eine Premiere im jahrzehntelangen Aquarianerleben. Ebenso wie die Simulation eines Schwarzwasserbeckens mit Falllaub aus unserem Garten. Und mit Premieren geht es dann auch weiter. Im Januar 2026 steht mein erstes Iwagumi an. 

 

Simulation eines Schwarzwasserbeckens


Die Statistik:  

Seit der Gründung des Blogs im Jahr 2009 sind insgesamt 691 Beiträge erschienen. 2025 kamen 28 neue Postings hinzu – kein Rekordjahr, aber deutlich aktiver als 2021 bis 2023. 

Es gab drei Kommentare. Da geht mehr. Haut mal rein😊.

Besonders stolz bin ich auf  Zahl der Zugriffe in 2025: sensationelle 37.176 Seitenaufrufe im Jahresverlauf. Das ist mega stark !

Aber was mich am meisten freut ist die Tatsache, dass ich den Blog nun ins 17. Jahre führen werde und es immer noch Spaß macht. Vielen Dank, dass ihr da draussen dabei seid und dranbleibt.

 

Frank 

 

 

 

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Blick auf die Schneckenbuntbarsche zum Jahreswechsel

Am letzten Tag des Jahres möchte ich noch ein paar Eindrücke der Schneckenbuntbarsche mit euch teilen, die gestern in ihr neues Zuhause eingezogen sind. Es scheint, als hätten sie sich schnell eingelebt – ihr Verhalten zeigt das jedenfalls.

Auch wenn sie sich bislang noch nicht in typische Buddelaktivitäten vertieft haben, könnte das am neuen Bodengrund von „Back to Nature“ liegen, der im Vergleich zum reinen Sand des alten Beckens relativ viele Steinchen enthält.

 

neues Schneckenbuntbarschbecken


Gesamtansicht


Währenddessen wartet ihr früheres Schneckenbuntbarschbecken darauf, neu eingerichtet zu werden. Leider wird das noch mindestens bis zum 05.01.2026 dauern, weil ich erst erst dann mein Wunschhardscape in die Finger bekomme. Das passende technische Equipment – eine Chihiros LED-System Universal WRGB – ist jedoch bereits aus der Zoobox eingetroffen. Ein echtes Highlight! 😀

 

 

Chihiros LED-System Universal WRGB

Bevor ich mich nun gleich auf den Weg zur nachbarschaftlichen Silvesterspieleparty mache, möchte ich euch allen, meinen treuen Lesern, einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Möge 2026 euch Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit bringen. Lasst es euch gut gehen. Ich freue mich, auch im kommenden Jahr wieder von mir hören zu lassen.

Frank 

 

Montag, 22. Dezember 2025

die Zeit am Jahresende

Die Zeit am Jahresende ist eine gefährliche Zeit. In der Firma herrscht Betriebsruhe, man sitzt wetterbedingt zu viel vor dem Bildschirm – und stolpert früher oder später über Dinge, die Ideen auslösen. So im vergangenen Jahr und so auch in diesem Jahr.

Was hab ich entdeckt ? 

Tropische Asseln. Arten wie Cubaris sp. "Jupiter" oder Ardentiella (Merulanella) sp. "Tricolor".

Megacool, was in dieser Tiergruppe steckt: Farben, Muster und Formen, die man mit „Assel“ eigentlich nicht verbindet. Das hat nichts mehr mit grauen Kellerbewohnern zu tun, das ist ernstzunehmende Ästhetik.

Asseln sind nun kein Neuland für mich. Seit Monaten lebt eine Gruppe Panda-Asseln direkt neben mir auf dem Schreibtisch. Sie sitzen in einem Miniterrarium, das ursprünglich eine schlichte, längliche Blumenvase war. Kein High-End-Setup, kein Technik-Zirkus und trotzdem vermehren sie sich zuverlässig und wirken sichtbar stabil. Genau das macht den Reiz aus: Diese Tiere brauchen kein großes Equipment, sondern funktionierende Grundlagen.

 

Asselhaltung auf dem Schreibtisch

 

Und als ich die Bilder der hübschen Tiere so anschaue fällt mir ein, dass auf unserem Speicher noch eine zweite, baugliche Blumenvase rumliegt, die man doch ganz einfach in ein zweites, baugleiches Miniterrarium für eine weitere Asselart umbauen könnte ... 😏.

