Donnerstag, 18. Mai 2017

Biosphäre Potsdam - Seewasserbecken

Wie schon geschrieben fand ich die Seewasserbecken in der Biosphäre Potsdam sehr schön. Deshalb bekommen sie auch einen eigenen Post.



Seewasser 1


Seewasser2
Frank

Tropisches aus Brandenburg

Es war mal wieder so weit. Die Radreise 2017 führte uns nach Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg, entlang des Havel Radweges.


Radreise Havelweg / Glienicker Brücke


Dabei durfte ein Abstecher in die Biosphäre von Potsdam nicht fehlen, zumal ich sie neulich eher zufällig im Netz gefunden habe. Um es vorweg zu nehmen ... es war nicht so prickelnd, wie ich es mir vorgestellt hatte.


Biosphäre Potsdam


Vielleicht lag das auch an meinen zu hohen Erwartungen (wer, wie ich, schon mehrfach Burgers Bush in Arnheim besucht habe, ist sicherlich, was Tropenhallen angeht, ziemlich verwöhnt) und eigentlich verfolgt die Biosphäre Potsdam auch einen mehr erzieherischen Ansatz, als dass sie schwerpunktmäßig die Vielfalt der Tropen in Szene setzt oder wissenschaftlich arbeitet. Nun gut, wer mit Kindern unterwegs ist, für den hat ein Besuch sicherlich mehr zu bieten. Ich hingegen war dann doch etwas enttäuscht, z.B. von den vielen Efeututen, die mir wie Lückenfüller und als Ersatzkulisse zur Erzeugung eines tropischen Ambientes vorkamen, von leider recht wenig Terrarien, von einem  relativ hohen Eintrittspreis im Hinblick auf das was geboten wird oder auch vom Shop am Ende des Rundgangs.


Terrarien

Terrarium Pfeilgiftfrösche


Zwei Dinge will ich aber trotzdem lobend erwähnen. Das Schmetterlingshaus, in dem eine engagierte Mitarbeiterin den Besuchern Details zur Schmetterlingshaltung der Biosphäre näher brachte und die Seewasseraquarien (warum gab es kein Süßwasserbecken mit Regenwald Thema ?). Letztere sind besonders schön gestaltet (nur warum das im U-Boot Design erfolgen muss, ist sicherlich Geschmackssache).


Schmetterlingshaus


Wie gesagt, es hat mich nicht sonderlich beeindruckt. Beeindruckt hingegen war ich vom Botanischen Garten der Universität Potsdam und den dortigen Gewächshäusern, die sich im Park Sanssouci befinden. Ein echtes Kleinod mit Palmen-, Epiphyten-, Kakteen-, Orchideen- und Victoriahaus. Ich war restlos von der tropischen Vielfalt begeistert und habe mich geärgert, dass ich - dem begrenzten Gepäckvolumen einer Radreise geschuldet - nur die kompakte Nikon dabei hatte und kein "schweres Gerät" zum Ablichten der vielen Kostbarkeiten. Blöd. Nun gut, ein paar Aufnahmen, die ich euch hier zeigen will, gefallen mir trotzdem gut.


Botanischen Garten der Universität Potsdam 1

Botanischen Garten der Universität Potsdam 2

Epiphytenhaus


Der Fairness halber auch hier eine Einschränkung: die mit Pflanzen und Fischen wissenschaftlich korrekt ausgestattete Aquarienhalle fand ich nun nicht so gelungen, das habe ich schon schöner gesehen.


Aquarienhalle

Schaubecken


Nichts desto trotz sind die Gewächshäuser im Botanischen Garten der Universität Potsdam ein absolut lohnenswertes Ziel.

Gruß von Frank, der jetzt noch seinen Resturlaub im Zoozimmer genießt.

Sonntag, 7. Mai 2017

Nudelwasseraquarium

Vor einigen Monaten war ich schon mal mit der Firma in einem sehr schönen Tagungshotel gewesen, das eigentlich ein Wellness Hotel ist. Nun bin ich privat dorthin zurückgekehrt und habe mit der First Lady ein Wochenende im Gartenhotel Heusser verbracht.
Warum ich das hier schreibe ? Nun, im Foyer des Gartenhotels gibt es ein sehr schönes Nudelwasseraquarium, das neben vielen bunten Seewasserfischen und Anemonen auch echte Korallen beherbergt. Ich habe von Nudelwasseraquaristik ja eher wenig Ahnung, trotzdem gefällt mir das Becken sehr gut und deshalb möchte es hier mal kurz im Bild zeigen.


