Mittwoch, 31. Dezember 2025

Blick auf die Schneckenbuntbarsche zum Jahreswechsel

Am letzten Tag des Jahres möchte ich noch ein paar Eindrücke der Schneckenbuntbarsche mit euch teilen, die gestern in ihr neues Zuhause eingezogen sind. Es scheint, als hätten sie sich schnell eingelebt – ihr Verhalten zeigt das jedenfalls.

Auch wenn sie sich bislang noch nicht in typische Buddelaktivitäten vertieft haben, könnte das am neuen Bodengrund von „Back to Nature“ liegen, der im Vergleich zum reinen Sand des alten Beckens relativ viele Steinchen enthält.

 

neues Schneckenbuntbarschbecken


Gesamtansicht


Währenddessen wartet ihr früheres Schneckenbuntbarschbecken darauf, neu eingerichtet zu werden. Leider wird das noch mindestens bis zum 05.01.2026 dauern, weil ich erst erst dann mein Wunschhardscape in die Finger bekomme. Das passende technische Equipment – eine Chihiros LED-System Universal WRGB – ist jedoch bereits aus der Zoobox eingetroffen. Ein echtes Highlight! 😀

 

 

Chihiros LED-System Universal WRGB

Bevor ich mich nun gleich auf den Weg zur nachbarschaftlichen Silvesterspieleparty mache, möchte ich euch allen, meinen treuen Lesern, einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Möge 2026 euch Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit bringen. Lasst es euch gut gehen. Ich freue mich, auch im kommenden Jahr wieder von mir hören zu lassen.

Frank 

 

Montag, 22. Dezember 2025

die Zeit am Jahresende

Die Zeit am Jahresende ist eine gefährliche Zeit. In der Firma herrscht Betriebsruhe, man sitzt wetterbedingt zu viel vor dem Bildschirm – und stolpert früher oder später über Dinge, die Ideen auslösen. So im vergangenen Jahr und so auch in diesem Jahr.

Was hab ich entdeckt ? 

Tropische Asseln. Arten wie Cubaris sp. "Jupiter" oder Ardentiella (Merulanella) sp. "Tricolor".

Megacool, was in dieser Tiergruppe steckt: Farben, Muster und Formen, die man mit „Assel“ eigentlich nicht verbindet. Das hat nichts mehr mit grauen Kellerbewohnern zu tun, das ist ernstzunehmende Ästhetik.

Asseln sind nun kein Neuland für mich. Seit Monaten lebt eine Gruppe Panda-Asseln direkt neben mir auf dem Schreibtisch. Sie sitzen in einem Miniterrarium, das ursprünglich eine schlichte, längliche Blumenvase war. Kein High-End-Setup, kein Technik-Zirkus und trotzdem vermehren sie sich zuverlässig und wirken sichtbar stabil. Genau das macht den Reiz aus: Diese Tiere brauchen kein großes Equipment, sondern funktionierende Grundlagen.

 

Asselhaltung auf dem Schreibtisch

 

Und als ich die Bilder der hübschen Tiere so anschaue fällt mir ein, dass auf unserem Speicher noch eine zweite, baugliche Blumenvase rumliegt, die man doch ganz einfach in ein zweites, baugleiches Miniterrarium für eine weitere Asselart umbauen könnte ... 😏.

Nun steht es neben mir - das zweite (noch leere) Asselterrarium. Sein Aufbau ist ebenso unspektakulär wie bei Asselterrarium Nummer eins und genau deshalb überzeugend. Rindenstücke, Laub und teilweise zersetztes Holz aus dem Wald, etwas Lavagrus als Bodengrund zur Feuchtigkeitsregulierung. Beleuchtet wird das Ganze schlicht mit derselben Lampe wie das erste Becken.

Mehr braucht es nicht.

 

Asselterrarien

Welche Art dort einzieht, ist noch offen. Sicher ist nur eins: Wer sich einmal ernsthaft mit Asseln beschäftigt, merkt schnell, wie unterschätzt diese Tiere sind. Und wie viel Faszination in ihnen steckt.

Gruß 

Frank 

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Umbau Treppenhausaquarium

Leider ist das Aquarium im Treppenhaus einer Algenplage zum Opfer gefallen. Genauer gesagt: eine Blaualgenplage hatte übernommen, nachdem die First Lady beim Aufräumen und Rückschneiden offenbar das komplette biologische Gleichgewicht über die Klinge springen ließ. Gut gemeint, aber maximal destruktiv.

 

frisch eingeklebt

Zu einem Neuaufbau mit Dunkelphase, neuen Pflanzen, frischem Soil, Wurzeln und dem ganzen Aquascaping-Zirkus hatte hier ehrlich gesagt niemand Lust. Stattdessen kam die deutlich faulere – und eigentlich auch bessere – Idee auf: reiner Steinaufbau für Tanganjika-Schneckenbuntbarsche.

 

Blaualgenplage hat übernommen

 

Gedacht - getan. Muschelkalkbrocken auf den Feldwegen rund ums Dorf eingesammelt, in der Garage zu einem Hardscape zusammengestapelt und anschließend direkt ins Becken geklebt. 

 

Garagen Layout

 

Dazu ein ziemlich abgefahrener Bodengrund von Back to Nature und ein Spotstrahler von Chihiros obendrauf. 

Et voilà! 

 

fertig 

 

Nach Weihnachten werden dann die Schneckenbuntbarsche aus dem Zoozimmer einziehen. Wie sie ihr neues Zuhause finden, wird sich zeigen.

Ihr bisheriges Becken wird dann ebenfalls neu überarbeitet. Aktuell schwebt mir dazu etwas im Stil eines Iwagumis vor, aber ob das wirklich passiert? Ich bin mir da noch nicht sicher. Doch Überraschungen gehören  schließlich zum Konzept des Zoozimmers. 

 

Gruß 

Frank 

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