Nun steht es neben mir - das zweite (noch leere) Asselterrarium. Sein Aufbau ist ebenso unspektakulär wie bei Asselterrarium Nummer eins und genau deshalb überzeugend. Rindenstücke, Laub und teilweise zersetztes Holz aus dem Wald, etwas Lavagrus als Bodengrund zur Feuchtigkeitsregulierung. Beleuchtet wird das Ganze schlicht mit derselben Lampe wie das erste Becken.

Mehr braucht es nicht.

 

Asselterrarien

Welche Art dort einzieht, ist noch offen. Sicher ist nur eins: Wer sich einmal ernsthaft mit Asseln beschäftigt, merkt schnell, wie unterschätzt diese Tiere sind. Und wie viel Faszination in ihnen steckt.

Gruß 

Frank 

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Umbau Treppenhausaquarium

Leider ist das Aquarium im Treppenhaus einer Algenplage zum Opfer gefallen. Genauer gesagt: eine Blaualgenplage hatte übernommen, nachdem die First Lady beim Aufräumen und Rückschneiden offenbar das komplette biologische Gleichgewicht über die Klinge springen ließ. Gut gemeint, aber maximal destruktiv.

 

frisch eingeklebt

Zu einem Neuaufbau mit Dunkelphase, neuen Pflanzen, frischem Soil, Wurzeln und dem ganzen Aquascaping-Zirkus hatte hier ehrlich gesagt niemand Lust. Stattdessen kam die deutlich faulere – und eigentlich auch bessere – Idee auf: reiner Steinaufbau für Tanganjika-Schneckenbuntbarsche.

 

Blaualgenplage hat übernommen

 

Gedacht - getan. Muschelkalkbrocken auf den Feldwegen rund ums Dorf eingesammelt, in der Garage zu einem Hardscape zusammengestapelt und anschließend direkt ins Becken geklebt. 

 

Garagen Layout

 

Dazu ein ziemlich abgefahrener Bodengrund von Back to Nature und ein Spotstrahler von Chihiros obendrauf. 

Et voilà! 

 

fertig 

 

Nach Weihnachten werden dann die Schneckenbuntbarsche aus dem Zoozimmer einziehen. Wie sie ihr neues Zuhause finden, wird sich zeigen.

Ihr bisheriges Becken wird dann ebenfalls neu überarbeitet. Aktuell schwebt mir dazu etwas im Stil eines Iwagumis vor, aber ob das wirklich passiert? Ich bin mir da noch nicht sicher. Doch Überraschungen gehören  schließlich zum Konzept des Zoozimmers. 

 

Gruß 

Frank 

Sonntag, 16. November 2025

Nachwuchs im Zoozimmer

Nach längerer Pause heute mal wieder was Fischiges aus dem Zoozimmer. Fast Nachwuchs und Nachwuchs. 

 

Fast Nachwuchs
 

Zuerst zum Nachwuchs. Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir es dabei mit einer Zoozimmererstnachzucht zu tun haben oder ob die Dorsiocellata sich früher in anderen Aquarien schon mal vermehrt hatten. Im Verlauf von bald vier Jahrzehnten Aquarianderleben kann man schon mal leicht die Buchführung verlieren 😏.

 

Brevibora dorsiocellata in allen Größen

 

Jedenfalls habe ich mehrere Dutzend Jungfische in allen Größen hier im Block rumschwimmen und die Alttiere sind nach wie vor in Laichstimmung. Die leicht orangenen Männchen-Streifen sieht man auf den Fotos natürlich nicht – schwer, wenn man die Truppe mit Futter an die Frontscheibe lotst und sie dann wie Torpedos durchs Becken schießen, aber orangene Streifen sind ein sicheres Zeichen, dass die Jungs mehr als Futter wollen 😊.

 

Männchen direkt hinter einem Weibchen

 

Und beinahe hätte es dann doch eine echte Zoozimmer-Erstnachzucht gegeben. Die Mesonauta hatten erstmals gelaicht ! Da war richtig Alarm im Pott kann ich Euch sagen 😆.