Nudelwasseraquarium

 
Nudelwasseraquarium




Nachtbeleuchtung


Übrigens: im Heusser gibt es daneben einen richtig tollen asiatischen Garten (mit 3 Koiteichen) und einen balinesischen Wassergarten mit Rotwangenschildkröte, dazu einen hervorragenden Spa Bereich und ein traumhaftes Tiramisu am Abendbuffet ... aber das würde im Zoozimmerblog nun wirklich zu weit führen :-).

Gruß und noch schönes Wochenende

Frank

Sonntag, 23. April 2017

Link

Den Link wollte ich noch unbedingt weiter empfehlen: naturfotocamp.de von Radomir Jakubowski. Ich kenne Hrn. Jakubowski beruflich und bin absolut beeindruckt, was für geniale Naturbilder er macht. Auch seinen Blog finde ich hochinteressant. Deshalb - auch wenn es mal nicht um Frösche oder Fische geht - schaut rein.

Frank

Eigentlich ...

... sollte es gestern nach Karlsruhe gehen - ins Naturkundemuseum . Leider entfalteten jedoch schon bei Pirmasens mehrere Kontrollleuchten am Auto ein farbenfrohes Lichterspiel, unter anderem auch die Leuchten für ABS und ESP.
Da dies durchaus auf ein technisches Problem mit der Bremsanlage hindeuten kann haben wir auf die weitere Anfahrt ins Badische verzichtet. Der Termin wird aber nachgeholt, denn das staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe wurde erst im letzten Jahr renoviert und zeigt nun auch lebende Krokodile und ein sehr großes Riffbecken. O.k. aufgeschoben ist nicht aufgehoben ... es wird sich ein anderer Termin finden. Karlsruhe liegt ja nicht so weit von Zweibrücken entfernt, als dass man nicht mal hinfahren könnte.
Weiter weg liegt da schon Potsdam. Trotzdem wäre es ein richtiges Highlight für mich die dortige Biosphäre Potsdam zu besuchen. 5000 m2 Regenwald in Brandenburg, da will ich einfach hin ! Vorraussichtlich kann ich das sogar zeitnah im kommenden Monat realisieren. Schade nur, dass im Mai wohl noch nicht die Pandabären im Berliner Zoo angekommen sind ... das wär auf jeden Fall auch noch einen Besuch wert.

Gruß Frank

Donnerstag, 30. März 2017

Symbiosen

Leider hat mich die Grippe heftig angesprungen, so dass ich schon die ganze Woche außer Gefecht bin. Das nervt und macht definitiv keinen Spaß mit Fieber und Husten im Bett zu liegen. Gut, dass ich schon vor einigen Wochen ein Buch erworben habe in dem ich nun den Umständen entsprechend häppchenweise lesen kann und das ich auch hier kurz im Zoozimmer Blog vorstellen möchte.

 
Symbiosen

Es handelt sich um das Buch "Symbiosen" aus dem Verlag Naturkunden. Durch die Covergestaltung bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, zeigt diese doch einen Blaubeiner Pumilio an einer Bromelie, was sofort mein Interesse geweckt hat. Das Buch selbst bezieht sich aber nicht ausschließlich auf die Welt der Frösche, sondern stellt in kleinen Kapiteln ganz unterschiedliche Symbiosen vor, die anschaulich und fachkundig beschrieben werden und die einem nicht unbedingt bei dem Thema sofort in den Sinn kommen, wie z.B. die Symbiose von Haushund und Mensch. Ich habe zwar noch nicht alle Kapitel lesen können, bin aber jetzt schon begeistert. Das Schönste an dem Buch sind aber meiner Meinung nach die Illustrationen von Johann Brandstetter - einfach nur Klasse, wie er mit seinen Grafiken die  Kernaussagen der jeweiligen Kapitel aufgreift und vermittelt. Das ist schon ganz hohe Kunst. 

Ich kann das Buch deshalb allen, die mal über den Tellerrand des Hobbies hinaussehen wollen, nur wärmstens empfehlen. 

Frank

Dienstag, 7. März 2017

Futterautomat

Heute kam die Lieferung von Amazon. Ich habe einen Futterautomat geordert, damit die Kameraden im Pott auch während meiner Abwesenheit nicht hungern müssen. Es ist der JBL AutoFood Futterautomat in Ausführung Black geworden. Bin  gespannt, wie das funktioniert.


Futterautomat

Ich werde ihn in den kommenden Tagen testen und berichten. Bis dahin wünsche ich euch schöne Tage. 

Frank



Sonntag, 19. Februar 2017

langsam aber sicher ....

... kommt er, der Frühling. Heute beim obligatorischen Sonntagsspaziergang rund um die Höhen unseres Heimatsdorfes waren sie auf einmal da: die Zugvögel auf dem Weg nach Nordosten. Ich tippe mal auf Kraniche, bin mir aber nicht ganz sicher welche Art. Schön !