 

Drohgebärden gegenüber dem Fotografen

 

Über ein Gelege sind sie jedoch nicht hinaus gekommen ... Gott sei Dank nicht, denn was hätte ich mit einer vielleicht dreistelligen Zahl gefrässiger Mesonautas anfangen sollen ... HILFE ! 😆.

 

Gelege

 

In diesem Sinne. Lasst es Euch gut gehen beim Sonntagsbraten. 

 

Gruß Frank 

 

 

 

Montag, 10. November 2025

es wird Winter

Jetzt kann der Winter kommen. Am Wochenende habe ich den Bachlauffilter zum Winterschlaf ausgebaut – zum zweiten Mal übrigens. Kaum eingebaut, schon wieder raus, so schnell vergeht ein Jahr. 

Auch an die Bananen wurde Hand angelegt. Erstes Überwinterungsjahr hier vor Ort, deshalb wurden sie fachgerecht gestutzt, eingepackt und hoffen jetzt gemeinsam mit uns, dass sie nicht erfrieren. Beim Filter bin ich entspannter – der überlebt eh alles.

 

Filterausbau 1

 

Filterausbau 2


Am gleichen Wochenende dann noch Premiere: Zum ersten Mal gemeinsam mit Miriam die neue Führung im touristischen Angebot unserer Stadt Zweibrücken, den „Spaziergang Fasanenjagd“, geleitet. Unser Konzept hat gezündet – die Leute hatten Spaß, wir hatten Spaß, und mit 22 Gästen war das Ganze auch direkt meine bisher größte Tour.

 

 

an der Ruine Ehrwoog

 

mit Miriam und Aussicht auf das barocke Gartendenkmal

 

am alten Grenzstein

 

Die Resonanz war so gut, dass wir das Angebot 2026 wohl öfter ausrollen werden. Wer nicht solange warten will, findet, hier schon mal die Route


Gruß 

Frank 

 


 

Sonntag, 2. November 2025

Hipp Babybrei

Falls hier jemand von der Firma Hipp  mit liest, ich habe eine interessante Neuigkeit für Euch. Euer Babybrei aus sogenannten Quetschtüten funktioniert nicht nur bei Homo spapiens, sondern auch beim Jungferngecko,  Lepidodactylus lugubris. Banane und Apfel geht besonders gut.  

Glaubt ihr nicht ? Hier der Beweis. Aus so etwas hier im Juni 2025 … 

 

Mini Gecko 

… wurde das hier im Oktober 2025:

 

ausgewachsen
 

O.k. - das ist nicht ganze Wahrheit, denn es kamen bei  Lepidodactylus lugubris noch Springschwänze und Drosophila Fruchtfliegen dazu. Ich will gar nicht darüber nachdenken, was passieren würde, wenn man diese Zutaten auch mal bei Homo sapiens ausprobiert …

Ich hab übrigens auch mal vom Brei gekostet – lecker war’s, aber gewachsen bin ich trotzdem nicht mehr. Könnte am Alter von Ü 50 liegen 😏.

Frank 

meine tödlichste Pflanze

Welche Pflanze wirkt 100 % tödlich, wenn man fünf Minuten drunter steht ? 

Die Seerose 😊.

Von denen hab ich zwei im Gartenteich. Wenn man sie sich so anschaut, sehen sie gar nicht so gefährlich aus. Eher hübsch, rund und friedlich. Aber diese Pflanzen sind anders. Ganz anders !

Seerose Nummer 1 halte ich schon seit einigen Jahren. 2024 durfte sie dann von den Kübeln in den neu angelegten Gartenteich umziehen. Ein echtes Upgrade: von Einzimmerwohnung auf Villa am Seeufer. Seitdem schmollt sie. Keine Blüte, nichts. Wahrscheinlich weil sie umziehen musste. Und selbst vorher war sie mit Blüten geizig. Zwei Stück pro Jahr, wenn’s hochkommt ... wahrscheinlich aus Prinzip. 

 

Seerose Nummer 2 - rumdümpeln

 

Seerose Nummer 2 ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Dieses Jahr neu eingezogen und kaum angekommen, schon zwei Blüten rausgehauen – aber natürlich genau dann, als ich im Urlaub war. Kein Foto, kein Beweis, nur Zeugenberichte.