Kraniche über Zweibrücken

Im Zoozimmer ist bei den Fröschen dieses Jahr leider nichts von Frühlingsgefühlen zu erleben - keine Quappen. Auch sonst ist es dort ruhig, im Gegensatz zu meinem Leben ausserhalb vom Zoozimmer. Da war ich diese Woche beruflich am Bundesarbeitsgericht in Erfurt gewesen und die First Lady hatte Geburtstag gehabt.
Die Fische sind soweit wohlauf. Allerdings ist diese Woche ein Maroni gestorben, so dass ich noch ein Paar besitze. Um wenigstens einige Aktivitäten zu entfalten, hab ich mich entschlossen, die Hyphessobrycon amapaensis wieder in den Pott zurück zu setzen. Zum einen zeigen sich dann hoffentlich die im selben Becken untergebrachten Corydoras caudimaculatus wieder mehr, zum anderen könnte ich event. noch ein paar Hyphessobrycon herbertaxelrodi unterbringen. Mal sehen ... 

wünsche noch einen schönen Restsonntag

Frank 

Samstag, 28. Januar 2017

Aquaristik Gutermann

Es gibt sie noch, die kleinen unabhängigen, nicht von den großen Ketten verdrängten Aquaristikgeschäfte. Aber sie sind selten geworden. Sehr selten sogar. Und deshalb schau ich gern mal in eines rein, wenn ich vor Ort bin.


old style

So war ich neulich bei Aquaristik Gutermann in Schweinfurt gewesen. Sehr versteckt gelegen, handelt es sich um ein Geschäft im Keller eines mehrstöckigen Wohnhauses. Fast hätte ich den Laden nicht gefunden. Gut, dass ich die Suche nicht aufgegeben habe, denn den Besuch habe nicht bereut. Um es vorweg zu nehmen: es handelt sich nicht um einen Laden mit spektakulärem Angebot oder in Hochglanzoptik. Aquaristik Gutermann bietet vielmehr ein solides Grundsortiment, das neben Süß- sogar Seewassertiere und Equipment anbietet.

Die Einrichtung ist klar Old Style ... ich mag so was, denn es wird nicht auf vordergründige Effekthascherei gesetzt, sondern man bekommt gleich das Gefühl, dass hier die Beratung mit jahrzehntelangem Wissen klar im Vordergrund steht. Und das ist gerade für Einsteiger besonders wichtig, wenn das neu eingerichtete Standardaquarium sich dann doch etwas anders entwickelt als man es sich nach der Lektüre des Verkaufsprospektes zum Thema oder dem Blick in ein von einem Weltmeister in dieser Disziplin gescapten und gepflegten Becken erträumt hat.


Seewasseraquaristik

Wie gesagt, so etwas ist leider sehr selten geworden - laut Auskunft der Inhaberin gab es vor Jahren noch mehr als 30 Zoogeschäfte in Schweinfurt. Was die Aquaristik angeht ist Guttermann nun einer der letzten Mohikaner zwischen Würzburg und Nürnberg. Trotzdem nimmt Fr. Breunig wahr, dass gerade in der jüngsten Zeit sich Kunden wieder verstärkt unserem - doch etwas aus der Mode gekommenen - Hobby zuwenden.


Fr. Breunig


Es bleibt zu hoffen, dass einige davon den Weg auch zu ihr finden und aufgrund der optimalen Beratung dann möglichst lange Freude an ihrem neuen Aquarium finden.


Frank

Mittwoch, 25. Januar 2017

Frosch OP

So was hab ich ja noch nie gesehen ... ein Frosch-OP. Coole Sache !




Frank


Dienstag, 17. Januar 2017

Kalochromabecken

Mal wieder einen Clip gedreht - das Kalochromabecken:



Gruß Frank

Montag, 9. Januar 2017

Rio Negro

Also wenn es so im Rio Negro ausschaut brauch ich mir die nächsten 3 Jahre keinen Kopf mehr hinsichtlich Schlamm absaugen zu machen :-).