Ich unterstelle ihr das mit Absicht gemacht zu haben.Warum Absicht ?  Nun seit einigen Wochen hat sie erneut zwei Blüten ausgetrieben (nach denen ich jeden Tag sehnlichst schaue), die aber seitdem geschlossen an der Wasseroberfläche rumdümpeln und sich einfach weigern aufzugehen. Ich wette, sie wartet jetzt nur auf den ersten Frost, um diese Blüten dann ungeblüht abzuschmeisen und mir damit ihr „Hättest du mal gegossen“-Gesicht zu zeigen.

 

 

Seerose Nummer 2 - noch mehr rumdümpeln

 

Für mich hat sich dadurch das Image von einer hübschen, runden und friedlichen Wasserpflanze geändert. Seerosen sind nicht nur tödlich, sondern auch ziemlich passiv-aggressiv, launisch und verdammt nachtragend. 

Was lernen wir daraus ? Bleibt an Teichen lieber auf dem Steg 😉. 

Gruß 

Frank 


Samstag, 18. Oktober 2025

Pflanzenwelten

Seit ich im Frühjahr bei Bertil gewesen war, habe ich meine schüchterne Pflanzen-Pfleger Attitude, bei  der ich oft Angst hatte mehr kaputt als gut zu machen, abgelegt. Seitdem greife ich viel beherzter zur Schere. Und deshalb kommt mittlerweile auch viel mehr Licht in den unteren Schichten der Glaskästen an. In Kombination mit einigen neuen Pflanzenleuchten von Jungle Leaves hat das Zoozimmer am Elysium und an der Terrarienwand so seine Erleuchtung erfahren. 

Hier ein paar Impressionen dazu.

 

 

Elysium



Begonia vankerckhovenii



Fittonia albivenis mit Blüte




Geckobecken


Auch das Thema Wabi-Kusas läuft gut.  

 

Schreibtisch im Zoozimmer

Passend passend zur Dschungel-Atmosphäre des heutigen Postings spielt das Logitech Orchester den Jurrasic Park an 😀.  



Freitag, 10. Oktober 2025

Rückreise

Unser diesjährige Herbsturlaub ging - so wie die letzten Urlaubsreisen auch - zum Fernwandern in die Niederlande. Die abschließenden rund 120 Km  auf dem Pieterpad standen an. Das soll hier aber nicht das Thema sein, auch wenn ich tolle Bilder und wunderschöne Erinnerungen mitgenommen habe. 

 

Zielankunft am Pietersberg bei Masstricht

 

Nein, wir befinden uns im Zoozimmerblog und da dreht sich alles um die Heimreise, die – wie könnte es anders sein – Zoozimmerlike verlief. I couldn't resist 😀.

Vom Wander-Endpunkt Maastricht aus, ging es zuerst nach Heerlen zu Dutch Rana, dann nach Remscheid in die Zoobox und schließlich in unsere absolute Lieblingsbuchhandlung: Thalia in Bonn. 

Ja, war ich überall schon mehrfach gewesen, aber das sind einfach tolle Läden. 

Bei Dutch Rana habe ich mir eine Doppeldüse für ein Terrarium mit genommen und weil ich ohnehin schon mal da war, landeten gleich noch ein paar Bromelien in meinem Korb. Highlight sind dort ganz eindeutig die Show Terrarien vor Ort. 

 

Showterrarium 1


Showterrarium 2

Fortsetzung vom Pflanzen-Spaziergang dann in der Zoobox: für mich Schwimmpflanzen und für die First Lady eine Hygrophila lancea 'Araguaia'. Außerdem einen Waterbuddy für ihr PunsukeIch bin gespannt, wie das klappt mit der automatischen Wasserstandsregulierung.

Ja, und es  sind noch ein paar Hemirhamphodon tengah herausgesprungen. Ohne Fische gehe ich nicht aus der Zoobox raus 😀.

Eigentlich wollte ich vor Ort noch Soil von Tropica mitnehmen, aber nach einem charmanten Gespräch mit guten Argumenten entschloss ich mich was Neues zu testen:  RootMax von MasterLine. Masterline ist eh mein Standartdünger, schaun wir also mal wie das, anstelle von einem klassischen Soil, mit der Langzeitdüngung der Pflanzen klappen wird. Angedacht ist ein Umzug der Schneckenbuntbarsche ins Treppenhausaquarium und der Umbau ihres bisherigen Domizils in ein Iwagumi

Bei diesem Umbau ist mir natürlich vollkommen klar, dass ich das niemals so gut wie bei den Zoobox-Aquarien hinkriege, deshalb zeige ich hier noch ein paar Bilder von den Profis 😀.