Gruß Frank

Sonntag, 8. Januar 2017

Vampirkrabben basics

Neben dem 3 Fach Druckminderer hab ich mir auch noch ein schmales Taschenbuch über Vampirkrabben zugelegt, da ich schon seit langer Zeit eine Geosesarma Art, nämlich Geosesarma krathing pflege und vermehre. Literatur zu diesen Krabben habe ich - entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten  - so gut wie nicht gelesen, zumal es zum Zeitpunkt des Erwerbs auch so gut wie nichts zu diesen Tieren zu lesen gab. Das Buch beschreibt diese Situation auch, indem es anmerkt, dass erst seit 2006 diese Krabben vermehrt importiert wurden.
Allzu viel falsch kann ich seit dieser Zeit bei der Haltung der krathing Krabbis jedoch nicht gemacht haben, denn alle heute bei mir lebenden Tiere haben sich aus einem kleinen Stamm, den ich vor ca. 9  Jahren erworben hatte, entwickelt. Ich sehe die Tiere relativ selten, da sie - wie mehrfach schon beschrieben - recht zurück gezogen leben. Aber sie sind da und vermehren sich. Mit den von mir auch schon gehaltenen Geosesarma hagen war das leider anders gelaufen.

Zurück zum Buch. Ich habe es noch nicht komplett gelesen, trotzdem macht es auf mich einen sehr soliden Eindruck. Gegenteiliges hätte mich auch verwundert, denn die Edition Chimaria, in der das Büchlein verlegt wurde, macht keine halben Sachen, sondern stellt gerade für Hobbyisten sehr fundierte Bücher zur Verfügung. So auch im Falle des Buch "Vampirkrabben / Haltung & Zucht" von Höhle und Singheiser aus der Reihe Bascis.

Die wichtigen Dinge zur erfolgreichen Haltung werden vermittelt, die bekannten Arten dargestellt und auch interessante Aspekte zur Herkunft vermittelt. Ich wusste zu meinen Geosesarma krathing z.B. nicht, dass sie nur an einem ganz bestimmten Wasserfall vorkommen und somit in ihrem Verbreitungsgebiet recht eingeschränkt sind.

Das Taschenbuch ist sehr ansprechend gestaltet, wird mit einem allgemeinen Teil eröffnet, der sich zu Systematik, Verbreitung und Lebensraum, Anatomie und Physiologie, Entwicklung und  Häutung äußert, um dann auf die für den Terrarianer so wichtigen Aspekte wie Erwerb,  Transport, Haltung, Fütterung und Zucht überzuleiten. Kernstück des Ganzen ist der Artenteil, der zu den jeweiligen Arten sehr übersichtlich Infos zur Verfügung stellt, wobei man sich nicht nur auf die eigentlichen Geosesarma beschränkt, sondern auch Tiere vorstellt, die als Geosesarmas importiert werden, allerdings anderen Gattungen angehören. Abgerundet wird das Taschenbuch schließlich durch ein Glossar mit Literaturverzeichnis. Layout und Bebilderung, die den Rahmen bilden, finde ich persönlich sehr gelungen.


Vampirkrabbenbuch

Mehr braucht es dann für den Halter, der sich näher mit Vampirkrabben beschäftigen will, zunächst auch nicht. Deshalb kann ich das Taschenbuch uneingeschränkt empfehlen. Wer noch weitere Infos  braucht, den verweise ich auf die Seite des Verlages, die man hier finden kann.

Dieses Posting passt übrigens sehr gut zum derzeitigen Wetter, denn es liegt bei 0 °C Schnee über Zweibrücken, so dass man sich gemütlich auf die Zoozimmer Couch legen könnte um z.B. weiter in einem Buch über Vampirkrabben zu schmökern. Mal sehen ...

Gruß Frank


Samstag, 7. Januar 2017

CO² Verteiler

Hallo im neuen Jahr !

Ich habe mich dazu entschlossen, auch das letzte meiner Aquarien zu begasen - sprich mit CO² zu versorgen.
Zum einen weil die Pflanzen darin relativ darben, zum anderen weil sich dies eventuell positiv auf die Laichbereitschaft seiner Bewohner auswirken könnte. Es handelt sich um das Nanobecken mit den Black Tiger Darios. Umgesetzt werden soll die Versorgung mittels eines AQUA-NOA Druckminderers mit 3-Fach Verteiler von Stattrand Aquaristik. Das wird zwar ein ziemliches Gefummel geben, bis ich die drei so aufeinander eingestellt habe, dass alle Nanos gleichmäßig versorgt werden, aber es bietet den Vorteil, dass ich nur noch eine Flasche benötige, was unter meinem Schreibtisch für mehr Platz sorgt. Die dadurch eingesparte CO² Flasche dient als Reserve, wenn irgendwo anders das Gas ausgehen sollte. Außerdem gewinne ich zwei einzelne CO² Druckminderer mit Manometer, die ich an andere Flaschen im Block anhänge, welche zur Zeit noch mit Druckminderer ohne Manometer betrieben werden. 

Nur am Rande:  Stattrand Aquaristik legt seinen Paketen Aufkleber bei  .. ich weiß jedoch nicht, ob ich den hier irgendwo anbringen soll. Hier kann man sich diese Aufkleber auch downloaden.

Gruß Frank
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