 


Showaquarium 1
  


Showaquarium 2

 

Letzte Station auf unserer Rückreise war Thalia in BonnWas für ein Laden! In einem ehemaligen Kinosaal untergebracht, gibt es dort so viele Bücher, dass man fast den Überblick verliert. Wer also einen Abstecher nach Bonn macht, dem sei dieser Flagstore ans Herz gelegt – da lohnt sich jeder Umweg !

 

Thalia Flagstore Bonn

  

Ach ja, und mein Timing im Urlaub war wirklich perfekt: Schon auf der Rückfahrt fingen die Halsschmerzen an und jetzt sitze ich hier mit Fieber und Decke am PC, während ich versuche, diese Zeilen zu tippen, bevor ich mich gleich auf die Couch verkrümele. 😢

Gruß 

Frank 

 



Samstag, 20. September 2025

Kommunikation ist alles

Wie mich meine Umwelt wahrnimmt ... ich glaub, ich mach da was falsch, immerhin habe ich doch auch noch Fische 😂. Danke an die lieben Kollegen, die mich mit diesem T-Shirt anlässlich unseres diesjährigen Team Events beglückt haben. 

 

Dinge, die ich in meiner Freizeit mache

Frank 

Donnerstag, 21. August 2025

Schöne Flossen, dunkle Seiten - Mesonauta egregius

Ich hatte ja schon seit längerem angekündigt, Bilder der Mesonauta egregius einzustellen, die ich im April bei Fishtopia erworben hatte. Heute ist es soweit – Bühne frei. 

Beschreiben wir es mal so. Als ich am 2. Mai meinte: „… ich habe ein paar neue Hauptdarsteller für den heimischen Pott eintüten lassen …“, hätte ich nicht gedacht, wie treffend diese Bezeichnung werden würde. 

 

Hauptdarsteller

 

Hauptdarstellerin


Denn die Mesonauta sind richtig schön geworden. Sie haben sich farblich prächtig entwickelt, sind beeindruckend gewachsen und lassen sich nicht mal von den größeren Skalaren auf der Nase herumtanzen. Stattdessen: großes Barsch-Kino mit Revierkämpfen der Paare, die sich gefunden haben und jeder Menge Action – ganz so, wie man es von Buntbarschen erwarten darf.

 

Barsch-Kino mit Revierkämpfen

 

Sie sind ohne Zweifel zu den prägenden Flossenträger im Becken herangewachsen, mit dem klaren Anspruch, die einzigen echten Stars zu sein. Aber – jeder Star hat auch seine Skandale.  

Es gab nämlich - trotz Sterchenglamour - Momente, in denen ich meine Entscheidung, Flaggenbuntbarsche anzuschaffen, bereut habe. 

Die haben sich an den Rotkopfsalmlern vergriffen !! 

Und das mehr als einmal !!!

Viermal musste ich bislang sehen, wie einem Mesonauta noch die Schwanzflosse eines kleineren Rotkopfsalmlers aus dem Maul hing 😪. Ob’s ein Einzeltäter war oder organisierte Kriminalität, weiß ich nicht. Aber vermutlich blieb es nicht bei diesen vier Vorfällen.

 

Tatort Pott

 

Was hab ich getan: auf mehrmaliges Füttern am Tage umgestellt (soweit das zeitlich realisierbar war) und darauf gehofft, dass es nicht auch die größeren Rotkopfsalmler trifft.  Ich glaube, das hat geholfen, denn  seit 2 Monaten habe ich keine weiteren Vorfälle beobachtet. Auch habe ich nicht das Gefühl, dass sich der Schwarm der Rotkopfsalmler weiter verkleinert. 

 

Füttern für die Rotkopsalmler

 

Hoffen wir, dass es so bleiben wird. In diesem Sinne Euch eine gute Zeit - bleibt friedlich da draußen. 

Frank 

 


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